Schmerztherapie durch Neuromodulation – eine effektive Therapieoption?

Schmerztherapie durch Neuromodulation – eine effektive Therapieoption?

DatumMittwoch, 5. Juni 2019
Uhrzeit18:00 Uhr bis 20:00 Uhr

Ralf Trogemann, Leitender Arzt der Abteilung für Schmerztherapie und Uwe Mutter, Oberarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, informieren am Mittwoch, 05. Juni 2019, ab 18 Uhr in der kleinen Cafeteria der Helios Klinik Wipperfürth über neuromodulative Verfahren im Bereich der Schmerztherapie.

Bleibt die angestrebte Schmerzlinderung trotz schmerztherapeutischen Therapien aus, können neuromodulative Verfahren wie die Neurostimulation eine Behandlungsalternative darstellen. Die Neuromodulation kann dabei als eine Art „Schmerzschrittmacher“ verstanden werden. Diese Therapieform ist ein etabliertes Verfahren zur Behandlung von chronischen Schmerzen und wird besonders bei Schmerzpatienten mit Rücken-, Nacken- oder Gliedmaßenschmerzen genutzt. Aber auch bei neuropathischen Schmerzen die oftmals gekennzeichnet sind durch Brennen, Kribbeln oder Taubheitsgefühle kann die Neuromodulation eine Alternative zu den herkömmlichen Behandlungsmethoden darstellen.

Anders als bei anderen Therapieoptionen zur Behandlung chronischer Schmerzen kann die Neuromodulation erst ausprobiert werden, bevor sich ein Patient dauerhaft dafür entscheidet. Ziel ist es, auf diese Weise therapieresistente, chronische Schmerzen permanent auszuschalten bzw. zu lindern, um eine Verbesserung der Lebensqualität für den Schmerzpatienten herbeizuführen.

 

Ralf Trogemann und Uwe Mutter werden über die Neuromodulation als Schmerztherapieform informieren und über die Vorgehensweise und die Funktion des Verfahrens berichten. Der Eintritt zum Vortrag ist frei und eine Anmeldung nicht erforderlich.