Tag des Hundes

Warum Hundebesitzer gesünder leben

Warum Hundebesitzer gesünder leben

Studien haben gezeigt: Hundebesitzer leben gesünder als ihre hundelosen Mitmenschen. Sie sollen seltener an Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden und mehr Bewegung haben.

Dass sich Tiere positiv auf unsere Psyche auswirken, ist schon länger bekannt. Dabei ist es egal, ob Hund, Katze oder Maus – Haustiere tun uns gut. Besonders wer Tiere besitzt, die viel Auslauf benötigen, wie Hunde oder Pferde, profitiert von mehr Bewegung. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt allen Erwachsenen im Alter von 18 bis 64 Jahren mindestens 150 Minuten Bewegung pro Woche beziehungsweise 75 Minuten Bewegung mit höherer Intensität.

„Wer seinem Herzen etwas Gutes tun möchte, sollte sich täglich mindestens 30 Minuten bewegen.“

, rät Dr. med. Sebastian Pagel, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie und ärztlicher Leiter des Helios Gesundheitszentrums Berlin-Hellersdorf

Eine schwedische Studie fand nun heraus, dass Hundebesitzer seltener an Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden und auch generell länger leben. Besonders Singles profitieren von diesen positiven Effekten. Im Vergleich zu Alleinstehenden ohne Hund, besteht für sie ein deutlich geringeres Risiko für Herzinfarkte.

Diese positiven Auswirkungen kommen aber nur einer bestimmten Gruppe von Hundebesitzern zugute: Die, die sich liebevoll und aktiv um ihre Vierbeiner kümmern. Wer sich besonders mit seinem Hund verbunden fühlt, investiert mehr Zeit in die gemeinsamen Spaziergänge. Die Folge: Der Mensch bewegt sich deutlich mehr und lebt gesünder. Aktive Besitzer haben einen niedrigeren BMI, leiden seltener an chronischen Erkrankungen und müssen seltener zum Arzt als inaktive Hundebesitzer. Diese Auswirkungen zeigen sich bereits bei 30 Minuten Bewegung am Tag.

Hunde bringen uns nicht nur zum Lächeln, sondern halten uns auch noch fit und gesund. Leichter lässt es sich kaum gesünder leben.