(0202) 896-3841 (Perinatalzentrum) / (0202) 896-3842 (Kinderintensivstation)
Die Station B8-EGIK/PNZ der Kinderklinik am Helios Universitätsklinikum Wuppertal setzt sich aus zwei Bereichen zusammen - dem zertifizierten Perinatalzentrum (PNZ) Level I mit acht Betten und der Kinder-Intensivstation mit sechs Betten. Die Qualifikation der Ärzte und des Pflegepersonals sowie die technische Ausstattung der Station ermöglicht die Betreuung von sehr Frühgeborenen ab der Schwangerschaftswoche 23+0 bis zu Kindern im Alter von 18 Jahren.
Perinatalzentrum (PNZ):
In einem Perinatalzentrum betreut qualifiziertes Personal Mutter und Kind unter einem Dach. Bei einer Risikoschwangerschaft begleiten unsere Elternberaterinnen in Zusammenarbeit mit den Ärzten die werdende Mutter medizinisch und psychologisch umfassend, mit dem Ziel, die Schwangerschaft so lange wie möglich zu halten.
Sollte auch Ihre Schwangerschaft eine Risikoschwangerschaft sein, vereinbaren sie nach vorheriger Absprache mit Ihrem Frauenarzt gerne einen Termin in der Sprechstunde unserer Landesfrauenklinik. Wenn es trotz aller Maßnahmen doch zu einer Frühgeburt kommt, sind wir für Sie da.
Wir betreuen jährlich 50-60 Frühgeborene mit einem Geburtsgewicht unter 1.500g.
Frühgeborenenversorgung auf höchsten Niveau
Unser Ziel ist, Ihrem Kind den bestmöglichen Start ins Leben zu ermöglichen. Wir setzen auf der Station das Konzept der entwicklungsfördernden Pflege um, dessen positiver Einfluss auf die Entwicklung von Frühgeborenen wissenschaftlich nachgewiesen ist. Bei diesem Konzept simulieren wir die Situation im Mutterleib. Geräuschdämmung und abgedunkelte Zimmer sind hier nur zwei von vielen wichtigen Aspekten. Dazu gehört auch das „Minimal Handling“: So viel Einwirkung von außen wie nötig, so wenig wie möglich.
Wichtig ist für uns aber auch, dass wir Sie als Eltern begleiten und unterstützen. Ihre Nähe, Ihr Zuspruch und Zuversicht sind wichtig für die Entwicklung Ihres Kindes. Selbstverständlich bieten wir die Möglichkeit mit Ihrem Kind zu „Känguruhen“, also Haut an Haut zu kuscheln. Hierbei wird die Eltern-Kind-Beziehung unterstützt und eine enge, emotionale Bindung aufgebaut. Sobald es der Zustand Ihres Kindes zulässt und Sie mit der Situation vertraut sind, lernen wir Sie gern in der notwendigen Pflege und Versorgung Ihres Kindes an. Wir sind jederzeit für Sie da, um Ihre Fragen zu beantworten. Wenn sie zwischendurch eine Auszeit brauchen, steht Ihnen unser Elternzimmer zur Verfügung.
Sie möchten rund um die Uhr bei ihrem Kind sein? Kein Problem, nutzen Sie unsere Gastzimmer mit Vollpension, die sich auf dem Klinikgelände befinden, durch Ihre Krankenkasse finanziert werden und für Sie dadurch kostenlos sind.
Den Tag der Entlassung erwarten die Eltern mit Freude, aber manchmal auch mit Unsicherheit. Wie wird die erste Zeit zu Hause sein, ohne die dauerhafte medizinische Betreuung? Auch hier lassen wir Sie nicht allein. Durch unser Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ) ist eine sozialmedizinische Nachsorge gewährleistet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geben Ihnen Hilfestellungen, um Ihrem Kind die Förderung entgegenzubringen, die es nach der Entlassung aus dem Krankenhaus noch benötigt. Im Zuge dessen kooperiert das Helios Universitätsklinikum Wuppertal mit externen Partnern in Ihrer Wohnortnähe, zum Beispiel mit dem Bunten Kreis Hagen. Weitere Informationen zum Bunten Kreis finden Sie im Flyer weiter unten auf dieser Seite.
Zum Team der Station zählen Fachärzte für Pädiatrie mit der Zusatzqualifikation Neonatologie (spezialisiert auf die Behandlung von Frühgeborenen und kranken Neugeborenen), Kinderkrankenschwestern und Kinderkrankenpfleger mit der Weiterbildung in der Pädiatrie und Intensivmedizin sowie Fachschwestern mit der Weiterbildung in der Neonatal-Begleitung und Stillberatung. Ebenso verfügt die Station über Physiotherapeut:innen und Psycholog:innen.
Zwei Elternberaterinnen stehen für Gespräche vor und nach der Geburt zur Verfügung.
Flyer "Kinderintensivstation und Perinatalzentrum Level I"
Informationen für Eltern von Früh- und Neugeborenen
Nachsorgeangebot für Familien mit Frühgeborenen, chronisch und schwerkranken Kindern und Jugendlichen.
Flyer "Hygienerichtlinien bei übertragbaren Erkrankungen"
Für Eltern und Besucher mit Kindern, die an übertragbaren Erkrankungen leiden.
Flyer "Hygienerichtlinien für Eltern und Besucher"
im Perinatalzentrum und auf der Kinderintensivstation
Das Helios Universitätsklinikum Wuppertal (HUKW) setzt weiterhin Maßstäbe in der neurologischen Notfallversorgung. Die Schlaganfall-Spezialstation wurde erneut erfolgreich als „überregionale Stroke Unit“ qualitätsgeprüft und zertifiziert. Damit bestätigt die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) gemeinsam mit der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe das hohe medizinische Niveau und die lückenlose Versorgungsqualität am Standort.
Für seine wissenschaftliche Fotografie wird Prof. Dr. Maximilian Ackermann, Pathologe am Helios Universitätsklinikum Wuppertal der Universität Witten/Herdecke, mit dem Lennart Nilsson-Preis des Karolinska Instituts in Stockholm geehrt.
Zum 01.05.2025 hat Sebastian Windmöller die Position des Chefarztes des Interdisziplinären Notfallzentrums (NFZ) am Helios Universitätsklinikum Wuppertal übernommen. Mit seiner langjährigen Erfahrung in der Notfallmedizin sowie im strategischen Auf- und Ausbau interdisziplinärer Strukturen bringt er umfassende klinische Expertise in die Leitung ein.
„Herzenssache“ – so heißt eine Helios Mitarbeitenden-Aktion, die seit dem Start vor zwei Jahren auf aktuell insgesamt über 60 bundesweit teilnehmende Helios-Kliniken sowie die Medizinischen Versorgungszentren ausgeweitet hat.
Neues Zentrum am Helios Universitätsklinikum bündelt die Behandlungsoptionen.
Das Brustzentrum am Helios Universitätsklinikum Wuppertal beteiligt sich als eine der ersten Kliniken in Europa an einer Studie, die herausfinden soll, ob eine MRT-Untersuchung des entfernten Tumors direkt im OP die Nachoperationsrate bei Brustkrebserkrankungen senken kann.
Wuppertal - Gefäß- und Herzchirurgen am Helios Universitätsklinikum Wuppertal (HUKW) haben in einer interdisziplinären Operation eine Aortenbogenprothese eingesetzt. Es war der erste Eingriff dieser Art am HUKW und in Wuppertal.
Wuppertal - „Wer sich den Juli als Geburtsmonat aussucht, wird es später schön beim Feiern haben“, dachte sich vielleicht der kleine Eron und wählte deshalb diesen Monat, um geboren zu werden.
Am 1. Juli 2024 fand der erste „Tag der Forschung“ am Helios Universitätsklinikum Wuppertal (HUKW) statt. Diese Veranstaltung bot den teilnehmenden Kolleg:innen die Möglichkeit, sich über die neuesten Forschungsprojekte am Klinikum zu informieren und sich zu vernetzen. Der Tag begann mit einem Pre-Meeting-Workshop, geleitet von Prof. Jan Ehlers, Vizepräsident der Universität Witten/Herdecke. In diesem Workshop wurde der Einsatz generativer KI in der Forschung und Lehre diskutiert.
42283 Wuppertal