Die neuen Auszubildenden verteilen sich auf zahlreiche medizinische, pflegerische und therapeutische Berufe sowie Studiengänge, wobei die Pflege die Größte Berufsgruppe abbildet. Insgesamt 78 junge Menschen beginnen ihre Ausbildung in der Pflege, davon 21 als Pflegefachhelfer/in, 15 in einer integrativen Ausbildung sowie 42 als Pflegefachkräfte. Hinzu kommen 14 Azubis als Medizinische/r Fachangestellte/r, fünf Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten, zwei Hebammen, zwei Studierende im Studiengang Soziale Arbeit sowie ein Studierender im Studiengang Pflegewissenschaft. Drei Auszubildende beginnen ihre Ausbildung zur Operationstechnischen Assistentin (OTA). Viele von ihnen haben im Vorfeld ein Praktikum in der Klinik absolviert. Eine von ihnen ist Emily Schnürpel. Nach mehreren Praktika stand für sie fest, dass sie im OP arbeiten möchte. „Ich hatte dort eine schöne Zeit mit lehrreichen Einblicken und war mir schnell sicher, dass ich an diesem Ort meine Ausbildung zur Operationstechnischen Assistenz absolvieren und hier ins Berufsleben starten möchte. Mir hat gefallen, welch großen Bezug man als OTA zum Fachwissen pflegt. Man kennt die genauen Abläufe jeglicher Operationen und arbeitet eng mit den Operateuren zusammen“, sagt sie.
Gute Perspektiven
„Wir haben in diesem Jahr mehrere Hundert Bewerbungen auf unsere offenen Ausbildungsstellen erhalten. Wir freuen uns sehr, dass sich so viele junge Menschen für unser Klinikum interessieren. 105 Auszubildende sind ein echtes Signal, dass wir als Arbeitgeber wahrgenommen und geschätzt werden und dass wir jungen Menschen gute Perspektiven bieten können“, sagt Klinikgeschäftsführer Michael Kabiersch.
Die hohe Zahl an Auszubildenden ist auch für die langfristige Entwicklung des Klinikums von großer Bedeutung. Gerade in den Gesundheitsberufen gibt es einen Mangel an Fachkräften. „Wir brauchen gut ausgebildete Menschen, die ihren Beruf mit Engagement, Interesse und vor allem Spaß ausüben. Deshalb ist es für uns ein großer Gewinn, dass in diesem Jahr so viele Menschen bei uns ihre berufliche Laufbahn beginnen. Besonders freue ich mich über das große Interesse für die Pflegeberufe. Sie werden in den kommenden Jahren einen wichtigen Beitrag zur Versorgung unserer Patientinnen und Patienten leisten“, sagt Pflegedirektor Dirk Gregor.
Bei so vielen Auszubildenden und Studierenden sind verlässliche Kooperationen unumgänglich. So arbeitet das Klinikum mit Ausbildungseinrichtungen innerhalb der Stadt zusammen, aber auch weit über die Grenzen hinaus. Dazu zählen Bildungsträger in Greifswald, Rostock, Neubrandenburg und für das Hebammenstudium sogar die Uni Lübeck.