Risikofaktor Rauchen: Ursache für Kopf-, Hals- und Tumorerkrankungen
Pressemitteilung

Risikofaktor Rauchen: Ursache für Kopf-, Hals- und Tumorerkrankungen

Dachau

Jährlich erkranken über 10.000 Menschen in Deutschland an Kopf-Hals-Tumoren. Ob Kehlkopf-, Mundhöhlen- oder Speicheldrüsenkrebs, die bösartigen Gewebeneubildungen im Kopf- und Halsbereich sind besonders tückisch. Die leitende HNO-Oberärztin Professor Dr. med. Michaela Andratschke klärt beim Gesundheitsforum Dachau über Ursachen, Symptome und Behandlungsformen auf.

Allen Warnhinweisen zum Trotz rauchen die Menschen in Deutschland immer noch viel – dabei sind die Folgen für Raucher, die ihren Körper täglich mit giftigem Qualm durchfluten, verheerend. Die krebsauslösenden Stoffe schädigen nicht nur die Atemwege, sondern den gesamten Körper. Nikotin stellt dabei nur eine von etwa 4.800 Chemikalien im Tabakrauch dar, etwa 90 davon sind nachgewiesenermaßen krebserregend. Beim Zigarettenkonsum gelangen über die Lunge sogenannte Kanzerogene ins Blut, werden zu jedem Organ geschwemmt und verursachen verschiedene Krebsarten sowie Kopf-, Hals- und Tumorerkrankungen.

Seit 2006 existiert im Helios Amper-Klinikum Dachau die Abteilung für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, kurz HNO. Schnell zeigte sich, dass das Spektrum der Abteilung weit über das üblicher HNO-Abteilungen hinausgeht und zunehmend Tumorerkrankungen in den Fokus rückten. Der Kopf-Hals-Tumor stellt weltweit die vierthäufigste Tumorart dar. Ob Kehlkopf-, Mundhöhlen- oder Speicheldrüsenkrebs, die bösartigen Gewebeneubildungen im Kopf- und Halsbereich sind besonders tückisch. Betroffene erhalten im Dachauer Krankenhaus eine umfassende medizinische Versorgung.

Bayerische Besonderheit: Dachauer Kopf-Hals-Tumorzentrum
Das Kopf-Hals-Tumorzentrum des Helios Amper-Klinikums Dachau ist auf die Diagnose und Behandlung von Tumorerkrankungen des gesamten Kopf- und Halsbereichs spezialisiert. Dazu gehören beispielsweise Tumoren der Schädelbasis, Kopfspeicheldrüsen, Nasennebenhöhlen, der Mundhöhle, des Kehlkopfes einschließlich möglicher Metastasen im Halsbereich. Für eine optimale Behandlung arbeitet ein Team aus Experten unterschiedlicher Disziplinen eng in einem Netzwerk zusammen, um gemeinsam die bestmögliche Therapie für jeden Patienten festzulegen.

„In unserem Kopf-Hals-Tumorzentrum bieten wir eine exzellente medizinische Qualität – von der Diagnose über die Therapie bis hin zur reinen Nachsorge. In regelmäßigen interdisziplinären Tumorkonferenzen besprechen und diskutieren wir den Zustand sowie die Behandlungsmöglichkeiten unserer Patienten“, sagt Professor Dr. med. Michaela Andratschke, Leitende Oberärztin der Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde sowie Leiterin des Kopf-Hals-Tumorzentrums am Helios Amper-Klinikum Dachau. Unter ihrer Führung begann 2013 der Aufbau des Tumorzentrums. Im Juli 2017 wurde es als erstes außeruniversitäres Kopf-Hals-Tumorzentrum Bayerns von der deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert.

Die Veranstaltung „Risikofaktor Rauchen: Ursache für Kopf-, Hals-, Tumorerkrankungen“ findet im Tagungsraum 1 (Untergeschoss) des Helios Amper-Klinikums Dachau statt. Sie beginnt am Mittwoch, 22. Mai 2019, um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Im Anschluss an den Vortrag bleibt ausreichend Zeit für Fragen der Besucher.


Das Helios Amper-Klinikum Dachau versorgt jährlich rund 22.000 stationäre Patienten, die Helios Amper-Klinik Indersdorf rund 700 akutstationäre sowie 1.200 stationäre Reha-Patienten. Weitere rund 36.000 Patienten werden ambulant von den über 1.200 Mitarbeitern der beiden Klinikstandorte medizinisch versorgt. Die 14 Fachabteilungen in Dachau verfügen zusammen über 435 Betten. Die Klinik in Markt Indersdorf ist spezialisiert auf Altersmedizin und verfügt mit der Akutgeriatrie sowie der stationären und ambulanten geriatrischen Rehabilitation über insgesamt 95 Betten.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. Rund 19 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2018 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von neun Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 126 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und zehn Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,3 Millionen Patienten behandelt, davon 4,1 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 66.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund sechs Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 47 Kliniken, 57 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 13,3 Millionen Patienten behandelt, davon 12,9 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 34.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund drei Milliarden Euro. Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

 

Pressekontakt:
Pia Ott
Pressesprecherin
Leitung Unternehmenskommunikation und Marketing
Telefon: (08131) 76-533
E-Mail: pia.ott@helios-gesundheit.de

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Pressebild zum Download (JPG) Bildunterschrift: Prof. Dr. med. Michaela Andratschke, Leitende Oberärztin Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde sowie Leiterin des Kopf-Hals-Tumorzentrums am Helios Amper-Klinikum Dachau. © Helios