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Trinken nicht vergessen – warum der Flüssigkeitshaushalt im Alter so wichtig ist
Pressemitteilung

Trinken nicht vergessen – warum der Flüssigkeitshaushalt im Alter so wichtig ist

Stralsund

Wasser ist der wichtigste Bestandteil des Körpers und somit das Lebenselixier für den Menschen. Es wird benötigt, um Giftstoffe aus dem Körper auszuscheiden, den Kreislauf im Gleichgewicht zu halten und Hormone und Nährstoffe im Körper zu transportieren.

 

Im Rahmen der Patientenakademie am Mittwoch, 15. Juni 2016 erklärt Dr. Klaus Friedrich Becher, Chefarzt der Geriatrie und Frührehabilitation am HELIOS Hanseklinikum Stralsund, warum ein ausgeglichener Flüssigkeitshaushalt besonders im fortgeschrittenen Alter wichtig ist. Er beantwortet verschiedene Fragen zum richtigen Trinkverhalten und räumt mit so manchen Gerüchten auf.

 

Hilft viel Trinken, um eine Verstopfung des Darmes zu verhindern? Nehmen ältere Menschen wirklich zu wenig Flüssigkeit zu sich? Und ist das Glas Rotwein genauso wertvoll, wie eine Flasche Limonade? Die Veranstaltung findet um 18 Uhr in der Cafeteria im Krankenhaus am Sund statt. Der Eintritt ist frei. Die Anzahl der Plätze ist auf 199 begrenzt.

 

Der menschliche Körper besteht zu 75 Prozent aus Wasser. Schon ein geringer Verlust an Flüssigkeit kann zu körperlichen Einschränkungen führen. Die Menge, die ein Mensch pro Tag trinken sollte, hängt dabei auch vom Alter ab. Säuglinge brauchen zum Beispiel – bezogen auf ihr Körpergewicht – mehr Flüssigkeit als ein junger Erwachsener. Ein 30-Jähriger benötigt wiederum mehr als ein 70-Jähriger.

 

Dies hängt insbesondere mit der Umverteilung von Muskel-, Knochen- und Fettmasse im Laufe des Lebens zusammen. Mit zunehmendem Alter nimmt die Wassermenge im Körper ab. Trinken hochbetagte Menschen zudem wenig, kann das besonders in kritischen Situationen schnell zu Problemen führen. Symptome wie Schwäche, Schwindel, Unkonzentriertheit bis hin zur Ohnmacht können Folge eines zu geringen Wasserhaushaltes sein.

 

„Die Verdauung und der Kreislauf können nur mit Flüssigkeit funktionieren", sagt Dr. Becher. „Unser Körper ist lediglich mit ständiger Flüssigkeitszufuhr imstande, Giftstoffe und Verdauungsreste rasch abzutransportieren."

 

Durch einen Trinkplan oder durch eine tägliche Routine beim Bereitstellen und Zubereiten von Getränken lässt sich dem Flüssigkeitsverlust vorbeugen. Dass diese Ratschläge jedoch nicht für die Allgemeinheit gelten, sondern personenbezogen sind, macht Becher deutlich: „Menschen, die an bestimmten Erkrankungen des Herzens oder der Nieren leiden, müssen aufpassen, dass sie dem Körper nicht zu viel Flüssigkeit zuführen."

 

Wer besonderen Wert auf eine gesunde Haut legt, sollte dafür umso öfter zur Wasserflasche greifen. Denn: Nur wer genügend trinkt, behält eine elastische Hautoberfläche mit weniger Falten. Auch die Schleimhäute können nur dann feucht bleiben und sich gegen Viren und Bakterien wehren, wenn ausreichend Flüssigkeit im Körper vorhanden ist.

 

 

Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 112 eigene Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 72 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), fünf Rehazentren, 18 Präventionszentren und 14 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

 

HELIOS versorgt jährlich mehr als 4,7 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über rund 35.000 Betten und beschäftigt rund 71.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2015 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von rund 5,6 Milliarden Euro. Die HELIOS Kliniken gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius und sind Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“.

 

Pressekontakt:

Mathias Bonatz

Unternehmenskommunikation und Marketing

HELIOS Hanseklinikum Stralsund

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E-Mail: mathias.bonatz@helios-gesundheit.de