Schonende Eingriffe durch minimal-invasive Chirurgie

Die minimal-invasive Chirurgie (MIC oder auch Schlüssellochirurgie) ist eine besonders schonende Operationsmethode und kommt mit kleinen Schnitten aus. Häufig wird das Verfahren auch als Bauchspiegelung oder Laparoskopie bezeichnet. Patientinnen haben nach der Operation nur kleine Wunden und somit weniger Schmerzen und Narben.

Minimal-invasive Chirurgie - was ist das?

Viele Operationen lassen sich heute durch ein sogenanntes minimal-invasives Verfahren durchführen. Hierzu wird die Bauchhöhle oder Gebärmutter mit Hilfe einer kleinen Kamera betrachtet und mit dünnen OP-Instrumenten untersucht. 

Dem Operateur ist es mit diesem Verfahren möglich, unklare Prozesse auf gewebeschonende Art abzuklären und gegebenenfalls zu behandeln. Patientinnen haben nach der Operation nur kleine Hautwunden und erholen sich generell schneller.

Folgende Operationen werden in unserer Gynäkologie minimal-invasiv durchgeführt:

  1. Laparoskopie

    Die Laparoskopie oder Bauchspiegelung dient der Abklärung und Therapie von unklaren Vorgängen im Bauchraum oder der Ursachenfindung bei unklaren Unterbauchschmerzen (zum Beispiel Endometriosediagnose).

    Mithilfe einer Kamera beziehungsweise dem sogenannten Laparoskop kann der Bauchraum detailliert dargestellt werden. Über weitere Einstiche können Instrumente in den Bauchraum eingeführt werden. Mit diesen können zum Beispiel Gewebeproben entnommen und zur feingeweblichen Untersuchung an einen Pathologen weitergeleitet werden. Ebenso ist es möglich, komplette Organe wie die Gebärmutter, Eierstöcke oder auch den Blinddarm zu entfernen.

    Ebenso bieten wir ausgedehnte Operationen, zum Beispiel bei tief-infiltrierender Endometriose oder Lymphknotenentfernungen, an. Durch den minimal-invasiven Zugang erholt sich die Patientin schneller von der Operation.

  2. Hysteroskopie

    Die Hysteroskopie, auch Gebärmutterhöhlenspiegelung genannt, dient der Abklärung und Therapie von Veränderungen der Gebärmutter (Uterus). Hierzu gehören zum Beispiel Blutungsstörungen, Myome oder auch Polypen. Auch hier ist es möglich, auffälliges Gewebe gezielt zu entfernen und einer feingeweblichen Untersuchung zu unterziehen (Pathologie).