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Weaning – Entwöhnung vom Beatmungsgerät

Nach einer schweren Erkrankung, einer großen Operation oder einem längeren Aufenthalt auf der Intensivstation benötigen manche Patientinnen und Patienten eine künstliche Beatmung. Ziel der Weaning-Therapie ist es, die selbstständige Atmung schrittweise wiederherzustellen und die Abhängigkeit vom Beatmungsgerät möglichst zu beenden.

Spezialisiert auf die Beatmungsentwöhnung

Jeder Schritt zurück zur selbstständigen Atmung ist ein wichtiger Fortschritt. Unser erfahrenes Weaning-Team begleitet Patientinnen und Patienten mit individuell abgestimmten Therapiekonzepten und moderner Intensivmedizin auf dem Weg zur erfolgreichen Entwöhnung vom Beatmungsgerät – mit dem Ziel, möglichst viel Selbstständigkeit und Lebensqualität zurückzugewinnen.

Ihre Ansprechpartner

Kontakt und Übernahmeanfrage

Für Rückfragen oder zur Anmeldung einer Patientin bzw. eines Patienten erreichen Sie unser Weaning-Team unter:

 

Telefon
02051 982 38 1401

02051 982 38 3101

Die Therapie richtet sich insbesondere an Menschen:

Nach längerer Beatmung

Für Patientinnen und Patienten, die nach einer längeren Beatmungszeit noch nicht wieder selbstständig atmen können.

Erschwerte Beatmungsentwöhnung

Wenn die Entwöhnung vom Beatmungsgerät nicht wie erwartet verläuft und eine spezialisierte Behandlung erforderlich ist.

Prolongiertes Weaning

Für Menschen, die aufgrund komplexer Krankheitsverläufe eine langfristige und individuell abgestimmte Beatmungsentwöhnung benötigen.

Alle Berufsgruppen arbeiten im Drei-Schicht-System eng zusammen und verfolgen ein gemeinsames Ziel: die Rückkehr zu einer möglichst selbstständigen Atmung und größtmöglichen Lebensqualität.

 

Ist die Entwöhnung erfolgreich abgeschlossen oder wird eine Heimbeatmung erforderlich, unterstützen zusätzlich unsere Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter bei der Organisation der weiteren Versorgung und der Vorbereitung auf die Entlassung.

Enge Zusammenarbeit im Bergischen Lungenzentrum

Für Patientinnen und Patienten mit einer fortgesetzten (prolongierten) Beatmungsentwöhnung arbeiten wir im Rahmen des Bergischen Lungenzentrums eng mit der spezialisierten Einrichtung Lebensluft zusammen. So gewährleisten wir auch bei komplexen Verläufen eine nahtlose Weiterbehandlung.

FAQ

Weaning bezeichnet die schrittweise Entwöhnung von der künstlichen Beatmung. Ziel ist es, dass Patientinnen und Patienten die Atemarbeit wieder selbstständig übernehmen können.

Eine Weaning-Therapie kommt infrage, wenn die künstliche Beatmung nach einer schweren Erkrankung, einer großen Operation oder einem längeren Aufenthalt auf der Intensivstation nicht unmittelbar beendet werden kann.

Aufgenommen werden Patientinnen und Patienten, bei denen die Beatmungsentwöhnung erschwert verläuft oder die eine spezialisierte Behandlung im Rahmen eines prolongierten Weanings benötigen. Die Aufnahme erfolgt in der Regel nach ärztlicher Anmeldung oder Übernahmeanfrage.

Die Entwöhnung erfolgt schrittweise und individuell. Dabei wird die Atemmuskulatur gezielt trainiert, während die Beatmungsunterstützung nach und nach reduziert wird. Das Behandlungsteam überwacht den gesamten Prozess engmaschig und passt die Therapie kontinuierlich an.

Die Dauer der Behandlung ist individuell unterschiedlich und richtet sich unter anderem nach der Grunderkrankung, der körperlichen Verfassung und dem Fortschritt der Beatmungsentwöhnung. Sie kann wenige Tage bis mehrere Wochen umfassen.

Die Versorgung erfolgt durch ein interdisziplinäres Team aus den Bereichen Pneumologie, Intensivmedizin, Neurologie, Atmungs- und Physiotherapie sowie Logopädie. Bei Bedarf unterstützen zudem Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter bei der Organisation der weiteren Versorgung.

Nach erfolgreichem Weaning bereitet unser Team gemeinsam mit den Sozialdiensten die Rückkehr in das häusliche Umfeld oder die Weiterbehandlung vor. Ist eine dauerhafte Heimbeatmung erforderlich, unterstützen wir bei der Organisation der notwendigen Versorgung.

Für Übernahmeanfragen steht Ihnen unser Weaning-Team telefonisch zur Verfügung. Alternativ können Sie das Übernahmeformular beziehungsweise die Faxanfrage nutzen, die auf dieser Seite zum Download bereitstehen.