In der ersten Sprechstunde besprechen wir Ihre persönliche Situation, Ihre Krankengeschichte und mögliche Behandlungswege. Dazu gehören unter anderem die Bestimmung von Körpergewicht und BMI sowie eine individuelle Therapieplanung.
Das Adipositaszentrum Lengerich ist Teil des Adipositaszentrums Rhein-Ruhr. In Lengerich begleiten wir Sie vor Ort kompetent bei der Vorbereitung auf Ihre Adipositas-Behandlung und sind auch in der Nachsorge engmaschig für Sie da! Gemeinsam unterstützen wir Sie auf dem Weg zu einem dauerhaft gesünderen Leben. Für eine eventuelle Operation arbeiten wir eng mit unserem Hauptstandort Oberhausen zusammen und sorgen dafür, dass Ihre Behandlung nahtlos ineinandergreift.
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Telefon: 05481 801 658
Unsere Informationsangebote
Sie möchten sich zunächst unverbindlich informieren? Nehmen Sie an einer unserer Veranstaltungen teil – online über Microsoft Teams oder vor Ort im Helios St. Josefs-Hospital Krefeld-Uerdingen. Sie erhalten Einblicke in die Behandlungsmöglichkeiten bei Adipositas und können Ihre Fragen stellen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich; online ist die Teilnahme auf Wunsch ohne Klarnamen möglich.
Von der ersten Sprechstunde bis zur Nachsorge: Wir erklären Ihnen Schritt für Schritt, wie die Behandlung bei uns abläuft, welche Unterlagen wichtig sind und wann eine Operation infrage kommen kann.
Vor einer möglichen Operation ist in der Regel ein multimodales Therapiekonzept erforderlich, das Sie für 6 Monate durchlaufen haben müssen. Dazu zählen unter anderem Ernährungstherapie, Bewegungstherapie, psychologische Einschätzung sowie weitere Nachweise.
Nach Abschluss der Vorbereitung besprechen wir gemeinsam die nächsten Schritte. Falls eine Operation für Sie infrage kommt und Sie sich dafür entscheiden, prüfen wir die Voraussetzungen und unterstützen Sie bei den notwendigen Unterlagen für die Kostenübernahme.
Ob eine Operation sinnvoll ist, entscheiden wir gemeinsam nach einer individuellen ärztlichen Einschätzung. In unserem Zentrum bieten wir verschiedene bariatrische Verfahren an, unter anderem Schlauchmagen, Magenbypass und Umwandlungsoperationen. In bestimmten Fällen kann auch ein Magenballon als vorbereitende Maßnahme infrage kommen.
Nicht jede Behandlung führt zu einer Operation. Wir besprechen mit Ihnen, welcher Weg medizinisch sinnvoll ist.
Auch nach einer Operation bleiben wir an Ihrer Seite. In der Nachsorge geht es unter anderem um Gewichtsverlauf, Ernährung, mögliche Beschwerden, Laborwerte, Vitamine und die langfristige Stabilisierung des Behandlungserfolgs.
Nicht jede Adipositas-Behandlung führt zu einer Operation. Wenn eine bariatrische Operation medizinisch sinnvoll ist, besprechen wir gemeinsam mit Ihnen das passende Verfahren. Unser Adipositaszentrum Rhein-Ruhr ist als Referenzzentrum für Adipositaschirurgie zertifiziert. Alle operativen Eingriffe (bariatrische OPs) führen wir in der Regel minimalinvasiv durch.
Das Helios Adipositaszentrum Rhein-Ruhr begleitet Menschen mit Adipositas auf dem Weg zu mehr Gesundheit. Mit individuellen Therapien und modernen OP-Verfahren wie dem Schlauchmagen unterstützen wir Sie beim Abnehmen und dabei, Ihr Gewicht langfristig zu halten. Die Anlage eines Schlauchmagens dauert in der Regel etwa 60-90 Minuten, der Aufenthalt im Krankenhaus normalerweise 4-5 Tage.
Die Adipositas OP dauern in der Regel etwa 60-90 Minuten, der Aufenthalt im Krankenhaus normalerweise 4-5 Tage.
Die Adipositas OP dauern in der Regel etwa 60-90 Minuten, der Aufenthalt im Krankenhaus normalerweise 4-5 Tage. Redo, z.B. Umwandlung von Sleeve zu Magenbypass.
Ein Magenballon kann als Vorbereitung auf einen Schlauchmagen oder Magenbypass eingesetzt werden. Die Adipositas OP dauert in der Regel etwa 60-90 Minuten, der Aufenthalt im Krankenhaus normalerweise 4-5 Tage.
Häufige Fragen zur Adipositas-Behandlung
Hier beantworten wir die häufigsten Fragen unserer Patientinnen und Patienten rund um Diagnostik, Therapie und OP-Verfahren.
FAQ
Im Erstgespräch erfassen wir Ihre Krankengeschichte, Ihre Größe und aktuelles Gewicht, sowie Ihren Gewichtsverlauf. Wir besprechen mögliche Begleiterkrankungen und bereits erfolgte Therapieversuche.
Außerdem erhalten Sie durch unser ärztliches Team eine ausführliche Aufklärung über die Grundlagen der Ernährung sowie verschiedene konservativen, medikamentösen und operativen Behandlungsmöglichkeiten. Gemeinsam besprechen wir, welcher Behandlungsweg für Sie in Frage kommt.
Das multimodale Konzept ist eine mehrmonatige Vorbereitung auf eine mögliche Adipositasoperation. Es umfasst Ernährungsberatung, Bewegung und psychologische beziehungsweise verhaltenstherapeutische Einschätzung.
Während dieser Zeit setzen Sie sich intensiv mit Ihren Ernährungs- und Lebensgewohnheiten auseinander und werden auf die Veränderungen nach einer Operation vorbereitet.
Das multimodale Konzept beginnt mit der ersten Sitzung bei einer Ernährungsberatung. Wir beraten Sie zum Ablauf und vermitteln Ihnen auf Wunsch geeignete Kooperationspartner: innen für die einzelnen Bausteine.
Die Gespräche zur Beratung in unserem Adipositaszentrum sind kostenfrei. Für die Ernährungsberatung ist häufig eine teilweise Kostenübernahme durch Ihre Krankenkasse möglich; ein Eigenanteil kann verbleiben.
Auch für Bewegungstherapie oder weitere Angebote können Kosten entstehen. Wir beraten Sie im Erstgespräch zu den einzelnen MMK- Bausteinen. Die genaue Kostenhöhe erfragen Sie bitte direkt bei den jeweiligen Kooperationspartner:innen und Ihrer Krankenkasse.
Zu den häufigsten bariatrischen Operationsverfahren gehören der Schlauchmagen (Sleeve-Gastrektomie) und der Roux- en – Y- Magenbypass. Welches Verfahren geeignet ist, wird individuell entschieden. Dabei berücksichtigen wir unter anderem Essverhalten, Begleiterkrankungen, Refluxbeschwerden, bisherige Operationen und persönliche Lebensumstände.
Ein gesonderter Kostenübernahmeantrag bei Ihrer Krankenkasse ist in der Regel nicht erforderlich. Die medizinische Indikation für eine Operation wird durch unser ärztliches Team gestellt. Das Krankenhaus geht für die Behandlung zunächst in Vorleistung. Wichtig ist, dass alle erforderlichen Bausteine des multimodalen Konzepts vollständig durchgeführt und nachgewiesen werden.
Je nach BMI und individueller Ausgangssituation dauert die Vorbereitung im schnellsten Fall drei oder sechs Monate. Voraussetzung ist, dass alle erforderlichen Bausteine des multimodalen Konzepts vollständig durchgeführt und nachgewiesen wurden. Anschließend wir die Operation gemeinsam mit Ihnen geplant.
Eine Gewichtsabnahme vor der Operation ist nicht grundsätzlich vorgeschrieben. Ob vor der Operation eine Gewichtsreduktion erforderlich oder medizinisch sinnvoll ist, wird individuell entschieden. Wichtig ist jedoch, dass Sie sich mit den notwendigen Veränderungen bei Ernährung, Bewegung und Verhalten auseinandersetzen.
Bei einer deutlichen Gewichtszunahme prüfen wir gemeinsam die möglichen Ursachen. Gegebenenfalls muss die Operationsplanung zunächst zurückgestellt und die Vorbereitung verlängert werden.
Die Aufenthaltsdauer hängt vom Operationsverfahren und vom individuellen Verlauf ab. In der Regel verbleibt unser Patient: in für 4 Nächte stationär.
Die Entlassung erfolgt, wenn die Flüssigkeitsaufnahme ausreichend ist (ca. 1,5l /24h) und keine medizinischen Gründe gegen eine Entlassung sprechen.
Am Tag der Entlassung erklären wir Ihnen ausführlich, worauf Sie beim Essen und Trinken achten sollten. Die Ernährung wird langsam aufgebaut: Sie starten mit flüssiger Kost, danach folgt breiige Nahrung und anschließend der Übergang zu fester Kost. Dabei lernen Sie nach und nach, welche Lebensmittel Ihnen guttun und was Sie gut vertragen.
Ja. Nach bariatrischen Operationen ist in der Regel eine lebenslange, an das Operationsverfahren angepasste Einnahme von Vitaminen und Mineralstoffen notwendig. Die Präparate sollten nicht ohne ärztliche Rücksprache abgesetzt werden.
Ja. Sie haben bei uns ein Recht auf lebenslange Nachsorge. Die Nachsorge ist wichtig und hilft dabei Mangelerscheinungen, Beschwerden und mögliche Komplikationen frühzeitig zu erkennen.
Außerdem begleiten wir Ihren Gewichtsverlauf und unterstützen Sie bei Ernährungsfragen, Gewichtsstillstand oder erneute Gewichtszunahme.
Den ersten Nachsorgetermin erhalten Sie bereits am Entlassungstag für in 3 Monaten, danach erinnern wir Sie jährlich an Ihre Nachsorge.
Wie bei jeder Operation können auch nach einer Adipositasoperation Komplikationen auftreten. Dazu gehören zum Beispiel: Blutungen, Infektionen, Thrombosen oder Probleme mit den Nähten. Im weiteren Verlauf können unter anderem Mangelerscheinungen, Unverträglichkeiten, Reflux oder Dumpingbeschwerden auftreten.
Über die möglichen Risiken werden Sie vor der Operation ausführlich aufgeklärt.
Eine erneute Gewichtszunahme kann verschiedene Ursachen haben und ist kein Grund, sich zu schämen. Bitte vereinbaren Sie frühzeitig einen Termin.
Je nach Ursache können eine erneute Ernährungsberatung, psychosomatische Beratung, medikamentöse Unterstützung oder in ausgewählten Fällen ein erneuter Eingriff sinnvoll sein.
Ob eine Behandlung mit einer Abnehmspritze (GLP) für Sie geeignet ist, klären wir in einem persönlichen Gespräch. Die Therapie ist vor allem in Verbindung mit einer dauerhaften Veränderung von Ernährung und des Lebensstils sinnvoll.
Die ernährungsmedizinische Beratung bieten wir als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) an und rechnen diese nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) ab. Auch die Kosten für das Medikament müssen in der Regel selbst getragen werden.
Grundsätzlich ist eine Schwangerschaft nach einer bariatrischen Operation möglich. Eine Schwangerschaft sollte möglichst nach der Phase der schnellen Gewichtsabnahme geplant werden.
Sprechen Sie Ihren Kinderwunsch frühzeitig bei uns und in Ihrer gynäkologischen Praxis an. Besonders wichtig sind regelmäßige Kontrollen der Vitamin- und Nährstoffversorgung.
Nach einer ausgeprägten Gewichtsabnahme können Hautüberschüsse entstehen. Bei Beschwerden ist eine Vorstellung in der plastischen Chirurgie möglich.
Ob die Krankenkasse die Kosten übernimmt, wird individuell geprüft und muss in der Regel gesondert beantragt werden.
Bei anhaltendem Erbrechen, starken Bauchschmerzen, Fieber, Atemnot, Kreislaufproblemen, Blutungen oder wenn Sie kaum Flüssigkeit aufnehmen können, sollten sie umgehend ärztliche Hilfe suchen.
Außerhalb der Sprechzeiten wenden Sie sich bitte an die nächste Zentrale Notaufnahme, diese sind 24/7 besetzt. Im Notfall wählen Sie die 112.
Unser Team ist an sechs Standorten für Sie da. Wählen Sie den passenden Standort für Telefonkontakt und E-Mail. Telefonisch erreichen Sie uns montags bis freitags von 8:00 bis 12:00 Uhr.