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Die Implantation des modernen Gelenkersatzes erfolgt im Bereich der Hüft- und Kniegelenke überwiegend über kleine (minimal invasive) operative Zugänge. Durch den Einsatz von sehr gewebeschonenden OP-Techniken schaffen wir Voraussetzungen zu einer frühzeitigen Belastungsaufnahme.
Wenn Knieschmerzen den Alltag zunehmend einschränken und konservative Behandlungen nicht mehr ausreichen, kann ein künstliches Kniegelenk helfen, Beweglichkeit und Lebensqualität zurückzugewinnen. Im Helios Klinikum Siegburg sind wir auf den Kniegelenkersatz spezialisiert und begleiten Sie von der ersten Untersuchung über die Operation bis zur Nachsorge.
Vor der Operation stellen wir in unserer Endoprothetiksprechstunde fest, ob ein Gelenkersatz für Sie sinnvoll ist. Dabei besprechen wir auf Grundlage der Untersuchung und Ihrer Röntgenbilder das geplante Vorgehen, mögliche Implantate sowie die anschließende Behandlung.
Bei der Operation werden die geschädigten Gelenkflächen ersetzt, um Schmerzen zu lindern und die Funktion des Kniegelenks wieder zu verbessern. Nach dem Eingriff beginnt die Mobilisation bereits früh: In der Regel stehen Sie schon am ersten Tag nach der Operation mit physiotherapeutischer Unterstützung wieder auf.
Während Ihres Aufenthalts im Helios Klinikum Siegburg betreut Sie unser Team engmaschig. Im Anschluss an die stationäre Behandlung folgt meist eine dreiwöchige Rehabilitation – ambulant oder stationär –, damit Sie Schritt für Schritt wieder sicher in Bewegung kommen.
Wenn Schmerzen und Bewegungseinschränkungen im Hüftgelenk den Alltag belasten und konservative Behandlungen nicht mehr ausreichen, kann ein künstliches Hüftgelenk helfen. Im Helios Klinikum Siegburg sind wir auf das weichteil- und muskelschonende Einsetzen und Auswechseln von Endoprothesen spezialisiert.
Vor der Operation beraten wir Sie ausführlich in unserer Endoprothetiksprechstunde und planen den Eingriff individuell anhand Ihrer Untersuchung und Röntgenbilder.
Bei der Operation setzen wir auf minimal-invasive Verfahren mit besonders schonendem Zugang von vorne nach der AMIS-Methode. Dadurch werden Muskeln, Sehnen und Nerven geschont, der Blutverlust kann geringer ausfallen und die Mobilisation häufig früher beginnen.
Dieses Konzept unterstützen wir mit Rapid Recovery, also einer frühzeitigen Aktivierung nach der Operation. Auch von unserer Zusammenarbeit mit dem Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) profitieren unsere Patientinnen und Patienten. Nach dem Eingriff begleiten wir Sie engmaschig während des stationären Aufenthalts und bereiten gemeinsam mit Ihnen die anschließende Rehabilitation vor.
Bei bestimmten Formen des Kniegelenkverschleißes kann eine gelenknahe Umstellungsosteotomie eine sinnvolle Alternative zum künstlichen Gelenkersatz sein. Ziel des Eingriffs ist es, die Beinachse zu begradigen, das Knie gezielt zu entlasten und das Fortschreiten des Verschleißes zu verlangsamen.
Ein O-Bein kann entstehen, wenn der innere Bereich des Kniegelenks durch Verschleiß geschädigt ist. Dadurch verlagert sich die Belastung im Knie ungünstig, sodass der Verschleiß weiter zunimmt. Auch angeborene Fehlstellungen oder Folgen von Knochenbrüchen können eine solche Achsabweichung verursachen.
Operation
Vor einer kniegelenknahen Umstellungsosteotomie stellen Sie sich in unserer Endoprothetiksprechstunde vor. Dort besprechen wir anhand Ihrer Röntgenbilder das genaue Operationsausmaß, klären über mögliche Risiken auf und erläutern Ihnen das Nachbehandlungskonzept.
Bei der Operation wird die Fehlstellung des Beins gezielt korrigiert. Das erreichte Korrekturergebnis wird mit einer winkelstabilen Platte gesichert. Der Eingriff dauert je nach Komplexität in der Regel 60 bis 90 Minuten.
Nachsorge
Nach der Operation erhalten Sie einen Verband, das operierte Bein wird gewickelt. Eine Drainage ist nur noch selten erforderlich.
Während Ihres Aufenthalts in unserer Klinik werden Sie täglich vom Stationsarzt betreut und durch unser Team der Physiotherapie mobilisiert und behandelt. Der Operateur besucht Sie am Abend der Operation und bespricht mit Ihnen das Ergebnis des Eingriffs. Der stationäre Aufenthalt beträgt je nach Eingriffsart in der Regel acht bis zehn Nächte. Vor der Entlassung informiert Sie der Operateur in einem abschließenden Gespräch über den weiteren Heilungsverlauf, das mögliche Bewegungs- und Belastungsausmaß sowie die notwendigen Kontrolltermine.
Auch ein künstliches Gelenk kann im Verlauf Beschwerden verursachen und muss in manchen Fällen ausgetauscht werden. Im Helios Klinikum Siegburg sind wir auf Wechseloperationen an Endoprothesen spezialisiert und behandeln Patientinnen und Patienten mit einem etablierten Konzept für diese häufig komplexen Eingriffe.
Ursachen für Beschwerden nach einem Gelenkersatz können vielfältig sein. Häufig kommt es zu Abnutzung oder Lockerung einzelner Komponenten, was Schmerzen oder ein Instabilitätsgefühl auslösen kann. Auch Infektionen können Beschwerden wie Schwellungen, Spannungs- oder Hitzegefühle verursachen.
Um die Ursache genau zu klären, analysieren wir Ihre individuelle Situation sorgfältig und planen die Behandlung gezielt. Dabei prüfen wir, ob nur einzelne Komponenten der Prothese ausgetauscht werden müssen oder ein kompletter Prothesenwechsel erforderlich ist. Je nach Befund reicht unser Behandlungsspektrum von der Revision einzelner Anteile bis hin zu komplexen Eingriffen mit Knochenersatz.
Operation und Planung
Vor einer Operation besprechen wir mit Ihnen in der Sprechstunde die zugrunde liegenden Probleme, notwendige ergänzende Untersuchungen und die für Sie passende Behandlungsstrategie. Unser Ziel ist es, auch bei anspruchsvollen Wechseloperationen eine sichere Versorgung und eine möglichst gute Wiederherstellung Ihrer Mobilität zu erreichen.
Alle Informationen zum Fachbereich finden Sie auch in unserem Flyer
Helmut Breitkopf
(02241) 18-71 09
Anika Li Pira
(02241) 18-71 74
Sergej Mollecker
(02241) 18-71 03
Sport gehört für viele Menschen zum Leben dazu. Er hält uns fit, macht den Kopf frei und schenkt Gemeinschaft. Doch ein einziger Moment kann alles verändern: ein falscher Schritt, ein unglücklicher Sturz – und plötzlich steht man vor der Frage, ob man jemals wieder so aktiv sein kann wie früher.
Die neueste Folge des Gesundheitspodcasts „Bitte freimachen!“ bietet den Hörer:innen spannende Einblicke in die vielfältigen Möglichkeiten und Chancen des künstlichen Gelenkersatzes. Zu Gast ist Dr. med. Dennis Vogel, Chefarzt für spezielle orthopädische Chirurgie, Endoprothetik und Fußchirurgie am Helios Klinikum Siegburg.
Schmerzlinderung durch spezielle Verödung der Gefäße