Impressionen in Lila – Amper-Klinikum setzt farbiges Zeichen zum Weltpankreastag
Pressemitteilung

Impressionen in Lila – Amper-Klinikum setzt farbiges Zeichen zum Weltpankreastag

Dachau

Bauchspeicheldrüsenkrebs ist die vierthäufigste Todesursache in Europa. Das Pankreaszentrum am Helios Amper-Klinikum Dachau will auf die bösartige Krebserkrankung aufmerksam machen und beteiligt sich am 18. November mit einem lila Lichtspiel am diesjährigen Weltpankreastag.

22 Scheinwerfer vor dem Gebäude machen’s möglich: Das Amper-Klinikum erstrahlt in Lila. Mit dieser Aktion beteiligt sich das Krankenhaus am Weltpankreastag, der in diesem Jahr am 18. November stattfindet. Weltweit leuchten an diesem Tag auf Initiative der Selbsthilfegruppe Tumore und Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse (TEB) zahlreiche Gebäude und Sehenswürdigkeiten in Lila, der offiziellen Farbe des Weltpankreastages. 

Hierzulande erkranken pro Jahr rund 20.000 Menschen an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Die Erkrankung tritt häufig zwischen dem 65. und 85. Lebensjahr auf. „Leider gibt es noch keine spezifischen Vorsorgeuntersuchungen. Nicht selten werden Bauchspeicheldrüsentumore erst dann diagnostiziert, wenn die Krankheit schon fortgeschritten ist“, erklärt Professor Axel Kleespies, Chefarzt der Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Onkologischen Chirurgie und Leiters des Cancer Centers am Standort Dachau. Als Zeichen der Verbundenheit mit den Patienten tragen auch die Mitarbeitenden des Pankreaszentrums Dachau an diesem Tag die Farbe Lila. 

Zertifiziertes Pankreaszentrum bietet maßgeschneiderte Therapien
Bauchspeicheldrüsenkrebs hat eine vergleichsweise schlechte Prognose. Nur die rechtzeitige Diagnose, Operation und Therapie von Pankreastumoren kann zur Heilung führen. „Umso wichtiger ist die frühzeitige Erkennung kleiner Tumore und ihrer Vorstufen. Eine Verzögerung der Diagnostik muss unbedingt vermieden werden“, so Kleespies. Beschwerden wie Appetitverlust, Oberbauchbeschwerden und ungewollter Gewichtsverlust sind erste Alarmzeichen, die dringend ärztlich abgeklärt werden sollten. „Die radiologische und endoskopische Bildgebung mittels MRT, CT und Endosonographie sind heute so verbreitet und qualitativ hochwertig, dass wir auch versteckte und frühe Bauchspeicheltumore gut identifizieren können. Wichtig ist nur, dass jemand diese speziellen Untersuchungen rechtzeitig anordnet und durchführt.“

Operationen an der Bauchspeicheldrüse zählen wegen ihrer Nähe zu lebenswichtigen Organen und Blutgefäßen zu den schwierigsten im Bauchraum. Sie dürfen nur in wenigen Krankenhäusern mit entsprechender Expertise durchgeführt werden. Das Pankreaszentrum am Helios Amper-Klinikum Dachau hat diese Expertise und erfüllt besonders hohe Qualitätskriterien. Es wurde von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) hierfür schon mehrfach zertifiziert.

„Chirurgische Eingriffe bei Bauchspeicheldrüsenkrebs sollten immer in einem spezialisierten Zentrum erfolgen“, erklärt Professor Kleespies, der das Pankreaszentrum in Dachau leitet. Um die bestmögliche Behandlung zu gewährleisten, arbeiten im Cancer Center alle medizinischen Fachbereiche aus Diagnostik und Therapie eng und vertrauensvoll zusammen. „So können wir jedem Patienten eine speziell auf seine Erkrankung abgestimmte maßgeschneiderte Therapie anbieten“, erläutert Professor Kleespies.

 


Das Helios Amper-Klinikum Dachau versorgt jährlich rund 22.000 stationäre Patienten, die Helios Amper-Klinik Indersdorf rund 800 akutstationäre sowie 1.200 stationäre Reha-Patienten. Weitere rund 36.000 Patienten werden ambulant von den rund 1.200 Mitarbeitern der beiden Klinikstandorte medizinisch versorgt. Die 16 Fachabteilungen in Dachau verfügen zusammen über 435 Betten. Die Klinik in Markt Indersdorf ist spezialisiert auf Altersmedizin und verfügt mit der Akutgeriatrie sowie der stationären und ambulanten geriatrischen Rehabilitation über insgesamt 90 Betten.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 120.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien und Lateinamerika. Rund 20 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2020 erzielte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 9,8 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 90 Kliniken, rund 130 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und sechs Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,2 Millionen Patienten behandelt, davon 4,1 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland 73.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2020 einen Umsatz von 6,3 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 53 Kliniken, davon sechs in Lateinamerika, 70 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 15 Millionen Patienten behandelt, davon 14,1 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 40.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2020 einen Umsatz von 3,5 Milliarden Euro. Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.


Pressekontakt:
Pia Ott
Pressesprecherin
Leitung Unternehmenskommunikation und Marketing
Telefon: (08131) 76-533
E-Mail: pia.ott@helios-gesundheit.de
 

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Pressebild zum Download (JPG) Bildunterschrift: Ein Zeichen zum Weltpankreastag: Das Amper-Klinikum Dachau erstrahlt in der Farbe Lila. © Helios

Pressebild 2

Pressebild zum Download (JPG) Bildunterschrift: Gemeinsam gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs: Das Team des Pankreaszentrums trägt die Farbe Lila. © Helios