Menü
Schließen

Fragen und Antworten zur Arbeits- und Organisationspsychologie

Alles zur Arbeits- und Organisationspsychologie: Hier haben wir Ihnen die wichtigsten Fragen und Antworten zur Arbeitspsychologie zusammengestellt.

Allgemeine FAQ

Die Arbeits- und Organisationspsychologie beschäftigt sich mit dem Erleben und Verhalten von Menschen in der Arbeitswelt. Ziel ist es, gesunde, motivierende und effiziente Arbeitsbedingungen zu gestalten - für Mitarbeitende und Führungskräfte. 

 

Typische Themen sind: 

 

Arbeitszufriedenheit und Motivation

Stress- und Belastungsmanagement

Führung, Kommunikation und Zusammenarbeit

Organisationsentwicklung und Veränderungsprozesse

Ein Arbeitspsychologe ist immer dann sinnvoll, wenn Sie:


- Veränderungen im Unternehmen planen (z.B. Umstrukturierungen, Wachstum, Digitalisierung)
- vermehrt Krankmeldungen, Stress oder Konflikte im Team feststellen
- eine psychische Gefährdungsbeurteilung durchführen müssen (§ 5 ArbSchG)
- die Gesundheit und Motivation Ihrer Mitarbeitenden gezielt fördern möchten

Viele Arbeitgeber nutzen arbeitspsychologische Unterstützung präventiv, um ein gesundes und leistungsfähiges Arbeitsumfeld zu schaffen - bevor Probleme entstehen.  

A&O-Psychologen unterstützen Betriebe in folgenden Bereichen:

 

- Durchführung psychischer Gefährdungsbeurteilungen (§ 5 ArbSchG)

- Workshops und Schulungen zu Stressmanagement, Resilienz, Führung und Kommunikation

- Teamentwicklung und Supervisionen - zur Verbesserung der Zusammenarbeit und Konfliktbewältigung

- Beratung und Coaching von Führungskräften (z.B. im Umgang mit Belastungen oder Mitarbeitermotivation)

- Analysen von Arbeitsbedingungen

- Begleitung von Change-Prozessen und Organisationsentwicklung

- Krisenintervention nach besonderen Ereignissen (z.B. Unfälle, Suizidfälle, Konflikten im Team)

- Psychologische Beratung für Mitarbeitende, Führungskräfte und Auszubildende

 

Unsere Beratungen sind lösungsorientiert, vertraulich und zeitlich begrenzt (in der Regel 5-7 Einheiten). Sie ersetzen keine Psychotherapie, sondern dienen der Stabilisierung, Prävention und persönlichen Weiterentwicklung im beruflichen Kontext

Die psychische Gefährdungsbeurteilung ist gesetzlich verpflichtend (§ 5 Abs. 3 Nr. 6 Arbeitsschutzgesetz - ArbSchG).

 

Sie dient dazu, psychische Belastungen am Arbeitsplatz systematisch zu erkennen und zu reduzieren, z.B. durch: 

 

- hohe Arbeitsintensität oder Termindruck

- unklare Aufgaben oder Rollenkonflikte

- mangelnde Kommunikation oder soziale Spannungen

- Emotionale Anforderungen

 

Warum sie wichtig ist:

- Sie kann die Grundlage für Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung bilden.

- die Ergebnisse helfen, gezielte Verbesserungen im Arbeitsumfeld umzusetzen. 

- Viele Maßnahmen, die daraus entstehen, können von Krankenkassen gefördert oder steuerlich absetzbar sein (§ 3 Nr. 34 EStG - bis zu 600 € pro Mitarbeiter und Jahr).

Ja. Neben der psychischen Gefährdungsbeurteilung können folgende Maßnahmen steuerlich begünstigt oder gefördert werden: 

 

- Gesundheitsfördernde Workshops und Coachings

- Führungskräfteschulungen im Rahmen der Prävention

- Teamentwicklungsmaßnahmen, sofern sie auf Gesundheit, Motivation oder Kommunikation abzielen

 

Tipp: Viele gesetzliche Krankenkassen fördern Projekte im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF). Wir beraten Sie gern bei der Fördermittelbeantragung und der passenden Maßnahmengestaltung. 

 

Arbeitspsychologische Unterstützung wirkt dann am besten, wenn Unternehmen und Mitarbeitende aktiv mitgestalten. 

Ziel ist keine reine Pflichterfüllung, sondern die nachhaltige Verbesserung von Gesundheit, Kommunikation und Zusammenarbeit im Alltag. 

 

Vorteile für Arbeitgeber:

 

- Gesunde und stabilere Mitarbeitende: Frühzeitige Entlastung durch Beratung oder Workshops beugt Überforderung, Burnout und Stressfolgen vor. 

- Bessere Kommunikation und weniger Konflikte: Supervisionen und Teamgespräche fördern gegenseitiges Verständnis und reduzieren Reibungsverluste. 

- Motivierte und leistungsfähige Teams: Wer sich ernst genommen und unterstützt fühlt, arbeitet engagierter und identifiziert sich stärker mit dem Unternehmen. 

- Geringere Fluktuationen und Fehlzeiten: Ein wertschätzendes, gesundes Arbeitsumfeld bindet Fachkräfte langfristig.

- Stärkere Führungskompetenz: Führungskräfte entwickeln mehr Sicherheit im Umgang mit Belastungen, schwierigen Gesprächen und Teamdynamiken.

- Positives Arbeitgeberimage: Psychische Gesundheit wird zunehmend zum Wettbewerbsfaktor - wer sie sichtbar fördert, gewinnt Vertrauen und Attraktivität auf dem Arbeitsmarkt.

- Früherkennung statt Krisenmanagement: Kleine, regelmäßige Interventionen (z.B. Beratung, Supervision, Teamentwicklung) verhindern oft größere Eskalationen. 

 

Wenn Führungskräfte, Mitarbeitende und Organisation an einem Strang ziehen, entstehen langfristig gesunde Strukturen, bessere Zusammenarbeit und echte Veränderung.


Kontaktieren Sie uns – wir beraten Sie gern!
Sie haben Fragen oder benötigen weitere Informationen?
Stefan Regitz
Leitung Vertrieb | Kooperationsmanagement | Arbeitsmedizin
Telefon:
Sprechzeiten:

Mo - Mi 09:00 bis 18:00

Do - Fr 09:00 bis 14:00

Sa 09:00 bis 12:00