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(Stadt-)Landschaften in der Helios Klinik

Städte sind für Jan-Luca Thomas mehr als Ansammlungen von Häusern und Straßen. Sie sind Orte voller Bewegung, Begegnungen, Licht und ganz besonderer Augenblicke. Unter dem Titel „(Stadt-)Landschaften“ zeigt der 29-jährige Siegener Künstler noch bis zum 31. Oktober eine Auswahl seiner impressionistischen Gemälde in der Helios Klinik Attendorn.

15.09.2026 Lesedauer: - Min.
Helios-Sprecher Marco Wehr (l.) mit Jan-Luca Thomas

Besonders fasziniert Thomas die Metropole New York. Die Lebendigkeit und Vielfalt der Stadt am Hudson River, ihre Gegensätze und das Aufeinandertreffen unterschiedlichster Menschen und Kulturen machen sie für ihn zu einem Sinnbild des Schmelztiegels der westlichen Zivilisation. Seine Begeisterung für die amerikanische Global City hat dabei auch schon eine ungewöhnliche Bühne gefunden: Eines seiner Werke wurde im Rahmen der internationalen Gruppenausstellung auf einem riesigen digitalen Werbebildschirm am Times Square oberhalb des Broadway präsentiert. „Ich mache Kunst, um den Kopf frei zu bekommen“, so Thomas, der hauptberuflich im Marketing sein Geld verdient, und fügt an: „Meine Bilder dann an einem der berühmtesten Spots der Welt zu sehen, ist ein unglaubliches Gefühl und ein Ansporn“.

Auch in seinen anderen Arbeiten geht es Thomas darum, die besondere Atmosphäre eines Ortes einzufangen. Stadtlandschaften, Lichtreflexionen und stille Momente innerhalb des urbanen Trubels gehören zu seinen bevorzugten Motiven. Dabei steht für ihn nicht die möglichst detailgetreue Wiedergabe im Vordergrund, sondern das Gefühl, das ein bestimmter Augenblick auslöst.

Seine impressionistische Bildsprache unterstützt diesen Ansatz. Thomas arbeitet unter anderem mit der Impasto-Technik, bei der die Farbe in kräftigen Schichten auf die Leinwand aufgetragen wird. Die dadurch entstehenden Strukturen verleihen den Gemälden eine besondere Tiefe und lassen Licht und Farben lebendig erscheinen.

Wenn die Zeit stillsteht

„Mich faszinieren die Momente, in denen die Zeit stillzustehen scheint und das Leben um einen herum weitergeht“, beschreibt Thomas seinen künstlerischen Ansatz. Mit jeder Farbschicht versucht er, die Ruhe und Atmosphäre festzuhalten, die er selbst beim Malen empfindet – und diese auf den Betrachter zu übertragen.

Dass seine Bilder nun in einem Krankenhaus zu sehen sind, hat für den Künstler eine besondere Bedeutung. „Ich finde den Gedanken schön, Menschen mit meiner Kunst dort zu erreichen, wo sie eigentlich nicht unbedingt damit rechnen. Im Krankenhaus bekommt das für mich noch einmal eine besondere Bedeutung. Vielleicht kann ein Bild einen Moment der Ablenkung schenken, andere Gedanken anstoßen oder einem Patienten einfach für einen Augenblick ein Lächeln ins Gesicht zaubern.“

„Wir freuen uns sehr, dass Jan-Luca Thomas mit seinen (Stadt-)Landschaften seinen ganz eigenen Blick auf die Metropole New York, aber auch anderer Plätze dieser Welt nach Attendorn bringt“, sagt Marco Wehr, Pressesprecher der Helios Klinik Attendorn. Darüber hinaus schaffe es Thomas in seinen Bildern eine Atmosphäre zu kreieren, die die nüchterne Symmetrie und Klarheit des zeitgenössischen Städtebaus widerspiegelt. „Die Bilder werden von wuchtigen Gebäuden in kräftigen Farben dominiert, zwischen denen das einzelne Individuum sich einfügen muss, um seinen Platz zu finden“, sagt Wehr.

Die Ausstellung „(Stadt-)Landschaften“ ist noch bis zum 31. Oktober in der Helios Klinik Attendorn zu sehen. Der Besuch ist kostenfrei.

Mehr Infos unter:

https://www.janluca.art/

https://www.instagram.com/janluca.art?stkn=bnQ1djF1aTRya2h6&utm_source=qr

Helios Klinik Attendorn

Clusterverantwortlicher für Marketing, Kommunikation und Technologien an den Helios Kliniken Bergisches Land

Die Bilder werden von wuchtigen Gebäuden in kräftigen Farben dominiert, zwischen denen das einzelne Individuum sich einfügen muss, um seinen Platz zu finden.