Morsche Knochen – was tun bei Osteoporose?

Morsche Knochen – was tun bei Osteoporose?

Warburg

Die Osteoporose, auch bekannt als Knochenschwund, zählt zu den zehn häufigsten Volkskrankheiten. In Deutschland sind über sieben Millionen Menschen betroffen. Hierbei handelt es sich nicht um die normalen Folgen des Alterungsprozesses, sondern um eine Erkrankung, die heute gut diagnostiziert und therapiert werden kann.

Die Knochen sind das Stützsystem unseres Körpers. Sie sind täglich den unterschiedlichsten Belastungen ausgesetzt - egal, ob wir sitzen, gehen oder stehen. Im Kinder- und jungen Erwachsenenalter überwiegt der Knochenaufbau.

Ab dem 30. Lebensjahr nimmt die Knochendichte kontinuierlich ab. Dadurch kann es vermehrt zu Knochenbrüchen, Verkrümmungen der Wirbelsäule oder eingeschränkter Beweglichkeit kommen

weiß Dr. Ingo Müller, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie im Helios Klinikum Warburg

"Wie es um Ihre aktuelle Knochendichte steht, können Sie beim niedergelassenen Orthopäden untersuchen lassen", empfiehlt Müller.

Vor allem Frauen in den Wechseljahren sind vom Knochenabbau betroffen: Durch den sinkenden Hormonspiegel in dieser Lebensphase geht der Schutz vor Knochenabbau verloren. Weitere Risikofaktoren für Osteoporose sind erbliche Veranlagung, mangelnde Bewegung oder eine Langzeittherapie mit Kortison-Präparaten. Auch eine Unterversorgung der Knochen mit Kalzium kann Osteoporose fördern.

Vorbeugung

Eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung - beispielsweise laufen oder schwimmen - sind besonders wichtig und können bereits in jungen Jahren Osteoporose vorbeugen. Die besten Kalziumlieferanten sind Milch und Milchprodukte, aber auch Gemüsesorten wie Brokkoli und Grünkohl sind reich an diesem Mineralstoff. Ergänzend sollte auf kalziumhaltiges Mineralwasser geachtet werden. Man muss jedoch bedenken, dass das Kalzium nur in Verbindung mit Vitamin D aufgenommen werden kann. Ausreichendes Sonnenlicht fördert die Vitamin-D-Produktion in der Haut. Tabak- und starker Alkoholgenuss sollten auf jeden Fall vermieden werden. "Ihren Vitamin D-Spiegel können Sie bei Ihrem Hausarzt bestimmen und dann entsprechend handeln", rät Dr. Ingo Müller. "Ist die Erkrankung diagnostiziert, muss das Ziel heißen, das Fortschreiten mit speziellen Medikamenten aufzuhalten und Knochenbrüchen vorzubeugen", sagt Dr. Ingo Müller.

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Das Helios Klinikum Warburg, Akademisches Lehrkrankenhaus der Philipps-Universität Marburg verfügt in sieben Fachachteilungen und einer Belegabteilung über 139 Betten. Rund 320 Mitarbeiter versorgen jährlich über 7.300 stationäre Patienten.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. Rund 19 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2018 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 9 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 126 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 10 Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,3 Millionen Patienten behandelt, davon 4,1 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 66.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund 6 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks "Wir für Gesundheit". Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 47 Kliniken, 57 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 13,3 Millionen Patienten behandelt, davon 12,9 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 34.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund 3 Milliarden Euro.

Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

 

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Pressekontakt:

Maike Salmen (ehem. Hesse)

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