Wichtige Informationen zum Coronavirus
(0800) 8 123 456 Ihre Ansprechpartner Helios-Hotline

Wissenswertes zum Coronavirus

Wir möchten, dass Sie bestmöglich über das Virus und die aktuelle lokale Situation Bescheid wissen und haben daher Informationen, Links und Hinweise für Sie zusammengestellt.

  • Das Virus trägt den Namen Sars-CoV-2
  • Die Erkrankung trägt den Namen COVID-19

Die ersten Corona-Fälle sind in Mecklenburg-Vorpommern in Greifswald und Stralsund angekommen. Die Verunsicherung in der Bevölkerung, vor allem nach der Rückkehr aus einem Risikogebiet, ist aktuell besonders groß. Das Helios Hanseklinikum Stralsund versteht diese Sorge, möchte die Bevölkerung aber vor allem um aktive Mithilfe bitten, um eine weitere Ausbreitung in Deutschland zu vermeiden und sich und Mitmenschen zu schützen. Darum gilt: Wenn Sie schwere grippeähnliche Symptome aufweisen und eine stationäre Krankenhausbehandlung benötigen, setzen Sie sich bitte vor Betreten unserer Einrichtung mit unserer Krankenhaushygiene/Notaufnahme in Verbindung, damit wir von Beginn an eine Ausbreitung von Infektionen und damit eine Gefährdung von anderen Patienten und unserem Personal verhindern können. Sie erreichen die Helios-Hotline unter der Telefonnummer (0800) 8 123 456. Dort werden geschulte Mitarbeiter über die Behandlungsbedürftigkeit entscheiden und das weitere Prozedere mit Ihnen abstimmen.  

Wie können Sie sich mit dem Coronavirus anstecken?

Die Ansteckung mit dem Coronavirus passiert über Tröpfcheninfektion, also über Husten oder Niesen, nicht über andere Körpersekrete, etwa den Stuhlgang. Der Unterschied zur Influenza (Grippe) ist durch zwei Dinge gekennzeichnet: Zum einen die Inkubationszeit, die bei der Influenza ein bis zwei Tage beträgt, beim Coronavirus 2 – 14 Tage. Zudem fehlt bei einer Coronainfektion der Schnupfen, da der Erreger eher die unteren Atemwege betrifft.

Was können Sie tun, wenn Sie befürchten, sich angesteckt zu haben?

Wenn Sie die Symptome eines Atemwegsinfektes haben und

  • innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet gewesen sind, oder
  • Kontakt zu einer Person aus einem Risikogebiet hatten oder
  • Kontakt zu einem bestätigten Fall hatten,

ist eine Abklärung beim zuständigen Gesundheitsamt oder Ihrem Hausarzt angezeigt. Bitte rufen Sie dort an und erfragen, was zu tun ist. Bitte gehen Sie nicht direkt in die Einrichtung!

Risikogebiete ändern sich fortlaufend und sollten tagesaktuell auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts (RKI) eingesehen werden

Sollten Sie nur milde Symptome haben und die oben genannten Voraussetzungen erfüllen, sollten Sie zuhause bleiben und das zuständige Gesundheitsamt informieren. Durch das Gesundheitsamt wird eine weitere Abklärung organisiert, sofern dies erforderlich ist.

Diese Regelung gilt auch für Kontakte zu möglichen Betroffenen aus Norditalien sowie vorangegangene Reisen in die betroffenen Regionen (Provinz Lodi südöstlich von Mailand und Provinz Padua in Venetien). Die Liste der Regionen, für die diese Regelung zutrifft, kann sich jederzeit ändern, bitte informieren Sie sich bei Ihrem Arzt oder auf den Seiten des Robert Koch Institutes (RKI) 

Nur Patienten mit schwereren Symptomen, die voraussichtlich stationär behandelt werden müssen, sollten eine Notaufnahme aufsuchen. Nach Möglichkeit sollte diese Notaufnahme vorab telefonisch informiert werden. Auch sollte beim Eintreffen an der Pforte der Verdacht geäußert werden. Daraufhin sind vor allem Hygienemaßnahmen hilfreich, wie das Nutzen eines Mund-Nasen-Schutzes und regelmäßige und sorgfältige Händedesinfektion.

Hilfreich ist es auch, sich vorab zu informieren, ob die Isolationsplätze, die in nahezu jedem unserer Krankenhäuser zur Verfügung stehen, bereits ausgelastet sind. In diesem Fall wird Ihnen ein anderes Krankenhaus in der Nähe empfohlen.

Das RKI hat dazu konkrete Handlungsempfehlungen herausgegeben, die ständig der aktuellen Situation angepasst werden