Hannes Winterhoff von der Geschäftsführung äußerte sich erfreut über die Re-Zertifizierung und betonte die wichtige Rolle des Hauses als Notfallversorger der Region. Ein Dank ging an alle Mitarbeitenden, die rund um die Uhr mit großem Engagement für die Patientinnen und Patienten im Einsatz sind.
Für die Re-Zertifizierung mussten verschiedene Kriterien erfüllt werden, darunter die Rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit der Schwerverletztenaufnahme, definierte standardisierte Behandlungsabläufe, spezialisierte ärztliche Qualifizierungen sowie verlässliche Kommunikationswege zwischen Rettungsdienst und Klinik. Im TraumaNetzwerk DGU arbeiten mindestens ein überregionales, zwei regionale und drei lokale TraumaZentren zusammen, um Schwerverletzten jederzeit die bestmögliche Versorgung nach einheitlichen Qualitätsmaßstäben zu gewährleisten.
Dr. med. Nicolas M. Haupt, Chefarzt der Abteilung für Traumatologie und Orthopädie, blickt mit Stolz auf die wiederholte Re-Zertifizierung des nunmehr seit 15 Jahren bestehenden Zentrums: „Ich freue mich über die Bestätigung der hervorragenden fachübergreifenden Zusammenarbeit bei der Versorgung Schwerverletzter in unserem Haus.“
In der Schwerverletztenversorgung arbeiten im Schockraum der Zentralen Notaufnahme des Helios Klinikum Uelzen Rettungsdienstmitarbeitende, speziell geschulte Pflegekräfte sowie ein interdisziplinäres Ärzteteam aus Notfall- und Intensivmedizinerinnen und -medizinern, Anästhesistinnen und Anästhesisten sowie Unfall-, Viszeral- und Neurochirurginnen und -chirurgen Hand in Hand. Am Helios Klinikum Uelzen befinden sich zudem der Rettungshubschrauber und das Notarzteinsatzfahrzeug direkt vor Ort.
Seit dem 1. Januar 2026 hat die Abteilung für Gefäßchirurgie am Helios Klinikum Uelzen einen neuen Chefarzt: Dr. med. Marius Passon tritt die Nachfolge von Norbert Alker an, der nach insgesamt 42 Jahren im Uelzener Krankenhaus zum Jahreswechsel in den wohlverdienten Ruhestand gegangen ist.