Pressemitteilung
Patientenakademie informiert

Häufige HNO-Erkrankungen bei Kindern und die besten Behandlungsmethoden

Stralsund

Kinder sind häufiger von Hals-, Nasen- oder Ohrenerkrankungen betroffen als Erwachsene. Typisch sind etwa Polypen, Paukenergüsse und Mandelentzündungen. Inzwischen gibt es viele etablierte Behandlungsmöglichkeiten mit und ohne Operation. Welche das sind, erklärt Prof. Carsten Christof Bödeker, Chefarzt der Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde (HNO) am Helios Hanseklinikum Stralsund, in der Patientenakademie. Die Veranstaltung findet am 18. April 2018 um 18:00 Uhr in der Cafeteria im Krankenhaus am Sund statt. Der Eintritt ist frei. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Vergrößerte Rachenmandeln, auch Polypen genannt, behindern gerade bei Kindern die Atmung durch die Nase. Sie müssen in vielen Fällen mit offenem Mund atmen und schnarchen dadurch nachts häufiger. Zusätzlich behindern Polypen die Belüftung der Mittelohren, so dass sich Flüssigkeit im Mittelohr sammeln kann.

Wenn solch eine Problematik über Wochen oder Monate besteht, entwickelt diese Flüssigkeit eine klebstoffartige Konsistenz. Man spricht dann vom „Leimohr“. Hierdurch verschlechtert sich die Hörleistung dramatisch und betroffene Kinder können je nach Alter durch Sprachentwicklungsstörungen oder schlechte schulische Leistungen auffallen.

„Vielen jungen Patienten können wir in diesen Fällen durch einen kleinen, ambulanten Eingriff in Vollnarkose helfen. Wir entfernen die Polypen und saugen die Flüssigkeit im Mittelohr durch einen kleinen Schnitt im Trommelfell ab. Manchmal ist auch die Einlage eines Paukenröhrchens sinnvoll. Der Eingriff dauert in der Regel nicht länger als eine halbe Stunde“, erklärt der Chefarzt. Das Hören ist direkt nach dem Aufwachen aus der Narkose deutlich besser. Nasenatmung und nächtliches Schnarchen verbessern sich bereits nach wenigen Tagen.

Eine weitere häufige Erkrankung im Kindesalter sind vergrößerte oder häufige, akute Entzündungen der Mandeln (Tonsillen). Während eine reine Vergrößerung der Mandeln oft mit kloßiger Sprache oder mit Schnarchen einhergeht, sind eitrige Entzündungen sehr schmerzhaft und müssen mit Schmerzmitteln und Antibiotika behandelt werden. „Erst wenn Medikamente nicht mehr helfen, kann eine Teil- oder vollständige Entfernung der Mandeln sinnvoll sein“, sagt Prof. Bödeker. Bei Mandeloperationen ist eine Vollnarkose mit einem anschließenden Krankenhausaufenthalt von einigen Tagen erforderlich.

Über Helios

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien.

In Deutschland hat Helios 112 Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 78 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 18 Präventionszentren und 13 Pflegeeinrichtungen. Helios ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums.

Helios versorgt in Deutschland jährlich mehr als 5,2 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über 35.000 Betten, beschäftigt mehr als 72.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete in Deutschland im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“.

Quirónsalud betreibt 44 Kliniken, 44 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Die Gruppe ist in allen wirtschaftlich wichtigen Ballungsräumen Spaniens vertreten. Quirónsalud beschäftigt 35.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro.

Helios gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius. Sitz der Helios Unternehmenszentrale ist Berlin.

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Mathias Bonatz

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