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Ihr Team des Helios Klinikums Uelzen

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Schädel-Hirn-Trauma

Bei dieser Erkrankung hat der Patient Verletzungen des knöchernen Schädels und/oder des Gehirns erlitten. Ursache ist meist äußere Gewalt – etwa ein Sturz, ein Schlag auf den Kopf oder ein Verkehrsunfall. Je nach Ausmaß kann das Schädel-Hirn-Trauma eine lebensbedrohende Erkrankung sein, denn das Gehirn ist eines der empfindlichsten Organe des menschlichen Körpers. Es ist Sitz des Bewusstseins, empfängt und verarbeitet Sinneseindrücke und reguliert lebenswichtige Organfunktionen wie die Atmung.

Patienten müssen intensiv untersucht werden

Patienten mit einem Schädel-Hirn-Trauma untersuchen wir schnellstmöglich sehr genau, um die Schwere der erlittenen Kopfverletzungen zu erfassen. Neben der neurologischen Untersuchung erfolgen Schnittbilduntersuchungen des Kopfes und Halses im Computertomographen (CT) und in speziellen Fällen Magnetresonanztomopraghien (MRT). Handelt es sich um Mehrfachverletzte (Polytrauma) untersuchen wir  innerhalb kürzester Zeit nach Aufnahme außer Schädel und Hals auch die gesamte Wirbelsäule, das Becken und alle Körperhöhlen.

Da ein Schädel-Hirn-Trauma bei einem Patienten meist neben weiteren, gleichzeitig aufgetretenen Erkrankungen behandelt werden muss, stimmen wir uns eng mit anderen Fachabteilungen des Klinikums ab, um alle Verletzungen des Patienten zu versorgen.

Verschiedene Therapien möglich

Nach der exakten Diagnostik legen wir die genaue, individuelle Therapie für den Patienten fest. Dies kann eine Operation sein, möglicherweise wird der Patient aber auch zunächst auf der Intensivstation oder auf einer normalen Station aufgenommen und überwacht. Damit unsere Patienten beispielsweise nach operativen Eingriffen möglichst selbständig das Haus verlassen können, versorgen wir sie nach der Akutphase der Erkrankung weiter auf unserer Station für neurologische Frührehabilitation.

Bei einem leichten Schädel-Hirn-Trauma, etwa einer leichten Gehirnerschütterung, kann der Patient möglicherweise nach der ausgiebigen Untersuchung direkt oder nach einer 24-stündigen, stationären Beobachtung nach Hause entlassen werden.