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Arzt verschreibt Rezept auf Block mit Obstkorb und Maßband an der Seite gegen Adipositas

Behandlung von Adipositas

Die Helios Klinik Attendon verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz bei der Behandlung von Übergewicht und seinen Folgeerkrankungen. Von der ersten Kontaktaufnahme mit uns bis zur Begleitung nach der Behandlung stehen wir an Ihrer Seite.

Leitung
In unserem Adipositas-Fachbereich an der Helios Klinik Attendorn legen wir Wert darauf, gemeinsam mit unseren Patientinnen und Patienten einen für sie und ihre Bedürfnisse angepassten Behandlungsweg zu finden.
Stefan Bollmann
Chefarzt Allgemein- und Viszeralchirurgie
Ihr Termin bei uns

Vereinbaren Sie Ihren Termin bequem online über das Helios Patientenportal. Auch telefonisch oder per E-Mail sind wir gerne für Sie da.

 

Sekretariat: 02722 60-2336

E-Mail senden   

Fragen zu Adipositas?

Sie möchten sich informieren oder einen ersten Kontakt aufnehmen? Rufen Sie uns an.

 

Adipositas-Koordinator: 02722 60-2515

 

Montag & Freitag: 11:00–12:00 Uhr | 14:00–15:00 Uhr

Mittwoch: 11:00–12:00 Uhr | 16:00–17:00 Uhr

 

 

Ihr Weg durch die Adipositas-Behandlung in Attendorn

Unser Team greift auf eine mehr als 20-jährige Erfahrungskompetenz zurück. In einer individuellen, kompetenten und umfassenden Beratung stellen wir Ihnen alle operativen und konservativen Behandlungswege vor und unterstützten Sie bei Entscheidung für die passende Therapie. Dabei setzen wir den zusätzlichen Fokus auf die Prä- und die Postbegleitung des von Ihnen eingeschlagenen Behandlungsweges – vom Start bis in Ihr neues Leben hinein.

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Ihr erster Besuch bei uns

Sie können zu uns in die Adipositas-Sprechstunde in die Helios Klinik Attendorn kommen. Bei unserem ersten gemeinsamen Termin möchten wir Sie kennenlernen und Ihnen unser Behandlungskonzept  gegen krankhaftes Übergewicht erläutern.

Gemeinsam planen wir mit Ihnen gemeinsam die für Sie beste Adipositas-Therapie. Im Rahmen des Erstgesprächs erfolgt eine detaillierte Erhebung Ihrer Krankengeschichte, eine Bestimmung des Körpergewichts und des BMI sowie eine ausführliche, individuelle Therapieplanung (Multimodales Konzept).

Bringen Sie möglichst mit: 

- Unseren Erhebungsbogen für das Erstgespräch

- Aktuelle Medikamentenliste

- Arztbriefe oder Atteste, die für die weitere Therapie relevant sein könnten (über Operationen am Bauch, Krankenhausaufenthalte, etc.)

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Wie geht es danach weiter?

Nachdem Sie das multimodale Konzept (MMK) über mindestens sechs Monate durchlaufen haben (das verkürzte Konzept bei einem BMI über 60 kg/m²), stellen Sie sich bitte erneut in unserer Sprechzeitstunde vor. 

Im Rahmen dieses zweiten Termins klären wir, ob alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Antragsstellung zur Adipositaschirurgie vorliegen. Sollte dies der Fall sein, erstellen wir ein ärztliches Gutachten, das Sie dann mit allen anderen Unterlagen (siehe Checkliste) an Ihre Krankenkasse schicken.

Bitte machen Sie von allen Unterlagen Kopien (für Ihre Unterlagen und für unsere Akte).

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Nachweis des multimodalen Therapie-Konzeptes

- Gutachten der Ernährungstherapie

- Nachweis über Bewegungstherapie (Sport), mindestens 2,5 Stunden / Woche

- Psychologisches Gutachten

- Teilnahmebestätigung Selbsthilfegruppe 

- Teilnahmebestätigung Arzt-Patienten-Seminar

- Ernährungsprotokoll (mindestens 14 Tage mit Uhrzeiten, Trinkmengen, Lebensmittelauswahl und -menge)

- Atteste von Haus- oder Facharzt, wenn dringende medizinische Gründe für die Gewichtsreduktion vorliegen (Diabetes, Arthrose, Bluthochdruck, Schlafapnoe etc.)

Wichtige Unterlagen zum Download

Anamnesebogen Adipositas

Hier können Sie unseren Anamnesebogen für Patient:innen mit Adipositas herunterladen.

pdf | 291 KB
Ärztebereich

Für Ärzt:innen & Einweisende: Hier finden Sie alle Informationen auf einen Blick.

Grundsätzlich ist jeder Patient mit einem BMI über 30 kg/m² als adipös anzusehen und trägt ein Risiko für metabolische Begleiterkrankungen. Wir können verschiedene Adipositas-Therapiekonzepte vorstellen, die nicht immer auf eine Operation hinauslaufen müssen. Wir arbeiten mit Ernährungs- und Bewegungstherapeuten in der Region zusammen, so dass wir jedem ein wohnortnahes Angebot vermitteln können. In einem ersten Gespräch werden wir den Patienten kennenlernen und mit ihm zusammen entscheiden, welche Therapieoptionen individuell in Frage kommen.

Nach den aktuellen Leitlinien können die Kosten für eine bariatrische Operation ab einem BMI von 35 kg/m² von den Krankenkassen übernommen werden. Wenn metabolische Begleiterkrankungen (Diabetes II, Arterielle Hypertonie, OSAS, u.a.) vorliegen, ab einem BMI von 40 kg/m² auch ohne Begleiterkrankungen.

Damit eine Adipositas-Operation den gewünschten langfristigen Erfolg bringt, ist eine hohe Compliance und Motivation unerlässlich. Die Patientinnen und Patienten müssen schon während der Vorbereitung auf die OP eine Lebensstil-Änderung in ihren Alltag integrieren und auch postoperativ weiterführen, dies gilt insbesondere für die Ernährungsumstellung inklusive Vitaminsubstitution und die regelmäßige körperliche Betätigung.

Patientinnen und Patienten müssen vor der Adipositas-OP ein sechsmonatiges konservatives Konzept (MMK, Multimodales Konzept) durchlaufen. Wir vermitteln ihnen dann die Kontakte für die Bausteine des MMK in der Region und verfassen ein adipositaschirurgisches Gutachten für den Antrag auf Kostenübernahme. Den Antrag auf eine Kostenübernahme für die Krankenkassen beauftragen wir. 

Die Bausteine des MMK zur Adipositas-Therapie bestehen aus: 

 

  • Ernährungstherapie über sechs Monate
  • Bewegungstherapie (gefordert sind 2,5 Stunden Sport pro Woche, z.B. Rehasport)
  • Ausschluss endokrinologischer Ursachen einer Adipositas (Bestimmung von TSH, fT3, T4, Cortisol im    Serum)
  • Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe Adipositas 1x/Monat
  • Psychiatrische Begutachtung zum Ausschluss psych. Kontraindikationen
  • Teilnahme an einem Arzt-Patienten-Seminar (Informationsveranstaltung)
Begleiterkrankungen

Adipositas kann sowohl die körperliche als auch die psychische Gesundheit beeinträchtigen. Sie geht häufig mit Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes, Schlafapnoe oder Gelenkbeschwerden einher. Auch die psychische Belastung kann zunehmen, etwa durch Depressionen oder soziale Ausgrenzung. Eine nachhaltige Gewichtsregulation kann das Risiko für Folgeerkrankungen senken und bestehende Beschwerden positiv beeinflussen. Lesen Sie mehr in unseren Themenwelten.

Unsere nächsten Veranstaltungen

Informative Vorträge und Veranstaltungen zu ausgesuchten Gesundheitsthemen

OCT 14 2026
Übergewicht ist kein Schicksal: Wege aus der Adipositas

Vortragsveranstaltung von Dr. Stefan Bollmann, Chefarzt Allgemein- und Viszeralchirurgie, und Jens Gerstenberger, Adipositas-Koordinator und psychologischer Berater

18:00
Helios Klinik Attendorn
Neuigkeiten
Helios Klinik Attendorn | 03.04.2025
„Adipositas-Therapien münden nicht immer in einer Operation“

Seit Sommer letzten Jahres bietet die Helios Klinik Adipositas-Therapien in Attendorn an. Therapie-Koordinator Jens Gerstenberger und Chirurg Dr. Stefan Bollmann geben Auskunft über die steigende Zahl an Übergewichtigen, die Bedeutung eines ganzheitlichen Ansatzes und was eine geplante Krankenhauskooperation für Patientinnen und Patienten im Kreis Olpe für Möglichkeiten bietet. 

Helios Klinik Attendorn | 17.06.2024
Helios Klinik Attendorn startet Adipositas-Therapie

Immer mehr Menschen leiden unter extremem Übergewicht. Experten schätzen die Zahl der Betroffenen alleine im Kreis Olpe auf fast 3.000. Doch der großen Nachfrage stehen kaum Therapieangebote gegenüber.

Helios Klinik Attendorn
Hohler Weg 9
57439 Attendorn
Kontakt
Fax: (02722) 60-2420