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Sekretariat Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie
Telefon: (05121) 894–2102
Erreichbarkeit: Mo.–Fr. von 08:00–16:00 Uhr
Außer an den gesetzlichen Feiertagen.
Wir behandeln alle Krebserkrankungen des Darms und der Bauchspeicheldrüse nach den neusten medizinischen Standards. Unser erfahrenes Team sorgt dafür, dass Sie sich bei uns gut aufgehoben fühlen.
Darmkrebs und Bauchspeicheldrüsenkrebs verursachen im frühen Stadium oft keine Symptome – deshalb ist Vorsorge so wichtig. Ab dem 55. Lebensjahr übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die Darmspiegelung. Dabei lassen sich Krebsvorstufen (Polypen) direkt erkennen und entfernen. Tumoren der Bauchspeicheldrüse werden dagegen meist erst spät entdeckt – hier ist eine frühzeitige Diagnostik entscheidend für den Behandlungserfolg.
Zur Früherkennung nutzen wir ein breites Spektrum an Untersuchungen: Ultraschall (Sonographie), Spiegelungen (Endoskopie), Computer- und Magnetresonanztomographie sowie etablierte gastroenterologische Funktionstests.
Bei einer Spiegelung führt der Arzt, die Ärztin ein Endoskop – einen dünnen, flexiblen Schlauch mit Kamera an der Spitze – in den Körper ein. Über einen Arbeitskanal können dabei auch Gewebeproben entnommen oder Polypen direkt entfernt werden. Je nach Untersuchung erhalten Patient*innen eine örtliche Betäubung, ein Beruhigungsmittel oder eine Kurznarkose.
- Magenspiegelung (Gastroskopie): Untersucht Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm über den Mund. Ambulant, ca. 6 Std. nüchtern vorher.
- Darmspiegelung (Koloskopie): Zuverlässigste Methode zur Darmkrebsvorsorge, Untersuchung des gesamten Dickdarms über den After. Dauer ca. 15–45 Min., Darmreinigung vorab nötig. Ab 55 Jahren alle 10 Jahre Kassenleistung.
- Enddarmspiegelung (Proktoskopie/Rektoskopie): Untersucht Enddarm und untere Dickdarmabschnitte, teils mit starrem Endoskop.
Nach der Untersuchung: Bei Sedierung oder Kurznarkose ist das Reaktionsvermögen eingeschränkt – Abholung durch eine erwachsene Begleitperson erforderlich, 24 Std. kein Straßenverkehr, kein Alkohol, keine wichtigen Entscheidungen. Bei starken Schmerzen, Fieber, Blutungen oder Schwindel bitte umgehend den behandelnden Arzt, die Ärztin informieren.
Der Ultraschall ermöglicht eine schnelle, schmerzlose und strahlungsarme Darstellung von Organen – von außen über die Bauchdecke oder von innen mittels Endoskop. Auch gezielte Punktionen unter Ultraschallkontrolle sind möglich.
Kontrastmittelsonographie: Ein gut verträgliches Kontrastmittel wird in die Vene gespritzt, um die Blutversorgung von Organen sichtbar zu machen.
Endosonographie: Kombination aus Spiegelung und Ultraschall – eine Ultraschallsonde an der Endoskopspitze liefert detaillierte Bilder von Organwänden und umliegendem Gewebe, teils mit besserer Bildqualität als der klassische Ultraschall. Bei Bedarf können auch hier Gewebeproben entnommen werden.
Höchste Qualitätsstufe für die jüngsten Patienten
Ein wichtiger Schritt für höchste Behandlungsqualität und Patientensicherheit