Sonographie

Ultraschall – die Organe im Blick

Ultraschall – die Organe im Blick

Eine Ultraschall-Untersuchung ist ein Verfahren, bei dem unsere Experten mittels Schallwellen durch die Haut oder innerhalb des Körpers Organe abbilden. So gehen sie der Ursache von Beschwerden schonend auf den Grund.

Der Blick von außen

Über Ultraschallwellen können unsere Ärzte in das Innere Ihres Körpers schauen. Der Schallkopf eines Ultraschallgeräts sendet durch Ihre Haut Schallwellen in den Körper.

Ultraschall des Bauchraums

Erkrankungen der Bauchorgane können unsere Ärzte meist schon mit einem einfachen Ultraschall erkennen.

Mit der normalen Ultraschalluntersuchung können die meisten Bauchorgane sehr gut beurteilt werden. Die Bildschärfe und die Beurteilbarkeit können unter günstigen Voraussetzungen wesentlich besser sein als die der Computer- oder Kernspintomographie – ganz ohne die Belastung durch Röntgenstrahlen.

Zusätzlich können bestimmte Befunde mit Ultraschallkontrastmitteln abgeklärt werden.

Ultraschall der Schilddrüse

Über den Ultraschall sehen unsere Ärzte Knoten und andere Erkrankungen der Schilddrüse.

Die Schilddrüse ist aufgrund ihrer oberflächlichen Lage am Hals ideal für die Beurteilung durch den Ultraschall geeignet. Insbesondere Schilddrüsenknoten können mit neuen Ultraschallverfahren (Farbduplex, Elastographie) hinsichtlich ihrer Gutartigkeit beurteilt werden. Bei Bedarf kann auch eine Probe entnommen werden.

Der Blick von innen

Während der sogenannten Endosonographie befinden Sie sich in der Regel im Dämmerschlaf. Über einen Ultraschallkopf an einer Sonde erhalten unsere Experten währenddessen ein Bild von Ihren inneren Organen, die durch die Haut weniger gut darstellbar sind.

Ultraschall des Bauch- und Brustraums

Ähnlich wie bei einer Magenspiegelung führen unsere Ärzte auch bei einer inneren Ultraschalluntersuchung einen flexiblen Kunststoffschlauch, das sogenannte Endoskop, in ihren Mund bis zum Zwölffingerdarm ein.
Organe, die in der  Nachbarschaft der Speiseröhre, des Magens und des Zwölffingerdarms liegen, werden auf diese Weise auf einem Bildschirm dargestellt. Auch sehr kleine krankhafte Befunde können mit Ultraschallkontrastmitteln erkannt werden. Bei Bedarf kann auch eine Probe entnommen werden. Insbesondere Veränderungen an der Bauchspeicheldrüse und den Gallenwegen können über diese Untersuchungsmethode sehr gut beurteilt werden.

Ultraschall des Enddarms

Mit dieser speziellen Form des Ultraschalls untersuchen unsere Ärzte Ihren Enddarm und den ersten Abschnitt des Mastdarms. Während der Untersuchung liegen Sie auf der linken Seite. Der Enddarm wird mit etwas Wasser aufgefüllt und es wird eine Ultraschallsonde, ungefähr so dick wie Ihr kleiner Finger, in den After eingeführt. Damit können dann die Schleimhaut des Enddarms und der Schließmuskel beurteilt werden. Insbesondere kann festgestellt werden, ob ein Tumor/Polyp in die tieferen Schleimhautschichten einwächst oder ob er noch mit einem endoskopischen Verfahren entfernt werden kann.

Die Untersuchung kann auf Wunsch oder bei Bedarf mit einer Beruhigungsspritze  also im Dämmerschlaf durchgeführt werden. Sie sind dann aber im Anschluss nicht fahrtüchtig. 

Spezieller Ultraschall – vom Kontrastmittel bis zur Punktion

Neben der gängigen Ultraschalluntersuchung arbeiten unsere Ärzte auch mit Kontrastmittel und punktieren Sie mittels Ultraschall.

Über einen Schallkopf senden Ultraschallgeräte durch Ihre Haut Schallwellen in den Körper.  Dabei entsteht ein Bild von den Organen, auf dem unsere Ärzte Krankheiten erkennen. Für die Untersuchung wird ein Kontaktgel auf die Haut gegeben, damit der Ultraschall in den Körper gelangen kann.

Ultraschall mit Kontrastmittel

Über ein spezielles Kontrastmittel können unsere Ärzte vor allem Ihre Leber und Milz im Ultraschall besser untersuchen.
Das Mittel wird die Vene gespritzt und ist für Ihren Körper gut verträglich – es sind praktisch keine Allergien oder sonstigen Nebenwirkungen bekannt.
Durch die Verwendung von Kontrastmittel ist in vielen Fällen keine Probeentnahme zur weiteren Klärung mehr nötig. Ihnen bleibt also ein zusätzlicher Eingriff erspart

Punktionen mit Ultraschallkontrolle

Um zielgenau Veränderungen in Organen zu punktieren, hilft Ihnen der Ultraschall. Für eine Punktion erhalten Sie in der Regel eine Beruhigungsspritze und eine örtliche Betäubung. Während Sie schlafen, wird mit einer Nadel eine Probe entnommen.
Meist ist nach der Punktion eine stationäre Nachüberwachung bis zum nächsten Tag erforderlich.