Gemeinsam gegen die Corona-Pandemie
Pressemitteilung
Start der Zweitimpfungen in den Helios Kliniken Miltenberg-Erlenbach

Gemeinsam gegen die Corona-Pandemie

Erlenbach

Ende Dezember 2020 startete der Landkreis Miltenberg gemeinsam mit den Chefärzten der Helios Kliniken Miltenberg-Erlenbach erfolgreich die bundesweite Impfkampagne. Seitdem wurden über 50 Prozent des ärztlichen und pflegerischen Personals der Helios Kliniken Miltenberg-Erlenbach gegen das SARS-CoV-2-Virus geimpft. Am Montag, den 18. Januar 2020 begann nun die zweite Impfrunde.

„Die Impfung ist eine der wichtigsten rettenden Anker in der Pandemie. Wir haben keine andere medizinische Chance“ – so beschrieb Frank Ziegler, Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin, die Bedeutung der Corona-Impfung beim Start der bundesweiten Impfkampagne im Dezember. Seitdem konnten rund 50 Prozent des Pflege- und Funktionsdienstes sowie 67 Prozent des ärztlichen Dienstes der Helios Kliniken Miltenberg und Erlenbach geimpft werden. „Wir freuen uns, dass die Möglichkeit der Impfung gegen das SARS-CoV-2-Virus in unseren beiden Kliniken so gut angenommen wird“, so Klinikgeschäftsführer Sven Axt zur Impfbereitschaft des Klinikpersonals. Nebenwirkungen gab es nur wenige zu beklagen: Die Geimpften berichteten vor allem von Schmerzen rund um die Einstichstelle in Folge der Impfung. Schwerere Nebenwirkungen, die zu Personalausfällen etwa aufgrund von Fieber führten, gab es nur einmal.

Ein kleiner Piecks mit großer Wirkung: Intensivpfleger Markus Bachmann während der zweiten Covid-19-Impfung.

Auch Landrat Jens Marco Scherf blickt erfolgreich auf die Erstimpfung von über 2.000 Menschen im Landkreis Miltenberg zurück: „Ich bin froh, dass trotz der Lieferengpässe derzeit wenigstens die Zweitimpfung sichergestellt ist, und freue mich zudem über die hohe Impfbereitschaft beim medizinischen und pflegerischen Fachpersonal!“ Drei Wochen nach Impfbeginn beginnt nun die zweite Impfrunde, bei der mehr Impfreaktionen erwartet werden. Dabei ist die Impfreaktion als Immunantwort des Körpers zu verstehen, wodurch er sein Immunsystem trainiert. Tatsächlich meldeten bereits einige Impflinge, dass sich kurze Zeit nach der Impfung grippeähnliche Symptome wie Kopf- und Gliederschmerzen oder Schüttelfrost einstellten, die aber bereits nach 24 Stunden wieder abgeklungen seien. Dennoch haben nicht nur die Ärzteschaft, sondern auch die Pflege großes Vertrauen in den Impfstoff. Als eine der ersten wurden Maria Atilmis und Markus Bachmann geimpft. Beide arbeiten auf der Intensivstation der Helios Klinik Erlenbach: „Ich habe Covid-Patienten gepflegt und die mitunter schweren Verläufe der Infektion gesehen. Darunter waren auch junge Patienten. Es kann jeden von uns treffen – nicht nur die Alten und Schwerkranken“, erklärt Bachmann seine Entscheidung zur Impfung. Atilmis kann das nur bestätigen: „Ich lasse mich lieber impfen, als Gefahr zu laufen, mich mit dem Corona-Virus zu infizieren und möglicherweise ein Leben lang an den Spätfolgen zu leiden.“