Das Herzzentrum Leipzig bietet in Kooperation mit der Kinder- und Jugendpsychiatrie vom Helios Park-Klinikum Leipzig herzkranken Kindern und deren Familien künftig eine psychologische Unterstützung über ihren stationären Aufenthalt hinaus an. Damit werden die Betroffenen nicht nur in der Klinik, sondern auch in ihrem häuslichen Umfeld weiter betreut.
Wann dürfen herzkranke Kinder und Jugendliche Sport treiben – und wann ist Zurückhaltung geboten? Diese Frage beschäftigt Kardiologinnen und Kardiologen in Praxen und Kliniken regelmäßig. Denn die gesundheitlichen Risiken müssen sorgfältig gegen die positiven Effekte von Bewegung auf Kondition, Körpergefühl und soziale Teilhabe abgewogen werden. Mehr Mut zur Bewegung – dafür plädiert das Expertenforum Kindersportkardiologie unterstützt von der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie und Angeborene Herzfehler e. V. (DGPK) und der Deutschen Herzstiftung.
Schwimmen ist ein ideales und beliebtes Hobby für Kinder. Doch Kinder mit angeborenen Herzfehlern wurden beim Schwimmsport bisher teils beschränkt. Der Grund hierfür ist eine unzureichende Studienlage. Das Herzzentrum Leipzig erforscht daher aktuell nach mehreren erfolgreichen Vorstudien mit einem weltweit einmaligen Studiensetting Herz- und Kreislaufparameter von Kindern mit angeborenen Herzfehlern im Schwimmbad. Ziel der Studie ist, die Datenlücke zu schließen und Kindern mit angeborenen Herzfehlern eine sichere Teilnahme am Schwimmen zu ermöglichen und ggf. unnötige Ängste zu nehmen. Gerade für Kinder mit Herzkreislauferkrankungen ist ein aktiver Lebensstil wichtig.