Medizin von Mensch zu Mensch
Dr. Eckhard Zeiger im Interview

Medizin von Mensch zu Mensch

Warburg

Dr. Eckhard Zeiger ist seit dem 1. November 2017 Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie im Helios Klinikum Warburg. In diesem Interview spricht er offen über seine Arbeit als Berufung.

Warum wollten Sie unbedingt Chirurg werden?

Mir hat die Kombination von medizinischer Überlegung und der Umsetzung in praktische Handarbeit immer gut gefallen. Beides finde ich in der Chirurgie, die auch im Laufe meiner über 30-jährigen Tätigkeit immer interessanter geworden ist. Es gibt hier so viele, für den Patienten positive Entwicklungen - gerade in der Krebsbehandlung.

Was ist für Sie das Besondere an dem Fach der Allgemein- und Viszeralchirurgie?

Die sogenannte "Bauchchirugie" ist für mich ein sich ständig entwickelndes Gebiet, was die aktuelle Lebenssituation der Betroffenen beeinflusst. "Darm mit Charme" ist ein immer größer werdender Anspruch.

Warum haben Sie sich für das Helios Klinikum Warburg entschieden? Was zeichnet die Klinik aus?

Mich haben die Möglichkeiten der Entwicklung hier in Warburg gereizt. Ich sehe sehr viel Potential in der Klinik und freue mich sehr, Teil dieser Weiterentwicklung zu sein. Außerdem ist Warburg eine extrem attraktive Stadt, in der ich mich sehr wohl fühle. Ein weiterer großer Vorteil ist das Netzwerk "Helios" von dem Patienten als auch Mitarbeiter profitieren. Ich kann mir immer ärztlichen Rat bei Kollegen einholen oder auch Patienten vertrauensvoll an erfahrene Kollegen für spezielle Untersuchungen verweisen.

Was macht Ihrer Meinung nach einen guten Chirurgen aus?

Ein guter Chirurg findet für den Patienten immer einen individuellen, bestmöglichen Weg und setzt diesen gemeinsam mit dem Patienten um.

Welche Behandlungen werden in Warburg schwerpunktmäßig durchgeführt?

Das Leistungsspektrum der Allgemein- und Viszeralchirurgie

  • Leisten-, Narben-, Nabel- und Bauchwandbrüche
  • Schlüssellochchirurgie (Minimal invasive Chirurgie) Darm, Magen, Gallenblase, Blinddarm und Verwachsungen
  • Enddarmchirurgie wie Hämorrhoiden, Fisteln und Abzesse
  • Portimplantation zur Chemotherapie und Ernährungstherapie
  • Dick- und Enddarmtumorchirurgie
  • Tumorchirurgie
  • Chirurgische Sprechstunde von Frau zu Frau

Was ist in Zukunft in der Allgemein- und Viszeralchirurgie geplant?

Der Altersdurchschnitt im Kreis Höxter ist so hoch, wie in keinem anderen Landkreis. Darauf wollen wir reagieren und uns speziell auf die Bedürfnisse von älteren Patienten anpassen. Das heißt, wir werden unsere Alterschirurgie gemeinsam mit der Geriatrie weiter ausbauen. Weiterhin werden wir näher mit der Gastroenterologie zusammenrücken und ein gemeinsames "Bauchzentrum" gründen, um so auf kurzem Wege Entscheidungen fällen zu können. Unsere Klinik wird sich der Qualitätskontrolle Herniamed anschließen und so die Leisten- und Narbenbruchoperationen unter eine besondere Qualitätskontrolle stellen. In den verschiedenen Tumornetzwerken, denen wir angeschlossen sind, werden wir eine besondere Expertise auch in Form einer Zweitmeinung gewinnen, denn man möchte bei so einer wichtigen Frage wie Krebs auch eine zweite Meinung haben, die man ggf. mit dem Hausarzt als Vertrauensperson bespricht. Wir planen auch, den vertrauten Hausarzt zu der Tumorkonferenz einzuladen.

Wie sieht Ihr Alltag im Helios Klinikum Warburg aus?

Das Helios Klinikum Warburg ist ein Grund- und Regelversorger. Wichtig ist die heimatnahe Versorgung durch ein kompetentes Team. Mein Tag fängt spannend und endet spannend. Er ist nie vorhersehbar und ist auf individuelle Lösungen ausgerichtet.

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Das Helios Klinikum Warburg, Akademisches Lehrkrankenhaus der Philipps-Universität Marburg verfügt in sieben Fachachteilungen und einer Belegabteilung über 139 Betten. Rund 320 Mitarbeiter versorgen jährlich über 7.300 stationäre Patienten.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. Rund 19 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2018 erzielte das Unternehmen in beiden Ländern einen Gesamtumsatz von 9 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 126 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 10 Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,3 Millionen Patienten behandelt, davon 4,1 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 66.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund 6 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks "Wir für Gesundheit". Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 47 Kliniken, 57 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 13,3 Millionen Patienten behandelt, davon 12,9 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 34.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2018 einen Umsatz von rund 3 Milliarden Euro.

Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

 

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Pressekontakt:

Maike Salmen (ehem. Hesse)

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