Hundetherapie

Therapeuten auf vier Pfoten

Therapeuten auf vier Pfoten

Zu unserem Team gehören auch zwei tierische Kollegen: Grizzly und Käferchen! Die hundegestützte Therapie bieten wir als Ergänzung zum multimodalen Therapieangebot in der Geriatrie, Palliativmedizin und Schmerztherapie an.

Die beiden Hunde Grizzly und Käferchen sind für Sie im Einsatz. Gemeinsam mit ihrem Frauchen Jennifer Prinz, Gesundheits- und Krankenpflegerin auf der Intensivstation unserer Klinik, besuchen sie einmal in der Woche die Stationen, um Sie bei der medizinischen Behandlung zu unterstützen. Das tierische Angebot ist kostenfrei.

Grizzly und seine Kollegin Käferchen werden insbesondere im Bereich der Geriatrie, der Palliativmedizin und der Schmerztherapie eingesetzt. Bei den Vierbeinern handelt es sich um die Rasse „Australiana Working Kelpie“ - eine spezielle Arbeitshunderasse, die sich hervorragend für den Einsatz als Therapiehund eignet. Insbesondere bei den speziellen Erfordernissen geriatrischer Krankheits- und Störungsbilder hat sich die hundegestützte Therapie in wissenschaftlichen Studien als wirksam erwiesen. Sie fördert nachweislich unter anderem die Mobilität, reduziert Schmerzen und verbessert die Fähigkeiten bei den Aktivitäten des täglichen Lebens. Therapiehunde helfen den Patienten beim Abbau negativer Einflüsse wie Angst oder Sorgen und motivieren die Erkrankten zum Streicheln oder etwa einen Spielball aufzuheben. Das damit einhergehende Beugen bzw. Strecken der Glieder fördert die Bewegungsfähigkeit und wirkt sich positiv auf den körperlichen Zustand aus.

Der als Anästhesie- und Intensivfachkraft qualifizierten Jennifer Prinz ist es besonders wichtig, dass ihre Arbeit auch wissenschaftlich fundiert ist, denn es handelt sich nicht einfach um ein Besuchshundeprogramm, sondern um eine Therapie, die heilsame Wirkung hat.  

Die hundegestützte Therapie berücksichtigt selbstverständlich, dass kranke und alte Menschen in besonderer Weise schutzbedürftig sind. Die Hunde müssen Freude an der Arbeit mit den Menschen haben und auch unvorhergesehene Situationen tolerieren. Jennifer Prinz kommt dieser Verantwortung unter anderem dadurch nach, dass sie sich der Prüfung nach §11 des deutschen Tierschutzgesetzes unterzieht und die Hunde nach strengen Kriterien ausgewählt hat.

Auch die Hygienerichtlinien basierend auf den Vorgaben des Robert-Koch-Institutes werden strengstens eingehalten. Dazu zählt die Entwurmung, die bei Therapiehunden alle drei Monate, statt wie bei reinen Haushunden halbjährlich, durchgeführt wird.