- Willkommen in der Helios St. Marienberg Klinik Helmstedt
Ein Jubiläum im Zeichen der Menschlichkeit: Seit zehn Jahren steht die Palliativstation der Helios St. Marienberg Klinik Helmstedt für eine ganzheitliche, einfühlsame Behandlung schwer erkrankter Menschen. Zu diesem Anlass lädt das Team am 19. September 2026 von 11 bis 15 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. Gleichzeitig wird die neue offene Palliativsprechstunde vorgestellt, die Betroffenen und An- und Zugehörigen Raum für Fragen, Information und Austausch bietet.
Mit neuen Gesichtern und unterschiedlichen Erfahrungen startet der Kurs 26/29 in die Pflegeausbildung an der Helios St. Marienberg Klinik Helmstedt. Die 16- bis 44-jährigen Auszubildenden lernen ihre ersten pflegerischen Grundlagen im Helios Bildungszentrum direkt an der Klinik kennen und verbinden Theorie und Praxis von Beginn an. In den kommenden drei Jahren stehen neben dem Unterricht vielfältige Praxiseinsätze in der Klinik und bei externen Kooperationspartnern auf dem Programm.
Schwere Verletzungen erfordern schnelle Entscheidungen, eingespielte Abläufe und eine enge Zusammenarbeit über Fachbereiche und Klinikgrenzen hinweg. Die Helios St. Marienberg Klinik Helmstedt erfüllt weiterhin die hohen Anforderungen an ein Regionales Traumazentrum und ist erfolgreich rezertifiziert worden. Damit wird die Qualität der Versorgung schwer verletzter Patientinnen und Patienten erneut unabhängig bestätigt. Zugleich stärkt die Einbindung in das Traumanetzwerk Nord-Ost-Niedersachsen die verlässliche Zusammenarbeit mit den umliegenden Kliniken.
Mobilität und Selbstständigkeit bis ins hohe Alter zu erhalten, ist für viele Menschen ein wichtiges Ziel. Dabei spielen eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und regelmäßige Bewegung eine entscheidende Rolle. In einem öffentlichen Vortrag am 25. August 2026 um 18 Uhr erklärt Serge Olivier Nkouei, Chefarzt der Geriatrie an der Helios St. Marienberg Klinik Helmstedt, wie sich mit einfachen Maßnahmen die körperliche Leistungsfähigkeit stärken und Stürzen sowie gesundheitlichen Einschränkungen wirksam vorbeugen lässt.
Fachliches Know-how, Empathie und vor allem viel Herzblut – all das zeichnet den Pflegeberuf aus. 17 Absolventinnen und Absolventen des Kurses 23/26 am Helios Bildungszentrum Helmstedt haben ihre dreijährige Ausbildung zur Pflegefachfrau und zum Pflegefachmann abgeschlossen. Besonders erfreulich: Zwölf Absolventinnen und Absolventen bleiben dem Klinikum erhalten und starten dort nun in ihre berufliche Zukunft.
Geburt ist Vertrauenssache: Die Geburtshilfe der Helios St. Marienberg Klinik Helmstedt begrüßt mit der kleinen Liara Marlen das 200. Baby des Jahres 2026. Die steigenden Geburtenzahlen zeigen das Vertrauen werdender Eltern in die individuelle Betreuung und die familiäre Atmosphäre der Klinik.
Zum 1. Juli erweitert das Helios Cluster Niedersachsen-Nord sein Engagement für die Gewebespende und kooperiert mit der Deutschen Gesellschaft für Gewebetransplantation (DGFG). Dazu gehört neben der postmortalen Spende von Augenhornhäuten, Herzklappen, Blutgefäßen, Knochen und Weichteilgeweben (Sehnen und Bänder) auch die Lebend-Spende der Plazenta nach einem geplanten Kaiserschnitt zur Gewinnung der Amnionmembran. Das ist die innere Eihaut der Plazenta, die zur Behandlung schwerer Erkrankungen der Augenoberfläche und chronischen Wunden eingesetzt werden kann. Mit der neuen Zusammenarbeit stärken vier Klinikstandorte die Versorgung mit dringend benötigten Gewebetransplantaten und setzen ihr langjähriges Engagement für transparente Aufklärung und die Förderung der Organ- und Gewebespende konsequent fort.
Chronische Wunden können für Betroffene zu einer enormen Belastung werden – in der Gefäßchirurgie der Helios St. Marienberg Klinik Helmstedt stehen deshalb die Ursachenbehandlung und moderne Therapieverfahren im Mittelpunkt. Bei der 85 jährigen Gisela Zimmermann führte eine Kombination aus operativer Krampfaderbehandlung, chirurgischer Wundreinigung, Fischhauttransplantation und Vakuumtherapie zu einer vollständigen Heilung ihrer großflächigen chronischen Wunde. Drei Monate nach Behandlungsbeginn ist sie wieder schmerzfrei und mobil – rechtzeitig, um im Oktober ihren 86. Geburtstag und die Eiserne Hochzeit zu feiern.
Schmerzfrei, ohne Narkose und dennoch hochpräzise: Als erster Patient profitierte Matthias Henne in der Helios St. Marienberg Klinik Helmstedt von der innovativen Kapselendoskopie, um die Ursache seiner chronischen Blutarmut aufzuspüren. Nachdem sowohl Magen- als auch Darmspiegelung ohne Befund geblieben waren, lieferte die schluckbare Minikamera im schwer zugänglichen Dünndarm schließlich den entscheidenden Hinweis: Gefäßveränderungen in der Schleimhaut, sogenannte Angioektasien. Damit erweitert die Klinik ihr diagnostisches Spektrum um ein besonders schonendes Verfahren.