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Leistungen: Kernspintomographie

Die Kernspintomographie setzt keine Röntgenstrahlen ein, sondern ein starkes Magnetfeld und Radiowellen. Das Herz des Kernspintomographen bildet ein großer Elektromagnet mit einer röhrenförmigen Öffnung, in der die zu untersuchenden Patienten bequem auf einer fahrbaren Liege Platz finden. In kurzer Zeit lassen sich Schichtaufnahmen jeder Körperregion anfertigen. Ein Computer errechnet aus den digitalen Daten Ansichten der untersuchten Körperregion, die der Radiologe dann befundet.

Einsatzgebiete und Vorteile der Kernspintomographie/ Magnetresonanztomographie
Besonders gut sind Gehirn und Rückenmark, innere Organe, aber auch Muskeln oder Gelenke zu erkennen. Mittlerweile können sogar Organe, die sich bewegen, etwa das schlagende Herz, auf Bilder gebannt werden.

Wichtige weitere Einsatzgebiete der Kernspintomographie sind die präzise Darstellung von Blutgefäßen, die Früherkennung von Tumoren sowie funktionelle Untersuchungsmethoden der MRT, die Informationen etwa zum Blutfluss in Gefäßverengungen, zur Durchblutung von Geweben oder beispielsweise zum Ansprechen von Erkrankungen auf eine Behandlung liefern.

Der Vorteil der Kernspintomographie liegt darin, dass es sich um ein schonendes, praktisch risikoloses Untersuchungsverfahren handelt. Aufgrund der fehlenden Strahlenbelastung können auch Kinder und Schwangere untersucht werden. Sollte ein Patient kein jodhaltiges Kontrastmittel vertragen, wie es zum Beispiel in der Computertomographie zum Einsatz kommt, kann der Radiologe oft auf eine Kernspinuntersuchung ausweichen.

Während der Untersuchung
Während der Untersuchung liegen Sie auf einer Liege, die sich anfangs langsam in die Öffnung des Geräts, also in Richtung Magnet, bewegt. Sie befinden sich dann ganz oder – etwa bei einer Untersuchung des Kniegelenks – teilweise im Gerät.

An- und abschaltende Magnetfelder erzeugen relativ laute, klopfende Geräusche, die manche Patienten als störend empfinden. Sie erhalten daher Ohrstöpsel oder einen geschlossenen Ohrschutz; häufig können Sie während der Untersuchung auch Musik hören. Die meisten Untersuchungen dauern je nach untersuchter Körperregion und Fragestellung zwischen 15 und 30 Minuten.

Gabe eines Kontrastmittels
Während einer Untersuchung im Kernspintomographen kann es notwendig sein, Ihnen ein spezielles Kontrastmittel zu spritzen. Die Injektion erfolgt in eine Körpervene. Der Zugang wird entsprechend vor der Untersuchung gelegt. Die von uns verwendeten Kontrastmittel im MRT sind ausschließlich makrozyklisch. Sie müssen keine Ablagerungen oder Gewebeschäden befürchten, falls eine Kontrastmittelgabe erforderlich ist.