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300. Baby in der Helios St. Marienberg Klinik Helmstedt: In nur sechs Minuten sicher auf die Welt gebracht

Das 300. Baby des Jahres ist da – und seine Geburt zeigt, wie entscheidend schnelles und eingespieltes Handeln sein kann: Als sich bei der Geburt von Noa Evelin Rohtek plötzlich Komplikationen zeigten, reagierte das Team der Helios St. Marienberg Klinik Helmstedt sofort. Nur sechs Minuten nach der Entscheidung zum Notkaiserschnitt war Noa sicher auf der Welt. Heute geht es Mutter und Tochter gut und die Familie kann ihre erste gemeinsame Zeit genießen.

01.10.2026 Lesedauer: - Min.
300. Baby in der Helios St. Marienberg Klinik Helmstedt: In nur sechs Minuten sicher auf die Welt gebracht

Ein besonderer Meilenstein und zugleich eine Geburt, bei der jede Minute zählte: Noa Evelin Rohtek ist das 300. Baby des Jahres in der Helios St. Marienberg Klinik Helmstedt. Die kleine Noa kam am 30. September um 9.22 Uhr mit einer Größe von 52 Zentimetern und einem Gewicht von 3.100 Gramm zur Welt. Für ihre Eltern Ginie Rohtek (26) und Leonardo Rohtek (23) aus Frellstedt ein echtes Happy End – auch dank des schnellen Handelns des Geburtshilfe-Teams.

Eigentlich war der Geburtstermin erst für den 4. Oktober errechnet. Doch in der Nacht zum 30. September platzte die Fruchtblase. Gegen 4 Uhr morgens kamen die werdenden Eltern in der Klinik an. Im weiteren Verlauf wurden Untersuchungen durchgeführt – doch das CTG zeigte Auffälligkeiten: Während der Wehen sank die Herzfrequenz des ungeborenen Kindes deutlich ab. Als sich die Situation zuspitzte und die Herzfrequenz auf etwa 60 Schläge pro Minute fiel, reagierte das Team unmittelbar.

Nur sechs Minuten lagen zwischen der Entscheidung zum Notkaiserschnitt und der Geburt von Noa Evelin um 9.22 Uhr.

„Die Herzfrequenz des Kindes lag zeitweise nur noch bei etwa 60 Schlägen pro Minute. Normalerweise erwarten wir bei einem ungeborenen Kind etwa 110 bis 160 Schläge pro Minute. Das CTG zeigte eine ausgeprägte Bradykardie. In einer solchen Situation müssen wir sofort reagieren. Deshalb haben wir ohne Verzögerung die Entscheidung zum Notkaiserschnitt getroffen“, sagt Chefarzt Khalaf Alsbeet.

Während des Eingriffs zeigte sich auch die Ursache für die akute Situation: Es lag eine vorzeitige Plazentaablösung vor. Hinter der Plazenta befand sich eine größere Menge bereits älteren Blutes. Zusätzlich war die Sauerstoffversorgung des Kindes beeinträchtigt. Dank der schnellen Entscheidung und des eingespielten Zusammenspiels aller beteiligten Berufsgruppen konnte Noa innerhalb kürzester Zeit geboren und versorgt werden.

Für Ginie und Leonardo Rohtek waren es intensive Minuten. „Es ging plötzlich alles unglaublich schnell. Natürlich bekommt man in so einem Moment Angst. Umso dankbarer sind wir, dass alle sofort reagiert haben und genau wussten, was zu tun ist. Wir haben uns trotz der schwierigen Situation jederzeit gut aufgehoben gefühlt“, sagt Ginie Rohtek. „Ich bin jetzt ziemlich erschöpft, aber vor allem glücklich, dass es unserer Tochter gut geht.“

Während die frischgebackene Mutter nach dem Kaiserschnitt noch im Aufwachraum versorgt wurde, durfte Papa Leonardo die erste intensive Zeit mit seiner Tochter verbringen. Rund eineinhalb Stunden übernahm er das erste Bonding mit Noa. „Das war ein ganz besonderer Moment für mich. Nach der ganzen Aufregung unsere Tochter bei mir zu haben und zu wissen, dass sie gut versorgt ist, war unbeschreiblich“, erzählt Leonardo Rohtek. „Wir sind dem gesamten Team sehr dankbar. Ärzte, Hebammen und Pflegekräfte waren professionell und gleichzeitig sehr empathisch.“

Inzwischen können Mutter, Vater und Tochter die erste gemeinsame Zeit im Familienzimmer der Klinik verbringen und sich von den aufregenden Stunden erholen.

Auch Franziska Dräger, Verwaltungsleitung der Helios St. Marienberg Klinik Helmstedt, gratuliert der Familie und dankt den beteiligten Mitarbeitenden: „Die Geburt von Noa zeigt eindrucksvoll, wie entscheidend ein aufmerksames, erfahrenes und perfekt eingespieltes Team in der Geburtshilfe ist. Wenn innerhalb weniger Minuten gehandelt werden muss, muss jeder Handgriff sitzen. Mein großer Dank gilt allen beteiligten Kolleginnen und Kollegen für ihren engagierten, professionellen und zugleich empathischen Einsatz. Der Familie Rohtek wünsche ich von Herzen alles Gute für ihre gemeinsame Zukunft.“

 

Foto: v.l. Hebamme Ricarda Borchert, Ärztin in Weiterbildung Aksana Herastsyna, Kinderkrankenschwester Sabrina Apostel, Hebamme Janine Holstein, Mutter Ginie Rohtek mit Baby Noa Evelin, Vater Leonardo Rohtek, Chefarzt Khalaf Alsbeet, Franziska Dräger, Verwaltungsleitung