2-mal Beck
Schwerpunktthema
Wir in Pasing

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München

Isabella und Sabrina Beck haben gleich mehrere Dinge gemeinsam: Beide haben denselben Arbeitgeber und arbeiten beide im selben Beruf. Was die zwei Powerfrauen noch verbindet, lesen Sie hier.

Beck Junior und Beck Senior werden sie intern manchmal genannt: Isabella und Sabrina Beck. Beide arbeiten sie bei den Helios Kliniken München als Objektleitung Reinigung, die eine am Standort Pasing, die andere in Perlach. Das Besondere daran: die beiden sind eng miteinander verwandt. Mutter Isabella arbeitet bereits seit fünf Jahren in Pasing, Tochter Sabrina folgte drei Jahre später. Dass Mutter und Tochter nicht nur denselben Beruf, sondern auch denselben Arbeitgeber haben, war ein „Zufallstreffer“: „Bei einem Geschäftsessen mit der damaligen Reinigungsleitung stieß zufällig meine Tochter Sabrina dazu, dann kam eins zum anderen“, sagt die 51-Jährige Isabella Beck.

Für Tochter Sabrina war die neue Position eine besondere Herausforderung. „Wenn man so jung ist und eine Führungsrolle übernimmt, ist das schon respekteinflößend“, erinnert sie sich an ihren Start in Perlach. Die gelernte Medizinische Fachangestellte war gerade mit der Ausbildung fertig und hatte ein Übernahmeangebot ihres Arbeitgebers auf dem Tisch. Aber sie entschied sich für Helios. „Ich habe eine neue Aufgabe gesucht und Reinigung war bei uns zuhause schon immer Thema“, erzählt die 27-Jährige. Unterstützt wurde sie dabei auch von der damaligen Leitung. „Sie beschrieb mich als Entwicklerin, das hat mir gut gefallen und mich in meiner Entscheidung bestärkt“, erinnert sich Sabrina Beck. Weil die Familie früher einen eigenen Hausmeisterservice betrieb, war der künftige Arbeitsschwerpunkt für sie nicht neu.

Heute arbeiten Mutter und Tochter eng zusammen. Trotz unterschiedlichem Standort ist die gegenseitige Unterstützung groß. Besonders wichtig ist beiden die Wertschätzung für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Das haben wir von unserer Vorgängerin mit auf den Weg bekommen“, sagt Isabella Beck. Beim Einkaufen kann es deshalb gut passieren, dass die eine bei der anderen anruft: „Es gibt gerade Dankesschokolade im Angebot.“ Dann wird gleich eine große Ladung für alle eingepackt. „Das ist schon sehr praktisch, weil wir hier einfach gleich denken“, fasst Sabrina Beck das Arbeitsverhältnis zwischen Mutter und Tochter zusammen.

Kann man Privates und Berufliches in dieser Konstellation trennen? „Nein, das geht nicht“, sind sich die beiden einig. Auch in der Freizeit werde viel über die Arbeit gesprochen. „Ich denke, das ist aber völlig normal und es stört uns auch nicht“, erklärt Sabrina Beck. „Und wenn jemand anderes mit dabei ist, ist das Thema Reinigung passé.“