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Ein Arzt konsultiert einen Patienten in einer modernen Praxis. Auf dem Bildschirm sind medizinische Bilder zu sehen, die die Diagnose unterstützen. Die Atmosphäre ist professionell und freundlich.

Uro-onkologisches Zentrum

Als DKG-zertifiziertes uroonkologisches Zentrum in Wuppertal sind wir auf die Behandlung von Prostata- und Nierenkrebs spezialisiert. Gemeinsam entwickeln wir für Sie eine individuelle Behandlung nach aktuellen wissenschaftlichen Standards – von der Diagnostik bis zur Nachsorge.

Leitung
Die Behandlung von Prostata- und Nierenkrebs erfordert Erfahrung und die enge Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen. In unserem DKG-zertifizierten Zentrum entwickelt unser interdisziplinäres Team für jeden Betroffenen eine individuelle Behandlungsstrategie.
Friedrich von Rundstedt
Direktor der Urologie und Kinderurologie
Frederike Molfenter
Leitende Oberärztin; Zentrumskoordinatorin Prostatakrebszentrum
André J. Pantaleon
Oberarzt; Koordinator Nierenkrebszentrum
Ihr Termin bei uns

Buchen Sie gerne über unser Patientenportal einen Termin mit uns oder rufen Sie uns an. Detaillierte Informationen zu unseren Sprechzeiten finden Sie hier:

Unsere Leistungen

Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung des Mannes. In unserem Zentrum begleiten wir Sie von der Früherkennung und Diagnostik bis zur individuell abgestimmten Behandlung und Nachsorge.

Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung des Mannes in Deutschland. Da die Erkrankung in frühen Stadien oft keine Beschwerden verursacht, kommt der regelmäßigen Früherkennung eine besondere Bedeutung zu. Dazu gehören unter anderem die Tastuntersuchung der Prostata sowie die Bestimmung des PSA-Wertes im Blut.

 

Wird Prostatakrebs früh erkannt, bestehen häufig sehr gute Behandlungsoptionen mit dem Ziel der Heilung. Die Früherkennungsuntersuchungen werden in der Regel durch niedergelassene Urologinnen und Urologen durchgeführt. Bei auffälligen Befunden kann zur weiteren Abklärung eine Gewebeentnahme aus der Prostata erforderlich sein.

Bei erhöhten oder steigenden PSA-Werten und/oder Auffälligkeiten in der Tastuntersuchung der Prostata sollte eine weitere Abklärung mittels Entnahme von Gewebeproben aus der Prostata erfolgen.

Hierbei werden nach örtlicher Betäubung mit einer dünnen Biopsienadel Proben aus der Prostata entnommen.

 

Die Entnahmestellen werden durch einen Ultraschall der Prostata über den Enddarm festgelegt. Aus auffälligen Arealen können zusätzliche Proben gewonnen werden. Anschließend erfolgt die feingewebliche Aufarbeitung der Proben in der Pathologie in unserem Klinikum.

In der Diagnostik eines möglichen Prostatakrebses können wir die hochspezialisierte Technik der Fusionsbiopsie einsetzen. Diese Technologie nutzt die Kombination der Vorteile des multi-parametrischen MRT der Prostata des Radiologen mit den Vorteilen des Ultraschalls des Urologen.

 

So ermöglicht es diese Technologie, die Bilder aus einem multi-parametrischen MRT der Prostata inklusive der gekennzeichneten krebsverdächtigen Areale sowie die Bilder aus dem Ultraschall übereinanderzulegen.

 

Durch die Fusion (Verschmelzung) von MRT- und Ultraschallbild werden die krebsverdächtigen Areale aus dem MRT mit der Hilfe einer Software im Ultraschall sichtbar gemacht. So können in Echtzeit auffällige Bereiche angepeilt werden um gezielt Proben zu entnehmen.

 

Diese Bildverschmelzung („Fusion“) ermöglicht dann die gezielte Biopsie im live-Bild mit Visualisierung und Kontrolle der Nadelführung.

 

Bei einer Erstbiopsie sollten anschließend noch weitere Biopsie aus den anderen Sektoren der Prostata entnommen werden, um eine „Übersicht“ des gesamten Organs zu bekommen. Dies erfolgt in Übereinstimmung mit den aktuellen nationalen Leitlinien zur Diagnostik bei Verdacht auf Prostatakrebs.

 

Im Allgemeinen wird die Biopsie als ambulanter Eingriff durch den Enddarm durchgeführt und erfolgt mit einer lokalen Betäubung schmerzarm. Zur Prophylaxe einer Infektion wird eine antibiotische Einmalgabe durchgeführt.

 

In einigen Fällen erfolgt die Biopsie alternativ durch den Damm, dann allerdings in einer Kurznarkose.

 

Nach Erhalt des Ergebnisses durch den Pathologen können die Befunde dann besprochen und ein individuelles Vorgehen abgestimmt werden.

 

Die Nuklearmedizin des Helios Universitätsklinikums Wuppertal bietet für an Prostatakrebs erkrankte Patienten die Diagnostik mittels PSMA-PET-CT an.

PSMA steht für „Prostata spezifisches Membranantigen“, ein Eiweiß, welches vermehrt auf der Oberfläche von Prostatakrebszellen zu finden ist. Dies macht sich die nuklearmedizinische Diagnostik zunutze. An eine Substanz, die an PSMA bindet, wird ein radioaktiver Stoff (F-18 oder Ga-68) gekoppelt und durch die PET (Positronen-Emission-Tomographie) sichtbar gemacht. Im CT (Computertomographie) lässt sich die Mehranreicherung dann der genauen Lokalisation zuordnen. 

 

Das PSMA-PET-CT kommt vor allem in der Rezidiv-Diagnostik, also bei einer erneut auftretenden Krebserkrankung der Prostata, bei unklaren PSA-Anstiegen nach Operation oder Bestrahlung zum Einsatz. Bereits bei PSA-Spiegeln unter 1 ng/ml kann das Tumorgewebe sichtbar gemacht werden. Dadurch können ein Lokalrezidiv oder auch Metastasen aufgespürt und gegebenenfalls weitere therapeutische Schritte eingeleitet werden.

 

Vereinzelt kommt das PSMA-PET-CT auch zur Primärdiagnostik und zur Kontrolle unter systemischer Therapie zum Einsatz.

Abzuwarten und zunächst engmaschig zu kontrollieren kann für lokal begrenzte, wenig aggressive Tumore unter bestimmten Bedingungen eine Behandlungsoption darstellen.
 

Die Aktive Überwachung ist eine Behandlungsoption für Prostatatumore unter folgenden Voraussetzungen:

 

•             PSA-Wert ≤ 15 ng/ml

•             Gleason-Score ≤ 7a (ISUP 2) mit günstigem Risikoprofil*

 

Der Zustand der Erkrankung wird zunächst in sehr regelmäßigen Abständen untersucht. Erst bei Fortschreiten des Tumors wird eingegriffen und eine definitive kurative Behandlung (mit dem Ziel der Heilung) festgelegt.
 

Ziel der Aktiven Überwachung ist die Vermeidung einer „Übertherapie“ für nicht fortschreitende oder sehr langsam wachsende Tumore.

 

**kein cribriformes oder intraduktales Wachstum, Anteil Gleason-Muster 4 unter 10 %

Aufgrund von Vorerkrankungen oder Voroperationen kann eine offene Operation der Prostata notwendig sein.

Als zertifiziertes Zentrum gewährleisten wir, dass ein interdisziplinäres Team aus Urologen, internistischen Onkologen, Strahlentherapeuten und weiteren Fachärzten die Erkrankung beurteilt und Empfehlungen ausspricht.

Sollte bei Ihnen eine Operation empfohlen sein, bieten wir Ihnen die Behandlung in unserem Zentrum mit modernster Technologie nach dem aktuellen medizinischen Kenntnisstand an. Wenn möglich wird die Operation mit dem Da Vinci®-Operationssystem durchgeführt.

Aufgrund von Vorerkrankungen, Voroperationen oder der Tumorsituation kann jedoch eine offene Operation der Prostata notwendig sein. Hierbei erfolgt die radikale Entfernung des tumortragenden Organs über einen Schnitt im Unterbauch. Durch die Operation kann in lokal begrenzten Stadien meist eine Heilung erreicht werden. Je nach Befund kann der Erhalt der Erektionsnerven erfolgen, hierfür wird eine Lupenbrille zur mikroskopischen Vergrößerung eingesetzt. Während des Eingriffs erfolgt ggf. die Schnellschnittdiagonstik um festzustellen, ob der Tumor vollständig entfernt wurde. Je nach Risikosituation kann eine zusätzliche Entfernung der Lymphknoten notwendig sein. Diese sowie alle weiteren Details der Operation besprechen wir mit Ihnen ausführlich in unserer Sprechstunde.

Ganz wichtig

In der Primärsituation wie auch im Falle eines Rückfalls der Erkrankung werden die Therapiemöglichkeiten in unserer interdisziplinären Tumorkonferenz gemeinsam mit Ärzten und Therapeuten unterschiedlicher Fachrichtungen diskutiert und eine Empfehlung ausgesprochen.

 

Diese Empfehlung und auch die Therapiealternativen werden dann in einem ausführlichen Gespräch mit Ihnen besprochen.

Beim Operieren mit dem Da Vinci®-Operationssystem unterstützt ein Computer mit feinen Geräten die Handbewegungen des Operateurs ausgleichend und erweitert zudem erheblich seinen Aktionsradius.

 

Technik der neusten Generation

Computerassistiertes Operieren mit Da Vinci®

 

Mit extrem winzigen und wendige Instrumenten werden neue Operationsmöglichkeiten erschlossen. Über winzige Röhren werden Instrumente, Licht und Kameras in den Körper des Patienten eingeführt. Der Roboter hält die Geräte und führt die notwenigen Bewegungen aus, die der Operateur an der Konsole vorgibt. Kein Zittern, keine Kraftprobleme mehr, keine fehlende Sicht auf Operationsgebiete – denn der Roboter kann auch in Regionen arbeiten, an die das Skalpell in der Hand nicht gut hinkommt. Dabei gilt immer: Es operiert nicht das Gerät, sondern der erfahrende Chirurg, er lässt sich aber helfen, um die OP sicherer zu machen und viel mehr Möglichkeiten zu haben.

 

Der Da Vinci®-Roboter ist ein Assistent

 

Der sogenannte Telemanipulator führt keine Bewegung automatisiert oder autonom aus. Vielmehr handelt es sich um einen Computer, der die Bewegung des Chirurgen auf Mikroinstrumente überträgt. Dabei werden die Bewegungen im Verhältnis fünf zu eins auf die Instrumente übersetzt. Das heißt, fünf Zentimeter Bewegung der Hand ergibt einen Zentimeter Justierung des Instruments im Körper. Die Instrumente bewegen sich dabei absolut zitterfrei und präzise. Menschliche Schwächen werden damit ausgeschaltet, menschliche Stärken hingegen verstärkt: Denn nur, wer sowieso schon absolut sicher operiert, wird auch mit dem Da Vinci®-Gerät arbeiten. „Bei der radikalen Entfernung von Tumoren sind Genauigkeit und Präzision das oberste Ziel. Mit diesem Gerät können wir das noch besser leisten“, erläutert der Urologe.

Video-Ratgeber

Sollte bei Ihnen eine Strahlentherapie empfohlen sein, bieten wir Ihnen die Behandlung in unserem Zentrum mit modernster Technologie nach dem aktuellen medizinischen Kenntnisstand an.

Als Prostatakrebszentrum gewährleisten wir, dass ein interdisziplinäres Team aus Urologen, internistischen Onkologen, Strahlentherapeuten und weiteren Fachärzten die Erkrankung beurteilt und Empfehlungen ausspricht.

 

Die Strahlentherapie

 

Bei der Strahlentherapie der Prostata wird eine hohe Strahlendosis präzise in einen lokal eng begrenzten Bereich, das sogenannte Zielvolumen (in diesem Falle Prostata und ggfs. Lymphknotenstationen), eingestrahlt. Dies geschieht durch hochenergetische Röntgenstrahlen.

 

Ziel ist es, den Tumor zu vernichten. Gleichzeitig können dank der modernen Techniken und Berechnungen benachbarte strahlenempfindliche Organe und Gewebe (sogenannte Risikoorgane) optimal geschont werden.

 

Bei der Prostatabestrahlung führen wir die Bestrahlung perkutan, das heißt „von außen“ durch. Die Bestrahlung erfolgt unter Verwendung hochmoderner Geräte, den sogenannten Linearbeschleunigern.

 

Modernste Bestrahlungsgeräte

Zur Anwendung kommen bei uns routinemäßig die modernsten verfügbaren Techniken, wie die intensitätsmodulierte Radiotherapie (IMRT) und VMAT- bzw. Rapid Arc-Technik („Rotations-IMRT“).

 

 

Was ist bildgeführte Bestrahlung?

Um das Zielgebiet, hier die Prostata, präzise zu lokalisieren und zu treffen, wenden wir die sogenannte bildgeführte Bestrahlung an (IGRT – Image-Guided Radiotherapy). Das bedeutet, dass vor jeder Bestrahlung, wenn Sie bereits auf dem Bestrahlungstisch liegen, ein Kontroll-Bild bzw. CT angefertigt wird. So können wir unmittelbar vor der täglichen Bestrahlung die Position der Prostata kontrollieren und den Bestrahlungsbereich gegebenenfalls anpassen. Dies ist sinnvoll, da sich durch tägliche Unterschiede in der Blasen- oder Darmfüllung die Prostata schnell um einige Millimeter verschieben kann.

 

Anhand der Farben, die die Dosisverteilung darstellen, ist erkennbar, dass die Dosis sehr präzise fokussiert ist auf die Prostata (rote Farbe = verschriebene Dosis) und nach aussen sehr steil abfällt (blaue Farbe= nur noch sehr geringe Dosis).

 

Wie läuft die Strahlenbehandlung ab und merke ich etwas?

Meistens wird die Strahlentherapie ambulant durchgeführt, mit Terminen einmal täglich an allen Werktagen. Vor der eigentlichen Strahlentherapie sind noch ein bis zwei Termine zur Vorbereitung (Bestrahlungsplanung) nötig. Die Bestrahlungen selbst gehen schnell (pro Tag etwa 15 bis 30 Minuten, davon etwa 1–2 Minuten echte Bestrahlungszeit).

 

Von der Bestrahlung selbst merken Sie nichts (wie bei einer Röntgen-Untersuchung), es wird nichts warm, es tut nichts weh. Sie brauchen daher keine Angst zu haben. Die meisten auftretenden Nebenwirkungen sind heute eher mild und vorübergehend.

 

Mögliche Variationen der Bestrahlungsplanung

Neben der sogenannten „normal-fraktionierten“ Bestrahlung kann auf der Basis aktueller Studienergebnisse in vielen Fällen die sogenannte „hypofraktionierte“ Bestrahlung angeboten werden. Bei der hypofraktionierten Bestrahlung erfolgt die Behandlung in 4 Wochen (20 Bestrahlungssitzungen) gegenüber knapp 8 Wochen (38 Bestrahlungssitzungen) bei der „normfraktionierten“ Behandlung. Dies bedeutet für unsere Patienten einen deutlichen Gewinn an Komfort und somit Lebenqualität bei vergleichbarer Wirksamkeit und Verträglichkeit. Ob die hypofraktionierte Bestrahlung geeignet ist oder evtl. doch die normfraktionierte Bestrahlung sinnvoller ist, wird immer individuell geprüft und mit Ihnen/dem Patienten  besprochen.

 

Strahlentherapie bei Rezidiv (Rückkehr der Erkrankung) oder Metastasen

 

Bestrahlung eines PSA-Rezidivs

Die Strahlentherapie kann auch eingesetzt werden, falls die Erkrankung zurückkommt. Sollte es zum Beispiel nach früher erfolgter Operation (Entfernung der Prostata) wieder zu einem PSA-Anstieg kommen, kann eine Bestrahlung der Prostataloge noch einmal zur Heilung der Erkrankung führen.

 

Bei PSA-Anstieg und, in den weiteren Untersuchungen, Nachweis eines befallenen Lymphknotens ist die Hochpräzisions-Strahlentherapie ebenfalls eine Option, die Erkrankung zurückzudrängen.

 

Durch eine solche lokale Behandlung im Falle eines PSA-Rezidiv kann im individuellen Fall die Einleitung einer Hormontherapie vermieden werden.

Ganz wichtig

In der Primärsituation wie auch im Falle eines Rückfalls der Erkrankung werden die Therapiemöglichkeiten in unserer interdisziplinären Tumorkonferenz gemeinsam mit Ärzten und Therapeuten unterschiedlicher Fachrichtungen diskutiert und eine Empfehlung ausgesprochen.

 

Diese Empfehlung und auch die Therapiealternativen werden dann in einem ausführlichen Gespräch mit Ihnen besprochen.

Bei Patienten mit fortgeschrittenen oder metastasierten Tumoren der Prostata stehen zunehmend die Lebensqualität und die Verhinderung von lokalen Komplikationen (z. B. Blutungen, Harnsperre) im Vordergrund.

 

Die TUR-P (transurethrale Prostataresektion) oder HoLEP (Holmium-Laser-Enukleation der Prostata) sind operative Standardverfahren zur Behandlung einer gutartigen Prostatavergrößerung. Auch im Rahmen palliativer Therapiekonzepte finden diese Behandlungsverfahren Anwendung zur Beherrschung lokaler Probleme. Die äußeren Anteile der Prostata bleiben bei diesen Verfahren erhalten, sodass keine vollständige Entfernung des Tumors erfolgt. Es geht in erster Linie um die Behebung lokaler Probleme (beispielsweise eine eingeengte Harnröhre durch den Tumor oder Blutungen aus der Prostata). Durch diese Operationen kann eine Linderung von Symptomen und eine Verbesserung der Lebensqualität, jedoch keine Heilung erreicht werden.

Zur Behandlung von Krebserkrankungen gibt es verschiedene Behandlungsansätze. Ein Therapiearm umfasst die medikamentösen Therapien.

 

Hormonablative Therapien

Sowohl das Wachstum normaler, als auch bösartiger Prostatazellen ist vom männlichen Sexualhormon Testosteron abhängig.

 

Für Patienten in fortgeschrittenen oder bereits metastasierten Erkrankungsstadien kann eine Hormonentzugstherapie eine zusätzliche Behandlungsoption darstellen. Die antihormonelle Therapie bremst das Wachstum des Tumors über längere Zeit, eine Heilung kann durch diese Therapie jedoch nicht erreicht werden.  

 

Chemotherapie

Die Behandlung von Patienten in fortgeschrittenen Erkrankungsstadien erfordert meist die enge Zusammenarbeit mit Ärzten verschiedener Fachrichtungen. Daher werden die möglichen Therapieoptionen in unserer interdisziplinären Tumorkonferenz gemeinsam mit allen Fachexperten besprochen. Anschließend wird eine Empfehlung ausgesprochen. Diese Empfehlung sowie Therapiealternativen werden dann in einem ausführlichen Gespräch mit Ihnen besprochen.

Für unsere Patienten

Willkommen in unserem Zentrum. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen rund um unsere internen und externen Kooperationspartner, klinische Studien sowie unterstützende Angebote und Selbsthilfegruppen.

Strahlentherapie

  • Klinik für Strahlentherapie und Radio-Onkologie, MVZ Helios Wuppertal
  • Leitung Prof. Dr. med. Marc D. Piroth

 

Onkologie

  • Medizinische Klinik 1, Abteilung für Onkologie und Palliativmedizin, HUKW
  • Leitung Dr. med. Oliver Schmalz

 

Pathologie

  • Institut für Pathologie, HUKW
  • Leitung Prof. Dr. med. Hans Michael Kvasnicka

 

Radiologie

  • Zentrum für Radiologie, HUKW
  • Leitung Prof. Dr. med. Patrick Haage

 

Psychoonkologie

  • Abteilung für Psychoonkologie, HUKW
  • Leitung Dr. phil. Tim Reuter

 

Sozialdienst

  • Patientenservicecenter, HUKW
  • Leitung Frau Juliane Rolf

 

Nuklearmedizin

  • Klinik für Nuklearmedizin, HUKW
  • Leitung Dr. med. Marco Tosch

 

Schmerztherapie

  • Institut für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie
  • Leitung Prof. Dr. med. S. Thal

 

Palliativmedizin

  • Medizinische Klinik 1, Abteilung für Onkologie und Palliativmedizin, HUKW
  • Leitung Dr. med. Oliver Schmalz

 

Laboratoriumsmedizin

  • Institut für medizinische Labordiagnostik, HUKW
  • Leitung Prof. Dr. med. Parviz Ahmad-Nejad

 

Nephrologie

  • Klinik für Nieren- und Hochdruckkrankheiten, HUKW
  • Leitung Dr. med. Tobias R. Türk

 

Ernährungsberatung

  • Klinik für Allgemein-, Viszeral- und onkologische Chirurgie
  • Ansprechpartnerin: Frau Cathrin Hamel

 

Urologie

  • Klinik für Urologie und Kinderurologie
  • Leitung: Prof. Dr. med. Friedrich von Rundstedt

 

Psychosoziale Krebsberatung Wuppertal e.V.

Kostenloses Angebot von Informationsvermittlung und Beratung zu verschiedenen sozialrechtlichen Aspekten bis hin zu psychologischer Unterstützung in allen Phasen der Erkrankung

www.krebsberatung-wuppertal.de

 

Palliativnetzwerk Wuppertal e.V. 

Koordinierungsstelle für Patienten, Angehörige und die Netzwerk-Teilnehmenden. Zu diesen zählen Ärzt:innen, Pfelgedienste- und heime, stationäre und ambulante Hospiz-Einrichtungen u.v.a

www.pn-wuppertal.de

 

Christliches Hospiz Wuppertal-Niederberg

www.hospiz-wuppertal.de

 

VAMED Rehaklinik Bergisch-Land

Fachklinik für onkologische Rehabilitation in Wuppertal-Ronsdorf

 

GFO Kliniken Mettmann-Süd

Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie

Leitung: PD Dr. Dr. Markus Martini

www.kliniken-mettmann-sued.gfo-online.de/medizin-und-pflege/medizin/mund-kiefer-und-plastische-gesichtschirurgie/st-josefs

 

SAPV Wuppertal 

Fachliche Unterstützung und menschliche Begleitung von Schwerkranken und ihren Angehörigen im häuslichen Umfeld

www.sapv-wuppertal.de

 

Genetische Beratung

Institut für Humangenetik und Anthropologie der Universität Düsseldorf.

Leitung: Univ.-Prof. Dr. Dagmar Wieczorek

www.uniklinik-duesseldorf.de/patienten-besucher/klinikeninstitutezentren/institut-fuer-humangenetik

 

Humangenetik

MVZ des Universitätsklinikums Köln

Leitung: Prof. Dr. med. Christian Netzer

www.humangenetik.uk-koeln.de/institut/leitung-team/klinische-leitung/

Als Universitätsklinikum werden bei uns nicht nur Patienten behandelt, sondern auch auf vielen Fachgebieten geforscht. Hier erfahren Sie mehr über aktuelle klinische Studien des Fachbereichs Urologie.

 

ADAM-Studie

Adjuvant Apalutamide in Subjects With High-risk Localized or Locally Advanced Prostate Cancer After Radical Prostatectomy (ADAM)

Eine randomisierte, offene Phase-2-Studie zu adjuvantem Apalutamid oder Standard der Behandlung bei Patienten mit lokalem oder lokal fortgeschrittenem Prostatakrebs mit hohem Risiko nach radikaler Prostatektomie.

Studien-Status: Rekrutierung abgeschlossen, Follow up Phase

 

ARASAFE-Studie

Seit Februar 2023 ist die 3-fach-Kombination zur Behandlung des metastasierten Prostatatumors zugelassen. Die Kombination aus Chemotherapie, Entzug des männlichen Sexualhormons Testosteron und einem neu zugelassenen Präparat, das die Wirkung des männlichen Geschlechtshormons am Rezeptor hemmt, soll das Tumorwachstum effektiv bekämpfen.

 

Kern der Studie sind verringerte Chemotherapie-Dosen in veränderten zeitlichen Abständen. Die begleitende Hormontherapie und die 3-monatlichen Nachuntersuchungen entsprechen der zugelassenen Standardbehandlung. Durch das veränderte Schema soll eine bessere Verträglichkeit mit weniger Nebenwirkungen erzielt werden.

 

Studien-Status: Rekrutierung abgeschlossen, Follow-up-Phase

 

MOVE-Studie

Die MOVE-Studie ist eine monozentrische randomisiert kontrollierte Studie, welche die postoperative Mobilität von Patienten nach größeren operativen Eingriffen mit Hilfe von digitalen Mobilisationstools erfasst. Hiermit wird beurteilt, ob postoperative Mobilität zu einer schnelleren Heilung, einer Verminderung der postoperativen Komplikationen sowie einer Verkürzung der Verweildauer beitragen kann.

Studienstatus: geschlossen

 

 

PROCARE-Studie

PROstate Cancer Real World Evidence Registry ist eine Registerstudie zur Erfassung des Therapie- und Krankheitsverlaufs bei Patienten mit rezidiviertem und metastasiertem Prostatakrebs.

 

Diese Registerstudie mit langfristiger Nachbeobachtung hat zum Ziel, den Therapie- und Krankheitsverlauf bei Patienten mit rezidiviertem und metastasiertem Prostatakrebs zu erfassen. Die folgenden Patientengruppen werden untersucht:

 

  • Patienten mit einem Wiederanstieg des PSA-Wertes nach operativer Entfernung oder Bestrahlung der Prostata wegen des Prostatakrebses; sogenanntes PSA-Rezidiv (Rückfall) oder biochemisches Rezidiv. 
  • Patienten mit einem PSA-Rezidiv die eine Behandlung durch Hormonentzugstherapie (sogenannte Androgendeprivation) erhalten haben und bei denen es trotzdem zu einem Wiederanstieg des PSA-Wertes gekommen ist, ohne dass eine Ausbreitung in andere Organe bzw. Körperteile festgestellt werden konnte, sogenannter nicht-metastasierter kastrationsresistenter Prostatakrebs.
  • Patienten mit nachgewiesener Ausbreitung in andere Organe oder Körperteile (=Metastasen, z.B. im Knochen), ohne das bisher eine Hormonentzugstherapie eingeleitet worden ist, sogenannter metastasierter hormonsensitiver Prostatakrebs.
  • Patienten mit Prostatakrebs und Ausbreitung in andere Organe oder Körperteile (=Metastasen) bei denen es trotz Hormonentzugsbehandlung zu einem Fortschreiten der Tumorerkrankung (z.B. durch PSA-Anstieg nachgewiesen) gekommen ist, sogenanntes metastasierter kastrationsrefraktärer Prostatakrebs.

 

Diese vier Gruppen von Patienten werden unabhängig voneinander zu verschiedenen Zeiträumen in die Studie aufgenommen und beobachtet.

 

Studienstatus: geöffnet

 

 

3DPN-Studie

Virtuelle interaktive 3D-Modellierung zur Verbesserung der Ergebnisse bei der roboter-assistierten partiellen Nephrektomie - eine multizentrische, randomisierte, kontrollierte Studie.

Bisher verwendet der Arzt zur Diagnose und Behandlungsplanung von Nierentumoren eine zweidimensionale Computertomographie (CT). Neue Technologien ermöglichen es, aus den dabei gewonnenen Bildern ein virtuelles dreidimensionales (3D) Modell der betroffenen Niere zu erstellen.

Im Rahmen der Studie soll untersucht werden, ob die 3D-Modellierung die Operationszeit verkürzt und dadurch die klinischen Ergebnisse der Nierenteilentfernung verbessert werden.

 

Studien-Status: geschlossen

 

 

CAAA617A12101

Eine offene, multizentrische Phase-I-Studie zur Strahlendosimetrie, Sicherheit und Verträglichkeit einer verlängerten Behandlung mit (177Lu) Lutetiumvipivotidtetraxetan bei chemo-naïven Erwachsenen mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakrebs.


Studien-Status: offen, rekrutiert

Sie suchen Unterstützung in einer belastenden Zeit? Hier finden Sie sie.

 

Schmerztherapie während und nach der Operation

Bei offenen Operationen kommen Verfahren wie Schmerztherapiekatheter zum Einsatz. Dabei arbeiten Pflegekräfte, Mitarbeiter des Akutschmerzdienstes, Operateure und Stationsärzte eng zusammen.   

 

Bei minimalinvasiven Operationen der Prostata können Schmerzen durch eine gezielte lokale Schmerztherapie (z. B. TAP-Block) vorgebeugt und wirksam gelindert werden.

 

Zu optimalen Versorgung der Patienten steht ein engagiertes Team an schmerztherapeutisch geschulten Mitarbeitern zur Verfügung.

Selbsthilfegruppe Prostatakrebs

Wann: Jeden letzten Donnerstag im Monat um 19:30 Uhr

Wo: Die SHG Prostatakrebs trifft sich im Konferenzzentrum, Haus 18 (Eingangsgebäude des Barmer Klinikums), Heusnerstraße 40, 42289 Wuppertal

Ansprechpartner der Gruppe: Günter Sappelt, Tel.: 0160 5577970, E-Mail: sappelt.psw@t-online.de

www.prostatakrebs-shg-wuppertal.de

 

Selbsthilfegruppe Nierenkrebs/ Nierennetzwerk.de

Online-Angebote z.B. für Betroffene, für Betroffene von nicht metastasierendem Nierenkrebs, für Angehörige oder für junge Betroffene,

Monatliche Online-Seminarreihe „Psycho-Onkologie“

www.nierenkrebs-netzwerk.de

 

Selbsthilfegruppe Deutsche ILCO e.V. – Bundesverband

Selbsthilfevereinigung für Stomaträger und Menschen mit Darmkrebserkrankungen sowie deren Angehörige

Es gibt eine Wuppertaler Gruppe

www.ilco.de

Einblicke in unsere Klinik

Für Ärztinnen und Ärzte zum Herunterladen:

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2. Patientenkongress „Leben mit Krebs“ informiert

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Für seine wissenschaftliche Fotografie wird Prof. Dr. Maximilian Ackermann, Pathologe am Helios Universitätsklinikum Wuppertal der Universität Witten/Herdecke, mit dem Lennart Nilsson-Preis des Karolinska Instituts in Stockholm geehrt.

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Neuer Chefarzt für das Interdisziplinäre Notfallzentrum (NFZ): Sebastian Windmöller übernimmt Leitung am Helios Universitätsklinikum Wuppertal (HUKW)

Zum 01.05.2025 hat Sebastian Windmöller die Position des Chefarztes des Interdisziplinären Notfallzentrums (NFZ) am Helios Universitätsklinikum Wuppertal übernommen. Mit seiner langjährigen Erfahrung in der Notfallmedizin sowie im strategischen Auf- und Ausbau interdisziplinärer Strukturen bringt er umfassende klinische Expertise in die Leitung ein.

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Aktion Herzenssache 2024: Helios Universitätsklinikum Wuppertal würdigt soziales Engagement seiner Mitarbeitenden

„Herzenssache“ – so heißt eine Helios Mitarbeitenden-Aktion, die seit dem Start vor zwei Jahren auf aktuell insgesamt über 60 bundesweit teilnehmende Helios-Kliniken sowie die Medizinischen Versorgungszentren ausgeweitet hat. 

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