Krebs kennt keine Pandemie
Pressemitteilung

Krebs kennt keine Pandemie

Dachau

In Zeiten der Corona-Pandemie gehen weniger Patienten in die Kliniken – oder sie kommen zu spät. Jetzt ruft der Leiter des Cancer Centers Dachau die Bürger im Landkreis dazu auf, zur Vorsorge zu gehen und neu auftretende Symptome ernst zu nehmen.

Eine rechtzeitige Behandlung ist lebensrettend. Doch die Angst, sich mit dem Corona-Virus anzustecken, hält einige Patienten davon ab, in ein Krankenhaus zu gehen. Dabei ist die Früherkennung bei Krebs lebenswichtig. Im Pandemiejahr 2020 ging die Zahl der Krebsdiagnosen deutlich zurück. Die Helios-Gruppe hat in einer repräsentativen Studie die Anzahl an Krebsbehandlungen ihrer Kliniken im Frühjahr 2020 ausgewertet. Die Ergebnisse bestätigen, dass während des ersten Corona-Lockdowns und kurze Zeit danach deutlich weniger Krebsbehandlungen durchgeführt wurden. Vermutet wird auch hier, dass viele Patientinnen und Patienten aus Angst vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus den Arztbesuch gemieden haben. Bis sie sich ärztliche Hilfe holen, „kann der Krebs dann schon fortgeschritten sein“, warnt Professor Axel Kleespies, Chefarzt der Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Onkologischen Chirurgie. Typische Symptome für beispielsweise Magen- oder Darmkrebs sind Blut im Stuhl, Gewichtsabnahme oder Verdauungsbeschwerden. „Gehen Sie zur Vorsorge, nehmen Sie neu aufgetretene Symptome ernst. Je früher ein Krebs entdeckt wird, desto besser sind die Heilungschancen“, appelliert Professor Kleespies, der das Cancer Center Dachau leitet.

Bewährtes Sicherheitskonzept im Amper-Klinikum
Die Angst vor einer Behandlung im Krankenhaus ist unbegründet. So wurde im Helios Amper-Klinikum Dachau bereits 2020 ein umfassendes Sicherheitskonzept etabliert, das sich bewährt hat: Corona-Patienten werden streng von anderen Patienten getrennt und separat auf dafür eigens eingerichteten Isolierstationen behandelt. Auch die Notaufnahme setzt auf ein klar getrenntes Konzept. Zudem wird jeder Patient bei der Aufnahme auf Corona getestet. „Die Wahrscheinlichkeit, sich mit dem Corona-Virus im Krankenhaus anzustecken, ist daher sehr gering“, erklärt Professor Kleespies.


Das Helios Amper-Klinikum Dachau versorgt jährlich rund 22.000 stationäre Patienten, die Helios Amper-Klinik Indersdorf rund 800 akutstationäre sowie 1.200 stationäre Reha-Patienten. Weitere rund 36.000 Patienten werden ambulant von den rund 1.200 Mitarbeitern der beiden Klinikstandorte medizinisch versorgt. Die 16 Fachabteilungen in Dachau verfügen zusammen über 435 Betten. Die Klinik in Markt Indersdorf ist spezialisiert auf Altersmedizin und verfügt mit der Akutgeriatrie sowie der stationären und ambulanten geriatrischen Rehabilitation über insgesamt 90 Betten.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 120.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien und Lateinamerika. Rund 20 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2020 erzielte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 9,8 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 89 Kliniken, rund 130 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und sechs Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,2 Millionen Patienten behandelt, davon 4,1 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland 73.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2020 einen Umsatz von 6,3 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 52 Kliniken, davon sechs in Lateinamerika, 70 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 15 Millionen Patienten behandelt, davon 14,1 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 40.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2020 einen Umsatz von 3,5 Milliarden Euro. Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.


Pressekontakt:
Pia Ott 
Leitung Unternehmenskommunikation und Marketing 
Pressesprecherin
Telefon: (08131) 76-533
E-Mail: pia.ott@helios-gesundheit.de
 

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Pressebild zum Download (JPG) Bildunterschrift: „Gehen Sie zur Vorsorge, nehmen Sie neu aufgetretene Symptome ernst“, warnt Chefarzt Professor Dr. Axel Kleespies. © Helios

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Pressebild zum Download (JPG) Bildunterschrift: Anzeigenmotiv „Krebs kennt keine Pandemie“. © Helios