Das Team der Kardiologie hilft Ihnen mit umfassender Erfahrung und medizinischer Expertise.
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Telefon (03949) 935 280
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Detaillierte Informationen zu unseren Sprechzeiten finden Sie hier:
Das Team der Kardiologie hilft Ihnen mit umfassender Erfahrung und medizinischer Expertise.
Dank modernster Verfahren zur Diagnostik und Therapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen aller Art sind Sie als Patient bei uns optimal versorgt.
Bei Beschwerden durch Herz-Kreislauferkrankungen, insbesondere mit Brustschmerzen, Herzinfarkten, Luftnot sowie Herzrhythmusstörungen, wenden Sie sich vertrauensvoll an uns.
In unserem modernen Herzkatheterlabor können wir neben der Diagnose von Erkrankungen an Herzmuskel, Herzklappen und Herzkranzgefäßen auch therapeutische Eingriffe wie Gefäßaufdehnungen vornehmen.
In unserer Klinik steht Ihnen zur Herzdiagnostik ein hochmodernes Herzkatheterlabor zur Verfügung. Ziel der Untersuchung ist es, Verengungen im Bereiche der Arterien, welche den Herzmuskel mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen, bildlich darzustellen.
Bereits vor einer Untersuchung im Herzkatheterlabor werden Sie durch unsere Mediziner über den Ablauf der Untersuchung informiert.
Dauer der Untersuchung
Die Dauer der Untersuchung richtet sich danach, ob bei der Untersuchung eine Erkrankung festgestellt wurde. Ein rein diagnostischer Eingriff dauert rund 30 Minuten. Werden in der gleichen Sitzung auch therapeutische Maßnahmen, wie eine Gefäßaufdehnung, vorgenommen, dauert der Eingriff rund 60 bis 90 Minuten.
1. Vor der Untersuchung
Bitte kommen Sie nüchtern zur Herzkatheter-Untersuchung. Zuerst erfolgt eine Laboruntersuchung sowie ein EKG (falls nicht bereits durch den Hausarzt durchgeführt).
2. Zugangsweg wählen
Unsere Kardiologen entscheiden jetzt, welchen Zugangsweg sie zum Herzen wählen. Dies kann entweder über den Arm oder über die Leiste erfolgen. Sofern Sie das möchten, erhalten Sie ein beruhigendes Medikament. Bei beiden Zugangswegen wird ein lokales Betäubungsmittel gespritzt.
3. Untersuchung mit Herzkatheter
In den Zugang (Arm oder Leiste) wird eine Schleuse angebracht. Durch diese werden die rund 2 mm dünnen Katheter bis zum Herzen vorgeschoben.
Nun wird über die Katheter Kontrastmittel in die rechte und die linke Herzkranzarterie gespritzt, um sie auf dem Röntgenbild sichtbar zu machen. Der Arzt sucht nun nach Verengungen oder Verschlüssen im Bereich der Herzkranzgefäße. Findet er diese, ist nun der Einsatz einer Gefäßstütze (Stent) möglich, der das Gefäß wieder öffnet und die Blutzufuhr erhöht. Sollte dies bei Ihnen der Fall sein, wird Sie unser Kardiologe noch während des Eingriffs darüber informieren.
Um den Bewegungsablauf des Herzmuskels beim Pumpen zu beobachten, kann noch ein Katheter in die linke Herzkammer eingeführt werden. Auch dazu wird Kontrastmittel gespritzt, was ein kurzes Wärmegefühl auslöst.
4. Abschluss der Untersuchung
Nun wird die Schleuse entfernt und ein Druckverband angelegt, um einen Bluterguss zu verhindern. Arm oder Bein sollten Sie anschließend für sechs Stunden ruhig stellen.
Risiken, Komplikationen, Schmerzen
Komplikationen treten bei weniger als einem Prozent der Untersuchungen auf. Am häufigsten sind Blutungen im Bereich der Einstichstelle. Diese stellen meistens ein vorübergehendes, kosmetisches Problem dar. Herzrhythmusstörungen werden während des gesamten Eingriffs überwacht und können bei Bedarf sofort behandelt werden. Die verabreichten Medikamente können selten Allergien auslösen, die allenfalls medikamentös behandelt werden müssen. Beim Vorschieben der Katheter können sich Ablagerungen der Gefäßwände lösen und zu einem Verschluss eines wichtigen Gefäßes führen. Sehr selten sind Verletzungen einer Gefäßwand mit anschließender Durchblutungsstörung, Gerinnselbildung oder Beschädigung eines Nervs mit der Nadel.
In Sachsen-Anhalt ist die Anzahl der Patienten, die nach einem Herzinfarkt versterben, deutschlandweit am höchsten. Um Ihnen im Notfall eine schnelle Behandlung zu garantieren, verfügt unsere Klinik über ein modernes Herzkatheterlabor.
Der Rettungswagen bringt Patienten dann ins Herzkatheterlabor – für Betroffene aus dem Landkreis Börde bedeutet das, dass sie in unsere Klinik kommen.
Im Herzkatheterlabor wird die Engstelle in den Herzkranzgefäßen schnell festgestellt und wieder geöffnet. Der Blutfluss ist anschließend ungehindert.
In unserer Klinik werden akute Herzinfarkt-Patienten von einem erfahrenen Team rundum gut betreut.
Bei einigen Herzerkrankungen schlägt das Herz zu langsam oder unregelmäßig. Je nach genauer Diagnose können wir in solchen Fällen mit Herzschrittmachern oder Defibrillatoren für einen sicheren und regelmäßigen Herzrhythmus sorgen.
Herzschrittmacher
Das Herz schlägt zu langsam – bei unter 60 Schlägen in der Minute oder wenn die Herzaktion länger aussetzt, spricht man von Bradykardie. Diese ist dringend behandlungsbedürftig, denn sie führt zu häufigen Ohnmachtsanfällen und im schlimmsten Fall zu einem Herzstillstand.
Ein Herzschrittmacher kann dann zur Vorbeugung eingesetzt werden. Er regt den Herzmuskel mit leichten elektrischen Impulsen regelmäßig zum Schlagen an. Die in unserer Klinik eingesetzten Schrittmacher dienen auch zur Behandlung von:
-Verlangsamtem Herzschlag bedingt durch Erkrankung des Sinus-oder des atrioventrikulären Knotens
Defibrillator und Dreikammerschrittmacher mit Defibrillator
Defibrillatoren geben im Gegensatz zu Herzschrittmachern nur in Notfallsituationen einen überlebenswichtigen Impuls. Ein elektrischer Schock sorgt dann dafür, dass ein aus dem Takt geratenes Herz wieder richtig schlägt. Defibrillatoren und Dreikammerschrittmacher setzen wir ein bei:
Kammerflimmern
-Rhythmusstörungen der Herzkammern
-Schwerer Herzinsuffizienz
Um Erkrankungen am Herzen feststellen zu können, stehen uns in unserer Klinik zahlreiche unterschiedliche Diagnosemöglichkeiten zur Verfügung. Wir beraten Sie zu den Details gerne im persönlichen Gespräch.
Ob elektrisch oder per Ultraschall – in unserer Klinik werden Herzerkrankungen dank der langjährigen Erfahrung unserer Kardiologen mit großer Sorgfalt durchgeführt. Hier stellen wir Ihnen unsere Untersuchungsmöglichkeiten vor.
Herz-Ultraschall
Die Ultraschalluntersuchung des Herzens ist eine Routineuntersuchung. Sie arbeitet mit schonenden Schallwellen und kann, je nach Anforderung, in Ruhe oder unter Belastung erfolgen. Dafür wird ein Schallkopf auf die Brusthaut über dem Herzen gesetzt. Dieser sendet Ultraschallwellen aus, welche von den Herzstrukturen reflektiert und zum Schallkopf zurückgesendet werden. Dies ermöglicht die bildliche Darstellung und die Beurteilung verschiedener Herzstrukturen und ihrer Funktionen. Bei uns werden folgende Ultraschalluntersuchungen des Herzens angeboten:
- Farbdopplerechokardiographie des Herzens (auf dem Brustkorb oder über die Speiseröhre)
- Dreidimensionale Echtzeitechokardiographie
- Kontrastechokardiographie
- Stressechokardiographie
Elektrokardiographie (EKG)
Mit dem EKG wird die Funktion des Herzens über seine elektrische Aktivität gemessen. Weichen die Ergebnisse von einem normalen Bild der elektrischen Herzaktivität ab, kann dies ein Anzeichen für Erkrankungen wie Vorhofflimmern oder Herzrhythmusstörungen sein. Folgende Untersuchungen bieten wir an:
- EKG
- Belastungs-EKG
- Langzeit-EKG
Langzeit-Blutdruckmessung
Bluthochdruck kann bei Betroffenen zu Beschwerden führen. Bei Bluthochdruck leiden die Patienten häufig unter Kopfschmerzen oder Schwindel, zudem werden Gefäße stark beansprucht.
Um Folgeschäden vorzubeugen, führen wir in unserer Klinik neben der regulären Blutdruckmessung auch die Langzeitblutdruckmessung durch. So können Schwankungen über 24-Stunden beobachtet wird.
Werfen Sie einen Blick in unser Herzkatheterlabor
(03949) 935 375
(03949) 935 395
Am 1. März nahm Daniel Ensberg seine Arbeit als neuer Chefarzt des Zentrums für Inneren Medizin auf. Der bisherige leitende Oberarzt übernimmt nach erfolgreicher kommissarischer Leitung die Chefarztposition in der Helios Bördeklinik.
Kälte, Jahresendstress und Infektionskrankheiten zehren am wichtigsten Muskel des Körpers. Ab circa Ende September steigt jedes Jahr die Zahl der Herzinfarkte deutlich an und erreicht im November ihr Maximum. Departmentleiter der Kardiologe Dr. med. Ali Ghanem der Helios Bördeklinik appelliert schon beim Verdachtsfall sofort den Notruf zu wählen.
Die Helios Kliniken im Cluster Magdeburg und die Ärztegewerkschaft Marburger Bund in Sachsen-Anhalt haben sich auf einen Tarifabschluss für tarifbeschäftigte Ärztinnen und Ärzte der vier Kliniken geeinigt. Unter anderem steigen die Gehälter in zwei Schritten um insgesamt 7 Prozent.