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Mit Diabetes die Weihnachtszeit „überstehen“

Mit Diabetes die Weihnachtszeit „überstehen“

Wuppertal

Prof. Dr. Christian Prinz gibt Tipps, was Diabetiker beachten sollten und wie sie sorgenfrei naschen können.

Stollen, Plätzchen, Glühwein – zur Weihnachtszeit fällt der Verzicht auf Leckereien besonders schwer. Dr. med. Christian Prinz, Chefarzt der Gastroenterologie am Helios Universitätsklinikum Wuppertal, erklärt, wie auch Diabetiker mit ein paar Tricks und Planung das Fest und seine kalorienstarken Gaumenfreuden genießen können. Denn – und das ist die gute Nachricht: „Genießen ist erlaubt, aber in Maßen.“

Christstollen und Co. sind also auch für zuckerkranke Menschen kein Problem, jedoch sollte man auf die Menge achten. So enthalten beispielsweise drei Marzipankartoffeln oder zehn Gramm Lebkuchen eine Kohlenhydrateinheit. Wer keine Einheiten zählen mag, kann auch auf andere leckere Alternativen umsteigen. Statt Gans lieber Pute oder Karpfen.  

Statt Christstollen einen Bratapfel mit Rosinen, Honig und Zimt. So spart man Fett und Zucker und nimmt mehr Ballaststoffe zu sich. Eine ähnlich gute Alternative sind geröstete Maronen statt gebrannter Nüsse, sie enthalten nur die Hälfte der Kalorien. Und darf der Gänsebraten am Weihnachtstag doch nicht fehlen, so wird empfohlen, die Haut der Gans einzustechen, damit das Fett abfließen kann. Ganz wichtig ist aber, dass man die Kalorien der Soßen kalkuliert oder diese im Zweifelsfall lieber weglässt, wenn man nicht genau weiß, was drin ist. Denn gerade beim Entengericht kann die Soße eine echte „Zuckerbombe“ sein, weil in der Soße meist viel karamellisierter Zucker steckt.

Um Maß zu halten, kann es außerdem helfen, den Weihnachtsmarktbesuch nicht hungrig anzutreten. Wer hungrig ist, kommt eher in Versuchung, den Verlockungen zu erliegen. Eine kohlenhydratreiche Mahlzeit vor dem Glühweintrinken hilft auch, der Senkung des Blutzuckerspiegels durch den Alkohol entgegenzuwirken. Natürlich gilt auch hier: Glühwein ja, aber in Maßen. Bereits ab einem Blutalkoholspiegel von 0,45 Promille wird die Zuckerfreisetzung aus der Leber gestört. Vorsicht ist auch geboten, weil der Alkohol durch die Erwärmung sehr schnell resorbiert wird.

Um einen besseren Überblick über die Kohlenhydratzufuhr zu behalten, ist es ratsam, das Festessen selbst aus frischen Zutaten zuzubereiten. So behält man einen besseren Überblick über die Inhaltsstoffe als im Restaurant oder bei Fertigmahlzeiten.

Dabei sollte rund um die Advents- und Weihnachtszeit nicht nur auf das Essen geachtet werden. Auch Stress kann den Blutzuckerspiegel in die Höhe treiben. Früh mit den Vorbereitungen zu beginnen und immer wieder Ruhephasen einzulegen ist daher wichtig für Diabetiker. Weihnachtsgeschenke erst am letzten Tag zu besorgen ist also besonders für Menschen mit Diabetes nicht zu empfehlen. 

Und was hilft, wenn der Blutzuckerspiegel erst einmal in die Höhe gegangen ist? „Sowohl an Weihnachten als auch das ganze Jahr über sollten nicht nur Diabetiker ausreichend Bewegung haben. Ein ausgiebiger Spaziergang mit der Familie ist eine natürliche Art, den Blutzuckerspiegel wieder zu senken“, rät der Diabetes-Experte. Denn: „Zucker wird im Muskel verbrannt.“

 

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Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit rund 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und in Spanien (Quirónsalud). Rund 17 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2017 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 8,7 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 87 Kliniken, 89 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), und zehn Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,2 Millionen Patienten behandelt, davon vier Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 66.000  Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund  6,1 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt in Spanien 45 Kliniken, 55 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 11,6 Millionen Patienten behandelt, davon 11,2 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 32.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2017 einen Umsatz von rund 2,6 Milliarden Euro. Helios Deutschland und Spanien gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

 

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Helios Universitätsklinikum Wuppertal

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