Tag der Hand am 1. März weist auf Erkrankungen und Behandlungsmöglichkeiten hin
„Passt auf eure Hände auf!“

Tag der Hand am 1. März weist auf Erkrankungen und Behandlungsmöglichkeiten hin

Meiningen

Schnell ist es passiert: Beim Handwerken, bei der Arbeit, in der Küche oder beim Sport – Verletzungen der Hand sind gerade im Alltag recht häufig.

Sie bedeuten jedoch für die Betroffenen oftmals eine, zumindest zeitweise, starke Einschränkung in ihren Lebensgewohnheiten. Besonders häufig kommt es bei Arbeitsunfällen zu Verletzungen der Hände. Gerade hier ist schnelle und kompetente Versorgung der Patienten notwendig, um die Funktionsfähigkeit wiederherzustellen. 

Um auf die Gefahren und vor allem die Bedeutung unserer Hände aufmerksam zu machen, findet am 1. März der bundesweite zweite „Tag der Hand“ statt. Ziel des Aktionstages ist es, ein Bewusstsein für die Komplexität der menschlichen Hand zu schaffen und auf die oftmals schwerwiegenden Folgen, die Handverletzungen nach sich ziehen können, hinzuweisen. „Viele Patienten sind nicht darüber informiert, dass es sinnvoll ist, bei allen Erkrankungen und Verletzungen der Hand einen Handchirurgen aufzusuchen – und nicht nur bei chirurgischen Eingriffen“, erläutert Priv.-Doz. Dr. med. Reinhard Meier, Chefarzt der Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie des Helios Klinikums Meiningen und Autor eines Standardwerks zur Handchirurgie. 

„Fast täglich versorgen wir in unserer Notaufnahme Patienten, die mit entsprechenden Verletzungen zu uns kommen. Hier ist entscheidend, dass nach umfassender Diagnostik entschieden wird, welche Schädigungen an den Händen vorliegen, um dann die richtige Therapie festzulegen. Es stehen uns von den ‚klassischen‘ Verfahren, wie der Schienenbehandlung, bis hin zu hochspezialisierten mikrochirurgischen und minimalinvasiven Operationsverfahren alle Möglichkeiten der modernen Medizin zur Verfügung. Zumeist geht es darum, verletzte Finger oder Gelenke zu erhalten und die Funktion der Hand und deren Sehnen, Gefäße und Nerven wiederherzustellen“, so Handchirurg Priv.-Doz. Dr. Meier weiter.  

Aber nicht nur auf die Versorgung von Unfall- und Sportverletzungen sind die Meininger Handexperten spezialisiert. Ebenso wichtig ist die Behandlung aller anderer Erkrankungen an Hand und Arm, wie Engpasssyndrome, Fehlbildungen, Rheuma oder Arthrose. Gerade diese sind für die Betroffenen oftmals sehr schmerzhaft und nicht selten mit einem langen Leidensweg verbunden. Aber auch hier hat die moderne Handchirurgie zahlreiche Therapiemöglichkeiten bis hin zum Gelenkersatz entwickelt, um den Patienten zu helfen. Priv.-Doz. Dr. Meier führt weiter aus: „Mit dem bundesweiten ‚Tag der Hand‘ wollen wir darauf aufmerksam machen, dass es für viele Erkrankungen heute erfolgversprechende Therapieansätze gibt.“ 

Betroffene können in den Sprechstunden der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie des Helios Klinikums Meiningen vorstellig werden. Akut Verletzte sollten möglichst frühzeitig die Handchirurgie über die Zentrale Notaufnahme aufsuchen, um sich behandeln zu lassen.

Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Meier setzt auf den engen Austausch mit niedergelassenen Fachkollegen, z. B. Chirurgen, Neurologen, Orthopäden, Rheumatologen oder Hausärzten. „Gerade bei diesen Patienten können wir gemeinsam eine Behandlungsstrategie aus konservativer und handchirurgischer Therapie entwickeln. Wir setzen zudem auf eine enge Zusammenarbeit von Ärzten und speziell ausgebildeten Physio- und Ergotherapeuten, damit die Patienten bald wieder kräftig zupacken können.“

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