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Hier wird eine Patientin beraten, Ärztin präsentiert an einem Modell eines menschlichen Herzens welche medizinischen Eingriffe notwendig wären

Kardiologie, Rhythmologie und Angiologie

Wir begleiten Sie bei Herz- und Gefäßerkrankungen – von der ersten Diagnose bis zur individuellen Behandlung. Unser Fachbereich vereint das gesamte Spektrum der modernen Herz- und Gefäßmedizin unter einem Dach. Mehrere Zertifizierungen, spezialisierte Zentren und die langjährige Erfahrung unseres Teams stehen für eine Versorgung auf höchstem medizinischen Niveau.

Leitung
Unser erfahrenes Team verbindet höchste medizinische Expertise mit einer Vielzahl an Zertifizierungen und Spezialisierungen.
Marc M. Vorpahl
Chefarzt Kardiologie, Rhythmologie und Angiologie
René Andrié, MHBA
Chefarzt Kardiologie, Rhythmologie und Angiologie
Ihr Termin in unserer Klinik

Sie können Ihren Termin entweder telefonisch oder ganz bequem über unser Patientenportal buchen.

 

Sekretariat Kardiologie / Angiologie: 02241 18-22 68 

 

Sekretariat Rhythmologie: 02241 18-22 73

Alles aus einer Hand

Wir behandeln Erkrankungen des Herzens und der Blutgefäße – von Verengungen der Herzkranzgefäße über Herzklappenerkrankungen und Herzschwäche bis hin zu Herzrhythmusstörungen und Gefäßerkrankungen. Zu den Schwerpunkten gehören u. a. Herzkatheter-Untersuchungen, minimalinvasive Eingriffe und die Herzschrittmacher-Implantationen.

Unsere Leistungen im Überblick

Jährlich führen wir rund 5.000 diagnostische Herzkatheter-Untersuchungen und 3.000 therapeutische Eingriffe durch. Dafür stehen in unserem Herzzentrum vier moderne Herzkatheterlabore zur Verfügung. Unser erfahrenes Herzkatheterteam ist an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr einsatzbereit, um Patientinnen und Patienten mit akuten oder chronischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen schnell und kompetent zu versorgen.

 

Herzkatheter-Untersuchungen dienen sowohl der Diagnose als auch der Behandlung von Erkrankungen der Herzkranzgefäße und des Herzens. Ist während der Untersuchung eine Therapie erforderlich, können wir diese häufig direkt im Anschluss durchführen. So lassen sich Diagnose und Behandlung oftmals in einem einzigen Eingriff verbinden und ein weiterer Termin entfällt.

 

  • Herzkatheter-Untersuchungen
  • Koronarangiographie
  • Ballondilatation und Stentimplantation
  • Intravaskulärer Ultraschall (IVUS)
  • Druckdrahtmessung (FFR/iFR)
  • Behandlung der koronaren Herzkrankheit
  • Akutversorgung bei Herzinfarkt (24-Stunden-Herzkatheterbereitschaft)

Wir behandeln Erkrankungen der Aorten-, Mitral- und Trikuspidalklappe sowie Verengungen der Mitralklappe mit modernen kathetergestützten und minimal-invasiven Verfahren. Welche Therapie für Sie am besten geeignet ist, entscheidet unser interdisziplinäres Herzteam individuell anhand Ihrer Erkrankung und Ihrer persönlichen Voraussetzungen.

 

Das Herzzentrum Siegburg gehört zu den wenigen Zentren in Deutschland, die alle diese Eingriffe seit vielen Jahren routinemäßig durchführen. Für unsere Expertise in der kathetergestützten Herzklappentherapie sind wir als europäisches Exzellenz-Zentrum ausgezeichnet und bereits zum dritten Mal als TAVI-Zentrum zertifiziert.

 

  • Diagnostik von Herzklappenerkrankungen
  • Kathetergestützter Aortenklappenersatz (TAVI)
  • Kathetergestützte Behandlung der Mitralklappe (z. B. Mitralklappenrekonstruktion oder Mitralklappenersatz)
  • Kathetergestützte Behandlung der Trikuspidalklappe
  • Behandlung weiterer struktureller Herzerkrankungen
  • Individuelle Therapieplanung im interdisziplinären Herzteam

Wir bieten das gesamte Spektrum der Diagnostik und Behandlung von Herzrhythmusstörungen an. Unser Fachbereich ist als Vorhofflimmer-Zentrum zertifiziert und verfügt über langjährige Erfahrung in der Behandlung einfacher und komplexer Herzrhythmusstörungen.

 

  • Diagnostik von Herzrhythmusstörungen
  • Elektrophysiologische Untersuchungen
  • Katheterablation
  • Vorhofflimmern
  • Herzschrittmacher
  • Defibrillatoren (ICD)
  • CRT-Systeme
  • Nachsorge implantierter Systeme 

In unserer spezialisierten Herzinsuffizienzambulanz betreuen wir Menschen mit akuter und chronischer Herzschwäche. Gemeinsam mit niedergelassenen Hausärztinnen und Hausärzten sowie Kardiologinnen und Kardiologen ermöglichen wir eine schnelle Abklärung und individuell abgestimmte Behandlung.

 

Bei schweren Krankheitsverläufen profitieren Sie von der engen Zusammenarbeit unseres interdisziplinären Herzteams aus Kardiologie, Herzchirurgie und Kardioanästhesie. Für kritisch herzkranke Patientinnen und Patienten steht zudem unsere spezialisierte Advanced Heart Failure Unit zur Verfügung.

 

  • Diagnostik aller Formen der Herzinsuffizienz
  • Medikamentöse Therapie
  • Ursachenabklärung
  • Langfristige Betreuung
  • Individuelle Behandlungskonzepte

Für die Diagnose von Herz- und Gefäßerkrankungen setzen wir moderne bildgebende Verfahren wie Echokardiographie, Kardio-CT und Kardio-MRT ein. Das Kardio-MRT ermöglicht eine besonders detaillierte Darstellung des Herzens und kommt ohne Röntgenstrahlen aus. So können wir Herzmuskel-, Herzklappen- und Durchblutungsstörungen präzise beurteilen und die weitere Behandlung individuell planen.

 

Unsere diagnostischen Leistungen umfassen:

 

  • Echokardiographie (Herzultraschall)
  • Kardio-CT
  • Kardio-MRT
  • Belastungsuntersuchungen einschließlich Stress-MRT
  • Herzmuskeldiagnostik
  • Durchblutungsdiagnostik
  • Diagnostik von Herzklappenerkrankungen
  • Beurteilung der Herzfunktion nach Herzinfarkt
  • Diagnostik entzündlicher Herzerkrankungen (z. B. Herzmuskelentzündung)

In unserer Angiologie diagnostizieren und behandeln wir Erkrankungen der Arterien, Venen und Lymphgefäße. Als Teil eines interdisziplinären Gefäßzentrums arbeiten wir eng mit den Fachbereichen Gefäßchirurgie, Radiologie, Neurologie und Nephrologie zusammen und entwickeln für jede Patientin und jeden Patienten die individuell passende Therapie.

 

Für die Behandlung setzen wir moderne minimal-invasive Katheterverfahren ein. Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittener Nierenschwäche profitieren zudem von einer CO₂-Angiographie, die Gefäßuntersuchungen häufig ohne jodhaltiges Kontrastmittel ermöglicht. Die stationäre Versorgung erfolgt auf einer interdisziplinären Gefäßstation.

 

  • Diagnostik und Behandlung arterieller und venöser Gefäßerkrankungen
  • Behandlung der Schaufensterkrankheit (pAVK)
  • Minimal-invasive Kathetertherapie von Gefäßverengungen und Gefäßverschlüssen
  • Behandlung von Halsschlagaderverengungen (Carotisstenose)
  • Diagnostik und Therapie von Erkrankungen der Bauchschlagader (Aorta)
  • Diagnostik und Behandlung von Venenthrombosen und Lungenembolien
  • Diagnostik und Therapie von Krampfadern und chronischer Venenschwäche
  • CO₂-Angiographie für Patientinnen und Patienten mit Nierenschwäche
  • Interdisziplinäre Betreuung auf einer spezialisierten Gefäßstation

Bei einer Lungenarterienembolie verlegt ein Blutgerinnsel die Gefäße zwischen dem rechten Herz und der Lungenstrombahn. Dies führt in der Regel zu akuter Atemnot und in der Folge zu einer Überlastung des Herz-Lungen-Kreislaufs. Diese lebensbedrohliche Situation erfordert eine schnelle und gezielte Therapie: Während bei einer leichten Lungenarterienembolie häufig eine einfache medikamentöse Blutverdünnung ausreicht, erfordern schwere Fälle häufig eine interventionelle Therapie. Unser erfahrenes PERT-Team (Pulmonary-Embolism-Response-Team) steht Ihnen mit langjähriger Expertise und modernster Technik rund um die Uhr zur Verfügung.

Mit einer 24-Stunden-Herzkatheterbereitschaft und unserer zertifizierten Chest Pain Unit (CPU) gewährleisten wir die schnelle und lückenlose Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Herzinfarkt.

 

Schwer erkrankte Patientinnen und Patienten werden auf unserer kardiologischen Intensivstation interdisziplinär von Kardiologie, Herzchirurgie, Kardioanästhesie und Intensivmedizin betreut. Zum Leistungsspektrum gehören die Therapie aller Schockformen, des Lungenödems, schwerwiegender Herzrhythmusstörungen, Intoxikationen, Stoffwechselentgleisungen, gastroenterologischer Notfälle sowie die Behandlung von Herzinfarkten und Lungenembolien einschließlich der fibrinolytischen Therapie. Auch schwere Infektionskrankheiten, septische Zustände und ein Multiorganversagen behandeln wir auf unserer Station.

 

In Zusammenarbeit mit Anästhesie/operativer Intensivmedizin und Herzchirurgie bieten wir alle Formen der invasiven und nicht-invasiven Respiratorbehandlung mit modernsten Beatmungstechniken sowie sämtliche Verfahren der extrakorporalen Nierenersatztherapie an. Rund um die Uhr stehen zudem moderne Herz- und Lungenunterstützungsverfahren wie die extrakorporale Lungenersatztherapie (vv-ECMO) und Herzunterstützungssysteme (va-ECMO, ECLS) zur Verfügung.

 

Unser Leistungsspektrum im Überblick:

 

  • Chest Pain Unit (Brustschmerzambulanz)
  • Behandlung akuter Herzinfarkte
  • Kardiologische Intensivmedizin
  • Behandlung schwerer Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Moderne Herz- und Lungenunterstützung (ECMO/ECLS)
  • PERT-Team zur Behandlung schwerer Lungenembolien
Einblicke in unsere Klinik
Chefarzt Prof. Dr. René Andrié

Chefarzt Prof. Dr. René Andrié

Dank der modernen Untersuchungstechnik nach neuesten medizinischen Standards und unserem erfahrenen Team können wir vor Ort alle gängigen kardiologischen Krankheitsbilder behandeln und so einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der schnellen Herzinfarkt-Versorgung in der Region leisten.

FAQ

Gelegentliches Herzstolpern ist in den meisten Fällen unbedenklich. Häufig handelt es sich dabei um sogenannte Extrasystolen, also zusätzliche Herzschläge, die auch bei gesunden Menschen beispielsweise durch Stress, Koffeinkonsum oder Schlafmangel ausgelöst werden können.

 

Eine genauere Abklärung ist insbesondere dann erforderlich, wenn das Herzstolpern sehr häufig auftritt, mit Beschwerden wie Schwindel, Atemnot oder Brustschmerzen einhergeht oder eine strukturelle Herzerkrankung bekannt ist. Zur Beurteilung der Herzrhythmusstörungen kann ein Langzeit-EKG eingesetzt werden

Treten plötzlich starke Druck- oder Engegefühle oder brennende Schmerzen im Brustbereich auf, die länger als 5–10 Minuten anhalten und gegebenenfalls in den Arm, den Kiefer oder den Rücken ausstrahlen, sollte umgehend der Notruf 112 verständigt werden. Diese Beschwerden können auf einen Herzinfarkt hindeuten und erfordern eine sofortige medizinische Abklärung. Warten Sie in einem solchen Fall nicht auf einen Termin beim Hausarzt.

Ein Ruhe-EKG erfasst die elektrische Aktivität des Herzens lediglich über wenige Sekunden und stellt somit eine Momentaufnahme dar. Dabei können akute Veränderungen, beispielsweise Hinweise auf einen frischen Herzinfarkt, sowie anhaltende Herzrhythmusstörungen erkannt werden.

 

Verengungen der Herzkranzgefäße zeigen sich hingegen häufig erst unter körperlicher Belastung und können daher mithilfe eines Belastungs-EKGs untersucht werden. Treten Herzrhythmusstörungen nur gelegentlich auf, kann ein Langzeit-EKG erforderlich sein. Bei sehr seltenen Ereignissen kommt gegebenenfalls auch ein implantierbarer Ereignisrekorder infrage. 

Vorhofflimmern ist die häufigste anhaltende Herzrhythmusstörung. Dabei ziehen sich die Vorhöfe des Herzens unkoordiniert und mit sehr hoher elektrischer Aktivität zusammen.

 

Obwohl Vorhofflimmern nicht zwangsläufig unmittelbar lebensbedrohlich ist, bestehen zwei wesentliche Risiken: Durch den gestörten Blutfluss kann sich in den Vorhöfen ein Blutgerinnsel bilden, das das Risiko für einen Schlaganfall deutlich erhöht. Darüber hinaus kann eine dauerhaft zu hohe Herzfrequenz den Herzmuskel langfristig belasten und eine Herzschwäche begünstigen.

 

Deshalb ist eine individuell abgestimmte Behandlung wichtig. Dazu können unter anderem gerinnungshemmende Medikamente zur Schlaganfallvorbeugung sowie Maßnahmen zur Kontrolle des Herzrhythmus oder der Herzfrequenz gehören. 

Treten Beschwerden wie Schwindel, ausgeprägte Müdigkeit oder kurzzeitige Bewusstlosigkeit (Synkopen) auf, kann eine Fehlfunktion des natürlichen Schrittmachers des Herzens die Ursache sein. In solchen Fällen kann die Implantation eines Herzschrittmachers sinnvoll sein. Er unterstützt die regelmäßige Herzaktivität, indem er bei Bedarf elektrische Impulse abgibt, und kann dadurch Beschwerden lindern sowie die Lebensqualität verbessern.

Die elektrophysiologische Untersuchung (EPU) ist ein spezielles Verfahren zur Untersuchung der elektrischen Reizleitung des Herzens. Dabei werden dünne, flexible Katheter über eine Vene in der Leistengegend bis zum Herzen geführt, um dessen elektrische Aktivität zu messen und mögliche Rhythmusstörungen zu erkennen.

 

Der Eingriff findet in der Regel unter örtlicher Betäubung an der Einstichstelle statt und kann zusätzlich durch eine leichte Sedierung ergänzt werden. Das Vorschieben der Katheter durch die Blutgefäße ist normalerweise nicht spürbar, da die Gefäßinnenwände nur eine geringe Schmerzempfindlichkeit aufweisen. 

Bei einer Ablation (Verödung) wird das für die Fehlimpulse verantwortliche Herzgewebe mithilfe von 3D-Mapping lokalisiert und gezielt durch Hitze, Kälte oder Pulsfeldablation (PFA) behandelt. Die Erfolgsaussichten hängen von der Art der Rhythmusstörung ab: Bei AVNRT liegen sie bei über 95 %, während bei Vorhofflimmern häufig eine langfristige Kontrolle erreicht wird, gelegentlich jedoch ein weiterer Eingriff erforderlich ist.

Die EPU/Ablation gilt heute als sicheres Routineverfahren. Am häufigsten treten Blutergüsse an der Einstichstelle in der Leiste auf. Sehr seltene, aber schwerwiegende Komplikationen (unter 1 %) sind Verletzungen der Herzwand mit Flüssigkeitsansammlung im Herzbeutel oder Schäden am natürlichen Reizleitungssystem, die einen Herzschrittmacher erforderlich machen können.

Gemeinsam für Ihre bestmögliche Versorgung

Viele Herz- und Gefäßerkrankungen erfordern die enge Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen. Deshalb arbeiten wir in spezialisierten Zentren eng mit weiteren Expertinnen und Experten zusammen. So profitieren Sie von gebündelter Kompetenz, kurzen Abstimmungswegen und einer individuell auf Sie abgestimmten Behandlung.

Ihr Aufenthalt

Während Ihres Aufenthalts sind Sie bei uns bestens aufgehoben. Freuen Sie sich auf moderne Patientenzimmer und eine angenehme Atmosphäre.

Unsere Stationen
Menschliche Zuwendung, Fürsorge und Pflege stehen für uns neben modernster Medizintechnik im Mittelpunkt der medizinischen Versorgung.

Weiterbildung für Ärztinnen und Ärzte

Wir bieten die Weiterbildung für die Facharztqualifikation Innere Medizin und Kardiologie an. Informationen zu den Weiterbildungsermächtigungen finden Sie hier.

Events

Veranstaltungen in unserem Klinikum

NOV 17 2026
Siegburger Herztag 2026: Herz aus dem Takt - Vorhofflimmern erkennen und behandeln

Freuen Sie sich auf drei Fachvorträge zum Thema: 

Prof. Dr. med. René Andrié : Vorhofflimmern – Tabletten, Katheter, Schrittmacher. Wann was?

Prof. Dr. med. Marc M. Vorpahl: Klappenfehler und Vorhofflimmern – Wie erkennen? Wie behandeln?

Prof. Dr. med. Mirko Doss: Operative Möglichkeiten bei Herzrhythmusstörungen – Minimalinvasive Techniken  

16:00
NOV 18 2026
Siegburger Herz-Symposium 2026

Strukturelle Herzerkrankungen & Elektrophysiologie – Leitlinien in der Praxis

15:00
Helios Klinikum Siegburg
Neuigkeiten
Helios Klinikum Siegburg | 09.09.2026
Patientenvortrag: Vorhofflimmern – Tabletten, Schrittmacher, Ablation – wann was?

Vorhofflimmern (VHF) bleibt eine der häufigsten Herzrhythmusstörungen weltweit. Sie kann zu Beschwerden wie Herzrasen, Luftnot oder schwankender Leistungsfähigkeit führen und erhöht das Schlaganfallrisiko. Und: sie stellt Patient:innen sowie medizinisches Fachpersonal vor komplexe Entscheidungen: Wann kommt eine medikamentöse Behandlung infrage, wann ein Schrittmacher oder eine Ablation? 

Helios Klinikum Siegburg | 13.03.2026
Wiedersehen nach seltener Ross-Operation: Siegburger Expertise führt Freunde wieder zusammen

Siegburg – Immer mehr (junge) Patient:innen profitieren vom Ross-Operations-Verfahren, das am Herzzentrum des Helios Klinikums in Siegburg angeboten wird. Bei der seltenen Operations-Methode wird die erkrankte Aortenklappe durch die körpereigene Pulmonalklappe ersetzt, deren Platz wiederum ein Spenderpräparat oder eine biologische Prothese einnimmt. Die Vorteile sind vielfältig: die Langzeitstabilität der Pulmonalklappe, das geringe Komplikationsrisiko und das langfristige Entfallen der Einnahme von Blutverdünnern führen zu einer hohen Lebenserwartung für Patientinnen und Patienten.

Helios Klinikum Siegburg | 08.12.2025
Das Schlüssellochprinzip in der Herzchirurgie: Ein Gamechanger!

Ein Organ, kaum größer als die eigene Faust – und doch hält es unser gesamtes Leben in Bewegung. Unser Herz arbeitet Tag für Tag im Verborgenen, meist unermüdlich und zuverlässig. Erst dann, wenn seine Kraft nachlässt, wird vielen von uns bewusst, was es tatsächlich tagtäglich leistet. 

Helios Klinikum Siegburg | 07.11.2025
Das war der Siegburgburger Herztag 2025

Nach den Zahlen des aktuellen Deutschen Herzberichts sind Durchblutungsstörungen durch Herzkranzgefäßverengungen noch immer die häufigste Todesursache in Deutschland. Unter dem Motto „Gesunde Gefäße – gesundes HERZ. Den Herzinfarkt vermeiden“ stehen in diesem Jahr deshalb die Koronare Herzkrankheit (KHK) und der Herzinfarkt im Mittelpunkt der Herzwochen, die von der Deutschen Herzstiftung ausgerufen werden.

Helios Klinikum Siegburg | 13.06.2025
Umfassende Versorgung der Aorta durch zweizeitiges Verfahren

Erkrankungen der Hauptschlagader (Aorta) sind potentiell lebensbedrohlich. Dabei gehören Einrisse (Dissektionen) in der Gefäßwand mitunter zu den häufigsten und gleichzeitig gefährlichsten Erkrankungen der Aorta – Patient:innen mit Aortendissektionen erreichen meist als Notfälle das Helios Klinikum Siegburg. Durch den Zusammenschluss mehrerer Fachbereiche im Aortenzentrum Rhein-Sieg kann inzwischen nicht nur die akute Dissektion behoben, sondern in einem zweizeitigen Verfahren die komplette Aorta stabilisiert werden. 

Helios Klinikum Siegburg | 07.02.2025
Helios Klinikum Siegburg: Seltener Eingriff am Herzen rettet Patient das Leben

Siegburg – ECpella-Verfahren rettet am Helios Klinikum Siegburg einem Patienten das Leben. Es handelt sich um eine Kombination aus der kleinsten Herzpumpe der Welt (Impella) und einer Herz-Lungen-Maschine (ECMO). Das innovative Verfahren wird auch in größeren Herzzentren noch verhältnismäßig selten angewendet.

Helios Klinikum Siegburg | 15.08.2024
Herzzentrum Siegburg: Du liegst uns am Herzen

Die neueste Folge des Gesundheitspodcasts „Bitte freimachen!“ geht mitten ins Herz. Denn im Herzzentrum am Helios Klinikum Siegburg arbeiten unterschiedliche Teams auf höchstem Niveau für die Herzen ihrer Patient:innen zusammen.

Helios Klinikum Siegburg | 05.08.2024
Was Sie tun können, wenn Ihr Herz aus dem Takt gerät

Unser Experte Prof. Dr. René Andrié, Chefarzt Kardiologie, Rhythmologie und Angiologie, über die Diagnose und Behandlungs von Herzrhythmusstörungen.

Helios Klinikum Siegburg | 11.06.2024
Herzklappenersatz: Wir haben eine ausgewiesene Expertise als Exzellenzzentrum

Die Trikuspidalklappe ist eine von vier Herzklappen. Sie sorgt dafür, dass das Blut bei jedem Herzschlag in die richtige Richtung fließt. Schließt diese Herzklappe nicht mehr richtig, muss sie unter Umständen durch einen operativen Eingriff repariert werden. Das Team des Herzzentrums am Helios Klinikum Siegburg bietet hier verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, darunter den interventionellen Klappenersatz. Im Interview erklärt Prof. Dr. Marc Vorpahl, Chefarzt Kardiologie, Rhythmologie und Angiologie, für wen dieser Eingriff infrage kommt und wie er abläuft.

Helios Klinikum Siegburg
Ringstraße 49
53721 Siegburg
Kontakt
Tel: 02241 18-0
Fax: 02241 95 94 54