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Medizinforum: Psychosomatik – Welche Erkrankungen werden wie behandelt?

Von psychosomatischen Erkrankungen spricht man, wenn seelische Belastungen, Stress oder traumatische Ereignisse körperliche Beschwerden auslösen oder verstärken. Die Symptome sind vielfältig und können u.a. von chronischen Schmerzen, Burnout, Magen-Darm-Problemen bis hin zu Herzbeschwerden reichen.
30. August 2022

Klassische psychosomatische Erkrankungen (körperlich nicht begründbare Beschwerden) spielen heutzutage eine immer größere Rolle und sind aufgrund etablierter Methoden und Behandlungsmöglichkeiten gut behandelbar sowie gesellschaftlich deutlich mehr akzeptiert.

Psychosomatik bezeichnet in der Medizin eine ganzheitliche Betrachtungsweise des Patienten (körperlich-seelische Wechselwirkungen). Klassisch werden die psychischen Ursachen im Rahmen von vermeintlich körperlichen Erkrankungen (somatoforme Störung) unter Berücksichtigung der sozialen Lebensbedingungen und der individuellen Lebensgeschichte betrachtet. „Ist das seelische Befinden erheblich gestört, kann sich die Störung durch körperliche Beschwerden äußern. Umgekehrt kann eine körperliche Erkrankung einen Menschen auch seelisch aus dem Gleichgewicht bringen,“ erläutert Dr. med. Sami Renner.

Psychosomatische Medizin und Psychotherapie umfassen die Erkennung, Behandlung und Rückfallvorbeugung von Krankheiten, an deren Verursachung psychosoziale Faktoren eine Hauptrolle spielen.

Alle Fragen zum Thema Psychosomatik, welche Erkrankungen es gibt und wie diese behandelt werden, erörtert unser Spezialist Dr. med. Sami Renner, Chefarzt der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie, am Dienstag, den 06. September 2022 ab 18:00 Uhr im Medizinforum. Im Anschluss nimmt sich der Mediziner Zeit für persönliche Fragen.

Die Veranstaltung findet im Helios Klinikum Niederberg, Robert-Koch-Str. 2 (Sitzungszimmer 1&2) in Velbert statt. Es gelten die allgemein üblichen Hygiene-Regeln. Zutritt nur mit vorherigem negativen Test. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sowie die Händedesinfektion entsprechend der Hinweisschilder ist obligatorisch.

Da die Plätze begrenzt sind, wird um eine telefonische Anmeldung gebeten: (02051) 982- 1601. Die Teilnahme ist kostenfrei.

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