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Erklärung des Arztes am Modell einer Wirbelsäule

Neurochirurgie, Wirbelsäulenchirurgie und Neuromodulation

Unsere Wirbelsäule hält uns aufrecht. Schmerzen und Verletzungen sind riskant, denn leicht können die Nervenbahnen verletzt werden. Dies äußert sich meistens in Rücken-oder Kopfschmerzen. In unserer Klinik für Neurochirurgie bieten wir Hilfe an.

Leitung
Unser Chefarzt Prof. Dr. med. Farid Youssef leitet das Team der Klinik für Neurochirurgie mit ausgezeichneter fachlicher Expertise.
Farid Youssef
Chefarzt Neurochirurgie, Wirbelsäulenchirurgie und Neuromodulation
Ihr Termin bei uns

Buchen Sie Ihren Termin bequem im Helios Patientenportal. Bei weiteren Fragen hilft Ihnen unser Team gerne telefonisch weiter.

 

Sekretariat Klinik für Neurochirurgie

Tel.: 03741 49-37 16

Unsere Leistungen

Das Spektrum der Klinik reicht über die Behandlung von Hirntumoren inklusive Schädelbasisprozesse, Hirnblutungen aller Art, Erkrankungen des Rückenmarks, der Wirbelsäule einschließlich der Bandscheiben bis hin zur pädiatrischen Neurochirurgie, Schmerztherapie und der peripheren Nerven.

  • Hirntumore aller Art einschließlich Hypophysentumore, Tumore des Kleinhirnbrückenwinkels (insbes. Akustikusneurinome) sowie Orbita-Tumore
  • Intrakranielle/intrazerebrale Metastasen aller Art und Lokalisation
  • Intrakranielle/intrazerebrale Tumore bei Kindern
  • Tumore der Wirbelsäule sowie des Rückenmarkes, einschließlich Metastasen
  • Hirn- und Rückenmarksbiopsien zur Diagnosesicherung
  • Stereotaxie bei Biopsien
  • Hirnoperationen mit neurophysiologischem Monitoring bei Tumoren in eloquenten Arealen
  • OP-Planung und Durchführung mittels Neuronavigation
  • OP-Überwachung mittels Neuromonitoring
  • Stereotaktische diagnostische Eingriffe
  • Hirntumoroperationen in der Sprachregion in Lokalanästhesie unter Sprachmonitoring

  • Komplexe Tumore wie Meningeome, Neurinome, Hypophysentumore bzw. Kraniopharyngeome
  • Frakturen
  • Liquorfisteln

  • Subarachnoidale Blutungen durch Aneurysmen (Ventrikeldrainagen, Aneurysmacoiling oder -Clipping im Bereich des gesamten zerebralen Blutkreislaufes)
  • Intrazerebrale Blutungen (Ventrikeldrainagen, mikrochirurgische sowie endoskopische Hämatomausräumung)
  • Epidurale und subdurale Hämatome
  • Angiom- und Cavernomresektion/-ausschaltung
  • Rückenmarksblutungen aller Art (Angiome, arteriovenöse Fisteln)

  • Endoskopische Shuntoperation am Gehirn und intraventrikuläre Biopsien
  • Endoskopische Hypophysenchirurgie
  • Endoskopische Bandscheibenoperation

  • Hirnbiopsien aller Art (mikrochirurgisch und stereotaktisch)
  • Nervenbiopsien aller Art
  • Muskelbiopsien aller Art

  • Blutungen (epidural, subdural, kontusionell)
  • Schädelfrakturen (Rekonstruktionen, Schädeldachplastiken)
  • Dekompressive Kraniektomien
  • Hirndruckmesssonden
  • Wirbelsäulenfrakturen
  • Rückenmarksverletzungen
  • Periphere Nervenverletzungen

  • Externe Ventrikeldrainagen
  • Shuntoperationen (VP-, VA-, Subduroperitoneal-, Zystoperitonealshuntanlage)
  • Drittventrikulozisternostomie
  • Arachnoidalzysten (Zystozisternostomie mikrochirurgisch offen und endoskopisch)
  • Fehlbildungen
  • Kraniale und spinale Fehlbildungen (Myelomeningozelen, Arnold-Chiari-Malformation, Tethered cord)

  • Behandlung Schwerstkranker mit Hirnverletzungen, Hirnödem, Blutungen oder Tumoren
  • Hirndruckmessung und Hirndruckmonitoring
  • Hypothermie
  • Komplette pädiatrische Neurochirurgie möglich

  • Hirnabszesse, Rückenmarkabszesse, Empyeme und andere entzündliche Erkrankungen
  • Spondylodiszitis
  • Hirn- und Rückenmarkbiopsien zur Diagnosesicherung
  • Stereotaxie bei tiefen Hirnprozessen

  • Dekompressive Kraniektomie bei raumfordernden Hirninfarkten

 

  • Dekompressions-, Stabilisierungs- und Fusionsoperationen der HWS, BWS und LWS/Os sacrum mit ventralem und dorsalem Zugang bei Bandscheibenvorfällen, spinalen Stenosen, Tumoren oder Traumen
  • Dynamische Stabilisierungsverfahren
  • Vertebroplastie und Kyphoplastie
  • Endoskopische Bandscheibenoperation (Schlüsselloch- Technik)
  • Bandscheibenersatz oder Bandscheibenprothetik bei degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen
  • Nukleoplastie
  • Perkutane Eingriffe an der Wirbelsäule
  • Wirbelkörperersatz-Verfahren aller Wirbelsäulensegmente
  • Spinale Navigation
  • Spinales Neuromonitoring

  • Engpass- und Kompressionssyndrome
  • Tumore aller Art und Lokalisation
  • Primäre und sekundäre Nervenversorgung nach Traumen


  • Trigeminusneuralgiebehandlung (mikrovaskuläre Dekompression, Thermokoagulation des Ganglion Gasseri)
  • Implantation und Betreuung von intrathekalen Pumpensystemen (Spastiktherapie mittels Baclofen, Schmerztherapie mittels Morphin)
  • Implantation von Rückenmark stimulierenden Sonden zur Schmerzbehandlung (SCS- u. DRG- Sonden)
  • Destruierende Eingriffe (z. B. Chordotomie, Rhizotomie)
  • Hochfrequenztherapie (z. B. Thermokoagulation, Kryodenervation)
  • Infiltrationsbehandlungen (Nervenwurzelblockaden, Facetteninfiltrationen, ISG-Infiltrationen, periphere Nervenblockaden, Stellatumblockaden)

Neuromodulation - effektive Therapieoption bei chronischen Schmerzen


Schmerz ist eine unangenehme Erfahrung. Er ist dann jedoch wichtig, wenn er vor Krankheiten, Abnutzungserscheinungen oder Unfallfolgen warnt. Der Schmerz kann sich aber auch zu einer eigenständigen Krankheit entwickeln, die nichts mehr mit der ursprünglichen Ursache gemein hat. Dann quält der Schmerz Körper und Seele.

In Deutschland leiden etwa 12 Millionen Menschen unter chronischen Schmerzen. Etwa 3,5 Millionen sind auf stärkste Schmerzmedikamente angewiesen. Jeder Mensch hat hier eine lange Leidensgeschichte hinter sich, möglicherweise liegen zahlreiche Behandlungen ambulant und stationär hinter ihm, manch einer ist bereits operiert worden. Chronische Krankheiten wie z.B. Nervenverletzungen, Rheuma oder Diabetes, Herzerkrankungen Durchblutungsstörungen entzündliche und degenerative Veränderungen zeigen deutlich, dass die Schmerzen die eigentliche Erkrankung sind. Wir wissen heute das ein Großteil dieser Schmerzen nicht nur rein körperliche Ursachen hat auch die persönlichen Lebensumstände, die Arbeitszufriedenheit, die körperliche Fitness und viele andere Dinge wirken beim Entstehen dieser chronischen Schmerzen zusammen.



Für Patienten, die unter chronischen Schmerzen leiden, gibt es eine Vielzahl der Therapiemöglichkeiten. Ist die Linderung der Schmerzen mit medikamentösen und physiotherapeutischen Maßnahmen nicht mehr ausreichend, bietet die Neuromodulation sinnvolle und effektive Therapieoptionen. Unter Neuromodulation versteht man die elektrische und pharmakologische Beeinflussung des zentralen und peripheren Nervensystems.



Neben herkömmlichen Behandlungsmethoden biete unsere Spezialisten das innovative Verfahren der Neuromodulation, speziell die sogenannte DRGS (Dorsal Root Ganglion Stimulation/ Hinterwurzel-Ganglien-Stimulation) an. Dabei handelt es sich um ein minimal-invasives, innovatives und anerkanntes Verfahren. Durch die gezielte Platzierung einer Stimulationselektrode an einem speziellen Nervenknoten  innerhalb des Wirbelkanals wird die Schmerzweiterleitung zum Gehirn eingedämmt oder unterbrochen.



Diese Methode ist deutschlandweit nur an spezialisierten Schmerzzentren möglich und in ganz Sachsen einmalig.

Leistungen

  • Infiltrationsbehandlungen (Nervenwurzelblockaden, Facetteninfiltrationen, ISG-Infiltrationen, periphere Nervenblockaden)
  •   Hochfrequenztherapie (z. B. Thermokoagulation, Kryodenervation)
  •  Schmerzsonden: Implantation von Rückenmark stimulierenden Sonden zur Schmerzbehandlung (SCS- u. DRG- Sonden)

Akute Schmerztherapie

Ihre direkten Ansprechpartner:

 

im Klinikum

Chefarzt Prof. Dr. med. Farid Youssef T(03741) 49-37 16

 

im MVZ

Dr. med. Matthias Gruber T(03741) 49 -14 800

Einblicke in unsere Klinik
Unserere Station
Damit bei Ihnen keine Fragen offen bleiben und Sie sich rundum wohl fühlen, steht Ihnen unser Pflegeteam am Stationsstützpunkt zur Verfügung.
Station 48
Haus 4, Ebene 4
Telefon:

(03741) 49-13 720 und (03741) 49-13 710

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Helios Vogtland-Klinikum Plauen | 22.02.2024
Mittwochsvorlesung: Starke Rückenschmerzen, was kann ich tun?

Unsere Mittwochsvorlesungen gehen in eine neue Runde. Am 28. Februar 2024 lädt das Helios Vogtland-Klinikum Plauen ab 17:00 Uhr zur traditionellen Mittwochsvorlesung ins Helios Konferenzzentrum. Dr. med. Farid Youssef informiert über moderne Behandlungsmethoden chronischer Rückenschmerzen.

Helios Vogtland-Klinikum Plauen | 02.07.2024
Diagnose Hirntumor - Was tun?

Kopfschmerzen, Übelkeit oder nachlassende Konzentration – dahinter steckt selten eine ernste Erkrankung. Häufig sind Stress oder schlechter Schlaf verantwortlich. Das erklärt, warum viele Hirntumor- Patient:innen die ersten Anzeichen ihrer Krankheit fehlinterpretieren. Denn ein Tumor im Gehirn kann sich anfänglich genau in solchen, vermeintlich harmlosen Beschwerden äußern. Die Diagnose Hirntumor ist für die betroffenen Personen schockierend und belastend. Was kann man tun?

Helios Vogtland-Klinikum Plauen | 06.02.2025
Ein starkes Team für Ihren Rücken: Wirbelsäulenspezialzentrum der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft (DWG) am Helios Vogtland-Klinikum

Die Deutsche Wirbelsäulengesellschaft bescheinigt dem Wirbelsäulenzentrum am Plauener Klinikum eine exzellente Behandlungsqualität. Damit gehört das interdisziplinäre Zentrum zu den wenigen zertifizierten Einrichtungen in Deutschland, die eine hochspezialisierte Versorgung für Patientinnen und Patienten mit unterschiedlichen Rückenleiden bieten.

Helios Vogtland-Klinikum Plauen
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Fax: 03741 49-44 99