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Klein, aber ganz groß: Helios Klinikum Hildesheim lädt zum Welt-Frühgeborenen-Tag ein

Tag der offenen Tür am 15. November mit buntem Programm, Einblicken in das Perinatalzentrum Level 1 und besonderen Gästen

05.11.2026 Lesedauer: - Min.
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Wenn am 15. November im Helios Klinikum Hildesheim die Türen zum Welt-Frühgeborenen-Tag geöffnet werden, dreht sich alles um die kleinsten Patientinnen und Patienten und um die großen Geschichten, die mit ihnen beginnen. Von 10 bis 15 Uhr lädt das Klinikum Familien, ehemalige Frühchen-Familien, werdende Eltern und alle Interessierten zu einem bunten Tag rund um Frühgeburt, Geburtshilfe und die Versorgung von Frühgeborenen ein.

Auf die Besucherinnen und Besucher wartet ein abwechslungsreiches Programm: Gewinnspiele, Kinderschminken, Murmelbahnen von Murmiland, Führungen durch die Kreißsäle und besondere Gäste wie der Heli. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Frühgeburt kann jede Familie treffen

Etwa jedes zehnte Kind kommt zu früh auf die Welt. Für die betroffenen Familien beginnt damit häufig eine Zeit voller Hoffnungen und neuer Herausforderungen. Umso wichtiger ist eine medizinische Versorgung, die bereits dann ansetzt, wenn sich eine Frühgeburt ankündigt.

Das Helios Klinikum Hildesheim verfügt über ein Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe Level 1. Hier arbeiten Geburtshilfe, Neonatologie und weitere Fachbereiche eng zusammen. Frauen, bei denen eine Frühgeburt droht, können in der gynäkologischen Abteilung umfassend betreut und behandelt werden. Ziel ist es, die Schwangerschaft, wann immer medizinisch möglich, zu verlängern und Mutter und Kind bestmöglich auf die Geburt vorzubereiten.

„Eine drohende Frühgeburt verändert für werdende Eltern von einem Moment auf den anderen alles. Deshalb ist es so wichtig, dass die Familien bei uns nicht nur medizinisch hervorragend versorgt werden, sondern auch menschlich begleitet sind“, sagt Dr. med. Levente Bejo, Chefarzt der Neonatologie am Helios Klinikum Hildesheim. „Unser Perinatalzentrum Level 1 ermöglicht die enge Zusammenarbeit aller beteiligten Fachbereiche, von der Geburtshilfe bis zur Neonatologie. Der Welt-Frühgeborenen-Tag bietet uns zugleich die Gelegenheit, zu zeigen, was hinter dieser spezialisierten Versorgung steckt: ein großes Team, viel Erfahrung und vor allem Menschen, die sich mit Herzblut um die kleinsten Patientinnen und Patienten und ihre Familien kümmern.“

Ein großes Netzwerk für kleine Kämpfer

Zum Angebot des Perinatalzentrums gehört weit mehr als die intensivmedizinische Versorgung unmittelbar nach der Geburt. Ein interdisziplinäres Team begleitet die Familien während des gesamten Aufenthalts und darüber hinaus.

Dazu gehören unter anderem Gynäkologinnen und Gynäkologen, Neonatologinnen und Neonatologen, Pflegekräfte, Hebammen, Psychologinnen und Psychologen sowie Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten. Eine wichtige Unterstützung ist außerdem der Bunte Kreis. Dabei handelt es sich um ein Nachsorgeangebot, das Familien mit chronisch kranken, schwer kranken oder frühgeborenen Kindern beim Übergang von der Klinik nach Hause unterstützt und ihnen hilft, die oft komplexen Anforderungen des Familienalltags zu bewältigen. So entsteht ein umfassendes Netz, das die Familien nicht nur medizinisch, sondern auch psychosozial begleitet.

Wenn aus einem kleinen Start eine große Geschichte wird

Wie nachhaltig die Verbindung zwischen Frühchen-Familien und dem Klinikum sein kann, zeigt die Geschichte von Philipp und Marie Dittmann. Die Zwillinge kamen vor 15 Jahren in der 27. Schwangerschaftswoche im Helios Klinikum Hildesheim zur Welt. Philipp wog 1.057 Gramm, seine Schwester Marie gerade einmal 996 Gramm.

Heute sind aus den beiden kleinen Frühgeborenen zwei Jugendliche geworden. Die Familie ist dem Klinikum bis heute verbunden. Regelmäßig kommen die Dittmanns zu Besuch und bringen einen selbst gestalteten Fotokalender für das Team mit. Die Bilder erzählen Jahr für Jahr davon, wie aus zwei winzigen Frühchen zwei junge Menschen mit eigenen Plänen und Zukunftswünschen geworden sind.

„Wenn ehemalige Frühgeborene Jahre später wieder durch unsere Stationstür kommen, ist das für uns etwas ganz Besonderes“, sagt Dr. Bejo. „Dann sehen wir nicht nur ein ehemaliges Frühchen, sondern die ganze Entwicklung eines Menschen. Genau solche Begegnungen machen unseren Beruf so wertvoll.“

Ein Tag für die ganze Familie

Der Welt-Frühgeborenen-Tag soll informieren, aber auch Begegnungen ermöglichen und Mut machen. Deshalb hat das Klinikum bewusst ein Programm zusammengestellt, bei dem medizinische Informationen und Familienunterhaltung zusammengehören.

Das Programm am 15. November umfasst unter anderem:

• Führungen durch die Kreißsäle

• Informationen rund um Frühgeburt, Geburtshilfe und Neonatologie

• Kinderschminken

• Murmiland-Murmelbahnen zum Ausprobieren

• Gewinnspiele für kleine und große Besucherinnen und Besucher

• Autogrammstunde mit den Stars der Helios GRIZZLYS Giesen

• Begegnungen mit Mitarbeitenden aus Geburtshilfe, Neonatologie und weiteren Bereichen

• Crêpes und Kinderpunsch

• Informationen zu den Unterstützungsangeboten für Familien

„Wir möchten an diesem Tag zeigen, wie groß das Netzwerk hinter einem kleinen Frühgeborenen ist“, erklärt Dr. Bejo. „Gleichzeitig soll es ein fröhlicher Tag für Familien werden. Denn bei aller medizinischen Herausforderung geht es am Ende um das Schönste überhaupt: um das Leben und darum, wie aus kleinen Kämpfern große Kinder und Erwachsene werden.“ Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

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