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Ärzte im OP vor Gerätschaften

Neuroradiologie

Nerven bewahren mit unseren Expertinnen und Experten der Neuroradiologie: Unser Team nutzt bildgebende Diagnoseverfahren zur Behandlung des Nervensystems und dessen Gefäße. 

Modernste Bildgebung und Therapie
In enger Abstimmung mit weiteren Abteilungen unserer Klinik bietet das Team der Neuroradiologie eine gezielte Diagnostik für Kopfschmerzen, Entzündungen sowie Tumor- und Gefäßerkrankungen im Kopf- und Halsbereich.
Sascha Prothmann
Chefarzt Institut für Diagnostische und Interventionelle Neuroradiologie
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Sekretariat und Terminvereinbarung: (089) 8892-2311

 

Notfälle außerhalb der Regelarbeitszeit:

Montag - Freitag: 16.30 bis 8.00 Uhr, Wochenende und Feiertage

Mobil: 0152 03294079

 

Unsere Leistungen
Bildgebende Diagnostik und neuroradiologische Therapien: Wir sind auf die Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen des Nervensystems spezialisiert.

Die Computertomografie, kurz CT, ist eine bildgebende Methode zur Darstellung des menschlichen Körpers. Sie wird in der Neuroradiologie vor allem eingesetzt, um detailreiche Schnittbilder des Gehirns und der Wirbelsäule anzufertigen.

 

Ihre Stärke ist die nahezu sofortige Verfügbarkeit rund um die Uhr und die Geschwindigkeit der Untersuchung, die nur circa drei bis fünf Minuten dauert. Die Computertomographie ist deshalb ideal für Notfälle geeignet. Hirnblutungen können so sicher und schnell nachgewiesen beziehungsweise ausgeschlossen werden. Mit diesem Verfahren können auch Gefäßdarstellungen, sogenannte CT-Angiografien, durchgeführt werden. Außerdem kann die Durchblutung des Gehirns bei Verdacht auf einen Schlaganfall untersucht werden. Dadurch kann im Notfall die Diagnose sehr schnell gestellt und unverzüglich die richtige Therapie eingeleitet werden.

 

Foto: Darstellung einer Hirnblutung. © Helios Kliniken Oberbayern

 

Die Computertomografie arbeitet im Gegensatz zur Magnetresonanztomografie mit Röntgenstrahlen. Für die Untersuchung werden Sie meist in Rückenlage auf den Untersuchungstisch gelegt und dann in eine kurze Röhre gefahren. Dabei drehen sich die Röntgenröhre und ein Detektor sehr schnell, was der Patient allerdings nicht bemerkt. Ein leistungsfähiger Computer berechnet anschließend die Bilder.

 

Foto: CT-Perfusion: Abbildung zeigt eine Durchblutungsstörung im Gehirn (dunkelblaues Areal). © Helios Kliniken Oberbayern

 


Während der Untersuchung kann abhängig von der Fragestellung an die Untersuchung ein jodhaltiges Kontrastmittel in Ihre Venen injiziert werden. Dieses löst ein völlig normales Wärmegefühl aus, welches schnell wieder verschwindet. Das Kontrastmittel ist in der Regel sehr gut verträglich, Allergien sind sehr selten. Bei eingeschränkter Nierenfunktion oder einer Überfunktion der Schilddrüse ist jedoch Vorsicht geboten. Deshalb sollte bei Ihnen vor einer Kontrastmittel-Untersuchung Blut abgenommen werden, um die Nieren- und Schilddrüsenwerte zu untersuchen. Im Notfall – zum Beispiel bei Verdacht auf einen akuten Schlaganfall – hat es sich jedoch als sinnvoll erwiesen, die Untersuchung auch ohne Laborwerte sofort durchzuführen, um keine wertvolle Zeit zu verlieren und um die richtige Therapie so schnell wie möglich einleiten zu können.

Die Magnetresonanztomografie, kurz MRT, ist eine bildgebende Methode zur Darstellung des menschlichen Körpers. In der Neuroradiologie wird die Magnetresonanztomografie eingesetzt, um detailreiche Schichtbilder des Gehirns und des Rückenmarks anzufertigen.

 

Die Stärke der Magnetresonanztomografie ist die extrem kontrastreiche Darstellung von weichen Gewebestrukturen, wie zum Beispiel dem Gehirn. Mit einer MRT können Schlaganfälle bereits etwa 30 Minuten nach Auftreten der Symptome sicher nachgewiesen werden. Des Weiteren können Gefäßdarstellungen ohne Kontrastmittel oder zeitaufgelöste Bilder zur Darstellung des Blutflusses erzeugt werden. Ebenso können Funktionszustände des Gehirns untersucht werden, beispielsweise die Durchblutung des Gehirns.

Im Gegensatz zur Computertomografie (CT) wird bei der Magnetresonanztomografie (MRT) nicht mit Röntgenstrahlen, sondern mit sehr starken, konstanten Magnetfeldern und Radiowellen gearbeitet. Patienten dürfen deshalb keine ferromagnetischen Gegenstände, beispielsweise Münzen, Kugelschreiber oder Schlüssel, mit in den Untersuchungsraum nehmen. Die behandelnden Ärzte müssen auch über alle Implantate, wie zum Beispiel Clips, Prothesen, Herzklappen, Herzschrittmacher oder andere festimplantierte Geräte, genau informiert werden, um entscheiden zu können, ob die Untersuchung gefahrlos durchgeführt werden kann.

 

Foto: MR-Angiografie der Gehirngefäße ohne Kontrastmittel. © Helios Kliniken Oberbayern

 

Manchmal wird ein Kontrastmittel verwendet, dass dem Patienten während der Untersuchung in die Vene gespritzt wird. Das Mittel ist in der Regel sehr gut verträglich, Allergien darauf sind sehr selten. Wir verwenden ausschließlich besonders risikoarme makrozyklische Kontrastmittel – bei stark eingeschränkter Nierenfunktion darf das Kontrastmittel jedoch nicht gegeben werden. Deshalb muss vor einer Kontrastmittelgabe stets Blut abgenommen werden, um die Nierenwerte im Labor untersuchen zu können.

 

Um die Untersuchung durchzuführen, wird der Patient für etwa 30 bis 45 Minuten in einen gut belüfteten Tunnel beziehungsweise in eine Röhre gelegt. Manche Patienten bekommen dabei Platzangst. Sprechen Sie mit den Mitarbeitern, wenn Sie in engen Räumen Angstgefühle oder Beklemmungen haben. Es kann dann manchmal hilfreich sein, vor der Untersuchung ein beruhigendes Medikament einzunehmen.

 

Foto: MRT-Bild der Halswirbelsäule. © Helios Kliniken Oberbayern

 

Die digitale Subtraktionsangiografie oder Katheterangiografie, kurz DSA, ist eine bildgebende Methode zur Untersuchung und Therapie von Gefäßen (Arterien und Venen) im menschlichen Körper.

 

In der Neuroradiologie wird eine Angiografie für die Untersuchung der gehirn- und rückenmarkversorgenden Arterien und Venen eingesetzt. Meist über eine Punktion der Leistenarterie wird ein dünner Kunststoffschlauch, der Katheter, direkt in die zu untersuchenden Gehirngefäße geschoben und ein Röntgenkontrastmittel injiziert.

 

Die Verteilung des Kontrastmittels in den Gefäßen wird mittels schnell aufeinanderfolgender Röntgenaufnahmen aufgezeichnet. Alle anderen Strukturen werden vom Computer entfernt (subtrahiert), so dass nur noch die Gefäße auf den Bildern dargestellt werden. So entsteht ein sehr detaillierter Film über den Blutfluss in den Gefäßen des Gehirns und des Rückenmarks. Durch eine Angiografie können Engstellen oder Verschlüsse gehirnversorgender Arterien demnach besser als mit jeder anderen Methode festgestellt werden. Auch Fehlbildungen, wie Aneurysmen, arteriovenöse Fisteln oder Malformationen, können so zuverlässig diagnostiziert werden.
 

Foto: A: Aufgrund eines Schlaganfalls verschlossene mittlere Hirnarterie. | B: Nach Wiedereröffnung mit einem Katheter ist das Gehirn wieder durchblutet. © Helios Kliniken Oberbayern

 

Darüber hinaus ergibt sich durch die Katheterangiografie die Möglichkeit, minimalinvasiv therapeutisch eingreifen zu können. So können symptomatische Stenosen oder Gefäßverschlüsse wieder eröffnet werden. Andererseits können Aneurysmen oder Gefäßfehlbildungen verschlossen werden, ohne das dafür der Kopf chirurgisch eröffnet werden muss.

 

Eine wesentliche Rolle spielt die Katheterangiografie bei der Behandlung des Schlaganfalls. Wenn sich als Ursache für den Schlaganfall computertomografisch ein Gefäßverschluss nachweisen lässt, wird der Patient schnellstmöglich in die Angiographie gebracht. Dort wird dann unter Narkose mit einem Katheter das verschlossene Gehirngefäß wieder eröffnet. Erfolgt dieser Eingriff früh genug, können sich die Symptome des Schlaganfalls, wie Lähmungen und Sprachstörungen, bessern und sich manchmal auch komplett zurückbilden.

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