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Frühe Hilfen für einen guten Start: Neue Kooperation mit dem Landkreis Börde

Ein guter Start ins Familienleben beginnt mit der richtigen Begleitung: Die Helios St. Marienberg Klinik Helmstedt und der Landkreis Börde bündeln ihre Kräfte, um frischgebackenen Eltern frühzeitig Orientierung und Unterstützung zu bieten. Im Rahmen eines neuen Willkommensdienstes stellen Fachkräfte der Frühen Hilfen ihre vielfältigen Beratungs- und Unterstützungsangebote direkt auf der Geburtsstation vor. Damit knüpft die Klinik an die bewährte Zusammenarbeit mit den Frühen Hilfen des Landkreises Helmstedt an und erweitert das Angebot auf Familien aus dem Landkreis Börde. Die Beratung ist freiwillig und kostenfrei.

29.10.2026 Lesedauer: - Min.
Kooperation Frühe Hilfen Bördekreis

Die Helios St. Marienberg Klinik Helmstedt und der Landkreis Börde haben eine Kooperationsvereinbarung zur Einführung eines Willkommensdienstes für Familien mit Neugeborenen geschlossen. Ziel ist es, frischgebackene Eltern aus dem Landkreis Börde bereits während ihres Klinikaufenthalts über wohnortnahe Beratungs- und Unterstützungsangebote zu informieren. Die Vereinbarung wurde durch Landrat Martin Stichnoth sowie Olaf Scholz, leitendem Oberarzt der Geburtshilfe unterzeichnet.

Künftig besucht eine Fachkraft der Frühen Hilfen des Landkreises Börde einmal wöchentlich die Entbindungsstation, um Familien persönlich willkommen zu heißen und ihnen die vielfältigen Angebote für die erste Zeit mit ihrem Kind vorzustellen. Damit wird eine Zusammenarbeit erweitert, die sich in der Klinik bereits bewährt hat: Auch mit den Frühen Hilfen des Landkreises Helmstedt besteht eine Kooperation.

Die wichtige Entwicklung in den ersten 1.000 Tagen

„Die ersten 1.000 Tage im Leben eines Kindes sind eine besonders spannende und prägende Zeit für die ganze Familie. Gerade in dieser Phase möchten wir Eltern begleiten, ihnen wertvolle Informationen mit auf den Weg geben und zeigen, welche vielfältigen Angebote es für Familien in ihrer Nähe gibt“, erklärt Stefanie Kunz, Koordinatorin der Frühen Hilfen im Landkreis Börde. „Mit dem Willkommensdienst möchten wir den Familien einen unkomplizierten und persönlichen Zugang zu unserem Netzwerk ermöglichen. Denn ein guter Start ins Familienleben gelingt am besten, wenn medizinische Versorgung und familienbegleitende Angebote Hand in Hand arbeiten.“

Landrat Martin Stichnoth ergänzt: „Als Landkreis ist es uns ein wichtiges Anliegen, Familien von Anfang an zu begleiten und ihnen gute Rahmenbedingungen für das Aufwachsen ihrer Kinder zu bieten. Die Kooperation zeigt, dass Landesgrenzen kein Hindernis sein dürfen, wenn es um das Wohl von Kindern und Familien geht. Denn starke Familien sind eine wichtige Grundlage für einen starken Landkreis.“

Im Rahmen des Willkommensdienstes haben Eltern die Möglichkeit, die Fachkräfte der Frühen Hilfen in einem persönlichen Gespräch kennenzulernen. Dabei erhalten sie Informationen zu Angeboten rund um die Entwicklung ihres Kindes, den Familienalltag und die erste gemeinsame Zeit. Bei Interesse können weitere Kontakte vermittelt werden. Das Angebot ist freiwillig und kostenfrei.

Bewährte Zusammenarbeit wird auf beide Landkreise ausgeweitet

„Wir freuen uns sehr über die Kooperation mit dem Landkreis Börde. Es ist uns wichtig, Familien auch über den Klinikaufenthalt hinaus bestmöglich zu unterstützen, wie auch mit den Angeboten aus unserer Elternschule“, sagt Franziska Dräger, Verwaltungsleitung der Helios St. Marienberg Klinik Helmstedt. „Der Willkommensdienst der Frühen Hilfen bietet frischgebackenen Eltern zusätzliche Orientierung und Unterstützung für die erste Zeit mit ihrem Kind.“

Die Besuche für den Landkreis Börde übernimmt in erster Linie Nicole Falk, Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin. Sie gehört zum Netzwerk Frühe Hilfen, in dem unter anderem sieben Familienhebammen tätig sind.

 

Foto: v.l. Franziska Dräger, Verwaltungsleitung, Stefanie Kunz, Koordinatorin Frühe Hilfen, Nicole Falk, Familienhebamme, Olaf Scholz, ltd. Oberarzt Geburtshilfe, Cindy Spichal, ltd. Hebamme, Landrat Martin Stichnoth, Dominique Kallweit und Christina Proft, beide Familienhebammen