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Hanseklinikum setzt bei Geburt auf Lachgas
Pressemitteilung

Hanseklinikum setzt bei Geburt auf Lachgas

Stralsund

Als eines der ältesten Schmerzmittel findet Lachgas in Deutschland immer häufiger Verwendung. Das Hanseklinikum bietet Frauen den Einsatz bei der Geburt an, um Wehenschmerzen zu lindern.

 

Nicht selten haben werdende Mütter Angst vor Geburtsschmerzen und sorgen sich, diese nicht aushalten zu können. Um die Schmerzen während der Geburtsphase zu reduzieren, bietet das HELIOS Hanseklinikum Stralsund Lachgas an. „Die Inhalation des Gases während der Wehen entspannt die Frauen. Die Geburtsschmerzen werden soweit gedämpft, dass sich die werdenden Mütter besser auf die Entbindung konzentrieren können. Dies kann zu einer schnelleren Geburt und anschließend zu einer höheren Mobilität führen", erklärt Wiebke Duwe, Oberärztin des Kreißsaals am Hanseklinikum.

 

Im August 2015 startete ein Pilotprojekt zur Anwendung des Lachgas-Sauerstoffgemisches am Klinikum. Seit diesem Jahr ist der Einsatz fester Bestandteil in der Geburtshilfe. Die werdenden Mütter nehmen das Lachgas über eine Atemmaske auf. Bereits nach wenigen Atemzügen tritt die schmerzstillende Wirkung ein. „Die Frauen sind während der Inhalation wach und ansprechbar. Sie können die Dosierung selbst bestimmen. Schon wenige Minuten nach der Inhalation klingt die Wirkung wieder ab", erläutert Wiebke Duwe.

 

Ein weiterer Vorteil: Lachgas ist nebenwirkungsarm. Wenn Nebenwirkungen wie leichte Übelkeit und Schwindel auftreten, klingen diese genauso rasch ab wie die schmerzstillende Wirkung. „Es hat keine negativen Auswirkungen auf das Kind bei der Geburt und in der Stillzeit. Die Anwendung von Lachgas ist gut steuerbar und es wird im Körper nicht verstoffwechselt", erklärt die Oberärztin. Die Nutzung des Lachgases ist am Hanseklinikum kostenfrei und steht allen werdenden Müttern zur Verfügung.

 

Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 112 eigene Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 72 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), fünf Rehazentren, 18 Präventionszentren und 14 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

 

HELIOS versorgt jährlich mehr als 4,7 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über rund 35.000 Betten und beschäftigt rund 71.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2015 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von rund 5,6 Milliarden Euro. Die HELIOS Kliniken gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius und sind Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“.

 

Pressekontakt:

Mathias Bonatz

Unternehmenskommunikation und Marketing

HELIOS Hanseklinikum Stralsund

Telefon: (03831) 35- 10 07
E-Mail: mathias.bonatz@helios-gesundheit.de