In 23 Operationssälen führen wir täglich geplante Eingriffe sowie Operationen bei Notfällen durch. Diese sind mit modernster Eingriffs- und Narkosetechniken ausgestattet.
Unsere Klinik gehört mit dem modern ausgestatteten Zentral-OP zu den größten OP-Zentren in Deutschland. Die räumliche Nähe zur Intensivstation und ein moderner Aufwachraum zur Überwachung von Patienten und Patientinnen nach einer Operation bieten Ihnen größtmögliche Sicherheit.
Reibungsloser Ablauf, höchste Sicherheit: In unserem Zentral-OP bieten wir Qualität und Effektivität.
Das OP-Management wird von unserem Koordinationsteam durchgeführt. Hier werden sämtliche Aufgaben und Arbeitsgruppen, die im OP anfallen, koordiniert und auch die beteiligten Bereiche und Stationen außerhalb der OP in die Planung mit einbezogen.
Unsere OP-Managerin arbeitet in enger Kooperation mit den Stationen, der Ambulanz, den OP-Schwestern und nicht zuletzt natürlich den Chirurgen und Chirurginnen zusammen. In einer regelmäßig tagenden interdisziplinären Arbeitsgruppe werden alle Herausforderungen rund um den OP-Betrieb besprochen und die Beschlüsse im Rahmen eines OP-Statuts festgelegt. Jährlich werden alle Leistungskennzahlen im Rahmen unseres Programms zur Qualitätssicherung transparent gemacht und allen Fachdisziplinen zur Verfügung gestellt.
Zu unseren Aufgaben gehören:
- das Optimieren der Prozessabläufe
- die Kapazitäts- und Leistungsplanung
- termingerechte Planung von Operationen
- Zuweisung eines für den Eingriff geeigneten OP-Saals
- Koordination der einzelnen operativen Fachabteilungen im OP
- organisatorisches Management von auftretenden Notfällen
- Einbindung von OP-Nachmeldungen in das OP-Tagesprogramm
- Reaktion auf Engpässe durch Personal- oder Materialausfall
Sinn und Zweck der gesamten Maßnahmen ist, die Wartezeiten für unsere Patienten und Patientinnen möglichst kurz zu halten und die Behandlungsqualität zu maximieren.
Unsere Klinik verfügt über 23 Operationssäle. Die räumliche Nähe zur Intensivstation und ein moderner Aufwachraum zur Überwachung von Patient*innen nach einer Operation bieten Ihnen größtmögliche Sicherheit.
Während einer Operation stehen unseren Operateuren und dem OP-Personal sämtliche Instrumentarien und moderne Überwachungs- und Operationstechnik zur Verfügung.
An jeden OP schließt sich ein Vorratsraum an, in dem sämtliche Instrumente und Hilfsmittel verfügbar sind. Je nach Bedarf werden diese vorbereitet und während der Operation angereicht.
Zudem verfügen all unsere Eingriffsräume über Videotürme. Diese stehen für die „Schlüssellochchirurgie“ zur Verfügung. Bei dieser Technik werden alle Operationsinstrumente durch kleinste Hautschnitte in den Körper eingebracht. Das macht große Schnitte und spätere Narben überflüssig und sorgt für eine schmerzärmere und schnellere Heilung.
Alle Operationssäle sind auch für den medizinischen Notfall gerüstet. Das garantiert unseren Patient:innen höchste Sicherheit.
Unser erfahrenes und speziell ausgebildetes OP-Personal empfängt Patienten und Patientinnen zur Operation an der sogenannten Einschleuse. Hier werden Sie in Empfang genommen und für die Operation vorbereitet.
Narkose vor operativen Eingriffen
Direkt angeschlossen an die Operationssäle befinden sich Narkoseräume. Hier erhalten Patienten und Patientinnen vor dem Eingriff die vorab festgelegte und passende Betäubung: Vollnarkose oder Lokalanästhesie.
In unserem Aufwachraum betreuen wir Sie nach einem Eingriff. Sobald Sie wach und schmerzfrei sind und sobald die unmittelbaren Eingriffs- und Narkosefolgen abgeklungen sind, können Sie wieder zurück auf Ihre Station.
In unserem Aufwachraum mit insgesamt 30 Betten werden jährlich ca. 30.000 Patienten betreut. Hier erkennen wir unmittelbare Nachwirkungen des Eingriffs sowie der Anästhesie und behandeln Sie umgehend, falls nötig. Unser Team besteht aus speziell ausgebildeten Anästhesie-Fachpflegekräften und Ärzten, die die Vitalfunktionen (Herzfrequenz, Blutdruck und Atmung) kontinuierlich überwachen.
Im Aufwachraum wird auch die im Operationssaal begonnene Schmerzbehandlung weitergeführt und für die spätere Verlegung auf die Station abgestimmt und festgelegt.
Bei uns verbinden sich ärztliche Erfahrung mit modernster Ausstattung und neuester Technik zu optimaler Behandlung.
Unser Hybrid-OP Saal ist mit moderner Bildgebungstechnik ausgestattet. Dies ermöglicht die Durchführung schonender minimal-invasiver Eingriffe. Die Technik unterstützt auch die Zusammenarbeit von Experten unterschiedlicher Fachrichtungen bei der Erstellung der individuellen Diagnose für jeden einzelnen Patienten.
Ein Hybrid-OP Saal vereint ein kardiologisches Herzkatheterlabor und einen herzchirurgischen Operationssaal. Die Ausstattung ermöglicht die gleichzeitige Diagnose und Operation, minimal-invasive Eingriffe wie die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Herzchirurgen, Gefäßchirurgen, Kardiologen, Radiologen und Anästhesisten.
Folgende bildgebende Verfahren stehen in unserem Hybrid-OP-Saal zur Verfügung:
- Angiografie: Darstellungen von Arterien, Vene oder Lymphbahnen mittels Röntgen oder Magnetresonanztomographie, meist verbunden mit Kontrastmittelgabe
- Computertomographie (CT): moderne Röntgenuntersuchung, die Schichtbilder der dargestellten Körperregion liefert
- Magnetresonanztomographie (MRT): durch einen Computer gestütztes und röntgenstrahlenfreies Verfahren auf Basis von Magnetfeldern für Schichtbilder des untersuchten Bereichs
Minimal-invasive Eingriffe werden durch diese Verfahren und die präzise Bildgebung unterstützt. Auch kleinste anatomische Strukturen und sehr feine Gefäße, beispielsweise im Herzmuskel, können in sehr guter Bildqualität dargestellt werden.
Wir sind auf die Betreuung von kleinen Patient:innen bei operativen Eingriffen spezialisiert. In unserem Zentral-OP ist die Anwesenheit der Eltern bei der Narkoseeinleitung und im Aufwachraum ausdrücklich willkommen. So können Eltern ihre Kinder bis an den OP begleiten und dort direkt den Ärzten und Ärztinnen übergeben. Nach der Operation können Sie ihre Kinder im Kinderaufwachraum in Empfang nehmen.
Operieren nach Plan und mit Sicherheitsstandards rettet Leben. Wir haben das erkannt und bereits 2009 Checklisten als Sicherheitssystem bei allen Operationen zur Pflicht gemacht.