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Das Team der Gastroenterologie hilft Ihnen mit umfassender Erfahrung und medizinischer Expertise.
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Um Erkrankungen der Bauchorgane und der Gefäße im Bauch oder Veränderungen an der Muskulatur, am Bindegewebe, am Brustkorb, der Schilddrüse oder am Hals festzustellen, nutzen wir in der Helios Bördeklinik besonders hochauflösende Ultraschallgeräte.
Dort sehen wir kleinste Details gestochen scharf und erkennen so bereits früh Erkrankungen und krankheitsbedingte Veränderungen.
Die Abteilung für Gastroenterologie der Helios Bördeklinik behandelt z. B. Achalasie-Patienten unter anderem mittels der Peroralen Endoskopischen Myotomie, auch bekannt als POEM.
Diese innovative Technik ermöglicht es, den verengten Ringmuskel am Übergang von der Speiseröhre zum Magen mithilfe eines Endoskops zu entspannen, ohne dass eine große Operation erforderlich ist. Dadurch können die Symptome der Patientinnen und Patienten langfristig gelindert werden.
Bei der POEM-Technik wird der Ringmuskel, der sich unter der Schleimhaut der Speiseröhre befindet, durchtrennt, sodass er sich entspannt. Zunächst wird ein kleiner Schnitt in die Schleimhaut gemacht, um das Endoskop in den Raum zwischen Schleimhaut und Quermuskel einzuführen.
Mithilfe des Endoskops wird ein Tunnel im submukosalen Raum geschnitten, um anschließend die Quermuskulatur von unten nach oben durchzutrennen. Nach der Durchtrennung wird das Endoskop entfernt und der Zugang mit Clips verschlossen.
Der gesamte Eingriff dauert etwa eine Stunde. Die Clips lösen sich von selbst und werden auf natürlichem Wege ausgeschieden. Normalerweise müssen die Patienten nur wenige Tage im Krankenhaus bleiben und können am Folgetag des Eingriffs normal essen.
G-POEM
Die Helios Bördeklinik führt auch die G-POEM (Gastric Perorale Endoskopische Myotomie) durch, die auf der gleichen Methode wie die POEM basiert. Diese Technik wird bei Patienten angewendet, die unter Störungen des Magenausgangs leiden. Die G-POEM wird ähnlich wie die POEM durchgeführt, allerdings am Magenausgang zum Dünndarm anstatt am Mageneingang.
Neben einer Ultraschalluntersuchung von außen (Sonographie) ist auch eine Ultraschalluntersuchung von innen (Endosonographie) möglich. Dabei wird ein Schallkopf direkt mit der inneren Oberfläche des zu untersuchenden Bereichs in Kontakt gebracht.
Dadurch können die Organe noch genauer untersucht werden, da der Ultraschall direkt vor Ort aufgesetzt werden kann.
Bei einigen Erkrankungen kann eine Besichtigung des Organs von innen, also die Spiegelung bzw. Endoskopie, Aufschluss über eine mögliche Erkrankung geben. Das ist vor allem in Speiseröhre, Magen, Zwölffingerdarm, Dickdarm und Gallenblase üblich. Im Rahmen einer Spiegelung können dann auch gleichzeitig therapeutische Eingriffe, etwa die Abtragung eines Darmpolypen, vorgenommen werden. Für Patienten ist die Spiegelung schonend und wird auf Wunsch mit einem leichten Schlafmedikament begleitet.
- Spiegelung zur Diagnostik
- Aufdehnung bei Verengung
- Blutstillung bei Blutungen
- Verödung erkrankten Gewebes
- Fremdkörperentfernung
- Entfernung von Tumorvorstufen und frühen Krebsstadien
- Spiegelung zur Diagnostik
- Anlage einer Ernährungssonde (PEG)
- Notfallversorgung zur Blutstillung
- Spiegelung zur Diagnostik
- Spiegelung zur Krebsfrüherkennung
- Abtragung von Polypen
- Entfernung von Tumorvorstufen und frühen Krebsstadien
- Behandlung von Darmverengungen
- Notfallversorgung zur Blutstillung
- Spiegelung zur Diagnostik
- Erweiterung des Hauptgallengangs (Papillotomie)
- Zertrümmerung von Gallensteinen
- Aufdehnung des Gallengangs
(03949) 935 375
(03949) 935 395
Die Helios Bördeklinik lädt alle Interessierten zur nächsten Patientenakademie ein. Dieses Mal steht ein besonders wichtiges Thema im Mittelpunkt: die Darmgesundheit. Unter dem Titel „Darmgesundheit im Fokus: Chronische Entzündungen und Ernährung im Einklang“ referiert Oberarzt der Inneren Medizin Hendrik Piassek über die Zusammenhänge zwischen Ernährung, chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sowie moderne Therapiemöglichkeiten.
Am 1. März nahm Daniel Ensberg seine Arbeit als neuer Chefarzt des Zentrums für Inneren Medizin auf. Der bisherige leitende Oberarzt übernimmt nach erfolgreicher kommissarischer Leitung die Chefarztposition in der Helios Bördeklinik.
Die Helios Kliniken im Cluster Magdeburg und die Ärztegewerkschaft Marburger Bund in Sachsen-Anhalt haben sich auf einen Tarifabschluss für tarifbeschäftigte Ärztinnen und Ärzte der vier Kliniken geeinigt. Unter anderem steigen die Gehälter in zwei Schritten um insgesamt 7 Prozent.
Nach einer langen Leidenszeit konnte Petra Hense, die an schwerwiegender Magenlähmung litt, endlich Heilung finden. Nachdem mehrere Klinikbesuche keine Linderung brachten, fand sie durch eigene Recherchen den entscheidenden Hinweis in einer Selbsthilfegruppe. Dort stieß sie auf einen Artikel über eine innovative Behandlungsmethode eines ehemaligen Patienten des Chefarztes der Inneren Medizin Dr. med. Bert Hanke in der Helios Bördeklinik in Oschersleben.