ACHTUNG! Geänderte Besucherregelung

Informationen zu aktuellen Besuchsregelungen aufgrund der Corona-Pandemie finden Sie unter nachfolgendem Link: Alle Infos

 

0211 8554774 Ihre Ansprechpartner NRW-Gesundheitsministerium
Leistungen

Verschlusssache PAVK – wenn verengte Schlagadern Probleme bereiten

Verschlusssache PAVK – wenn verengte Schlagadern Probleme bereiten

Die Schaufensterkrankheit zählt neben der Angina pectoris und den Schlaganfällen zu den häufigsten Herzkreislauferkrankungen. Wir sind auf die Behandlung dieser „Volkskrankheit“ spezialisiert.

Kalkablagerungen in den Gefäßwänden sind der Grund für verstopfte Arterien. Diese wiederum führen zu Durchblutungsstörungen in diversen Organen. Solche Durchblutungsstörungen zählen zu den häufigsten Todesursachen in Industrieländern.

Verstopfte Arterien der Extremitäten machen sich zuerst durch Schmerzen der Muskulatur beim Laufen bemerkbar. Dies hat zu der Namensgebung „Schaufenster Krankheit“ geführt. In späteren Stadien können Wundstellen oder sogar Nekrosen (abgestorbene Abschnitte) auftreten.

Verschließt sich eine Arterie abrupt, spricht man von einer „Akuten Ischämie“. Diese kann binnen weniger Stunden zu starken Schmerzen, Lähmung und Gefühlslosigkeit an der betroffenen Extremität führen.

Zu Beginn der Untersuchung wird die Anamnese erhoben und der Blutdruck an den Arterien mittels einer Manschette gemessen. Eine Doppler Sonde hilft dabei, den Puls der Fußarterien abzuleiten.
Direkt danach folgt eine Ultraschalluntersuchung (sog. Duplex), die zur Feststellung der Engstellen in den Arterien dient.


Unter Umständen folgt danach eine Kernspin Tomographie (MR-Angiographie), bei der ein spezielles Kontrastmittel in die Venen gespritzt wird, welches die Arterien im Körper sichtbar macht. Die MR-Angiographie erfordert keine Röntgenstrahlen, sondern basiert auf die Anwendung eines starken Magnetfeldes. Ist die Engstelle bekannt folgt nach Vereinbarung eine Angiographie 
in deren Rahmen die Behandlung durchgeführt wird.

Je nach Lage und Ausprägung des Verschlusses legen wir gemeinsam mit der Klinik für Gefäßchirurgie die weiteren Behandlungsschritte fest. In vielen Fällen können die Engstellen mittels eines Ballonkatheters, oft in Verbindung mit der Implantation eines Stents beseitigt werden. Das erfolgt dann im Rahmen einer Angiographie.

Bei ausgewählten Fällen und sofern der Zustand des Patienten dies zulässt, kann eine operative Versorgung die einzige Behandlungsoption darstellen. In anderen Fällen kann die Operation mit der Stentimplantation kombiniert werden. Solche Hybridverfahren werden gerade bei sehr komplexen Befunden bevorzugt. Dafür ist allerdings eine Vollnarkose erforderlich. Hierüber werden Sie individuell von unseren Spezialisten im Team (Gefäßchirurg, Anästhesist) beraten.

Nach einer erfolgreichen Prozedur werden Ihnen die erforderlichen Medikamente empfohlen, damit das Langzeitresultat der Behandlung nach Möglichkeit erhalten bleibt. Hierzu beraten wir Sie individuell im Rahmen Ihrer Behandlung.

Bitte bringen Sie zu Ihrem vorstationären Termin folgende Unterlagen mit:

  • Einweisung vom Hausarzt oder Facharzt
  • Medikamentenplan
  • Sämtliche evtl. vorliegenden Vorbefunde in Form von Briefen, DVD, Bildern mit
  • Allergieausweis
  • Implantate Ausweis

Abhängig von Ihren Beschwerden und Vorstellungen aber auch von den vorliegenden Möglichkeiten beraten wir Sie individuell und nehmen auf Wunsch auch kurzfristig mit dem zuweisenden Arzt Kontakt auf. Wir erstellen auf diese Weise einen abgestimmten Behandlungsplan und legen somit die Art, Zeitpunkt und Dauer Ihrer stationären Behanldung fest.

So erreichen Sie uns

Kontakt