Gute Vorsätze für das neue Jahr – kann das gelingen?

Gute Vorsätze für das neue Jahr – kann das gelingen?

Meiningen

Jedes Jahr schmieden wir sie am Silvesterabend aufs Neue: Die guten Vorsätze. Doch was voller Tatendrang beginnt, löst sich so wie die Silvesterraketen schnell in Luft auf. Vorsätze wie aufhören zu rauchen, mehr Sport, endlich abnehmen, weniger Stress klingen vielen von uns vertraut - und müssen doch allzu oft wieder dem alten Trott weichen. Warum fällt es uns so schwer, durchzuhalten?

„Der Mensch ist durchaus ein „Gewohnheitstier“. Unsere Denkweisen und Angewohnheiten ändern wir nicht einfach durch einen guten Vorsatz“, erklärt Wiebke Ehrenteit, Psychotherapeutin im Helios Klinikum Meiningen. Die Chancen, unsere Vorsätze in die Tat umzusetzen, sind dann viel größer, wenn sie wirklich persönlich motiviert und nicht durch einen äußeren Zwang oder aus einer „Laune“ heraus in der Silvesternacht entstanden sind. Bevor Sie also einen guten Vorsatz fassen, stellen Sie sich selbst am besten ein paar Fragen: Was möchte ich ändern und warum möchte ich das? Was erhoffe ich mir davon? Ihre Antworten helfen Ihnen, Ihre eigene Motivation zu erkennen. Sie merken dann schnell, ob es sich um einen „echten“ Vorsatz handelt oder ob es doch um etwas ganz anderes geht. Ansonsten scheitert etwa die Absicht zukünftig mehr Sport zu treiben schnell an Ausreden wie keine Zeit gehabt, nicht gut gefühlt oder ich hatte einen wichtigen Termin.


Eine nachhaltige Verhaltensänderung läuft in mehreren Phasen ab“, beschreibt die Expertin den Prozess. „Der Vorsatz stellt dabei nur den Auftakt dar.“ Wichtig ist eine systematische Herangehensweise an das gesteckte Ziel. Dies beginnt mit einer Bestandsaufnahme. Um auf das Beispiel Sport zurückzukommen: „Hilfreich ist es, zu schauen, wann bewege ich mich wie viel? Wo hätte ich noch Zeit?“ sagt Wiebke Ehrenteit. Überlegen Sie dabei auch, welcher Sport macht mir Spaß. Darüber hinaus ist es wichtig, das Ziel konkret zu machen. Mehr Sport als Stichwort reicht nicht. Wie viel und welchen Sport pro Woche möchten Sie bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in Ihren Alltag integrieren? Dies gilt auch für andere Ziele. Planen Sie möglichst genau. Auch hier hilft es Ihnen, wenn Sie sich selbst befragen: Welche Schritte sind notwendig, um mein Ziel zu erreichen? Wer oder was kann mir dabei helfen? Wie sieht der Zeitplan dafür aus? Welche Probleme könnten auftreten und wie gehe ich damit um?


Das A und O ist, dass die Ziele erreichbar sind. Ansonsten sind Misserfolge und Frust vorprogrammiert. „Unterteilen Sie Ihr Ziel in einzelne Etappen“, schlägt die Psychotherapeutin vor. „Und belohnen Sie sich für jeden Zwischenerfolg, etwa mit einem Kinoabend oder einem schönen Buch“. Jedes erreichte Zwischenziel zeigt Ihnen: Ich kann es ja! Führen Sie sich dies auch bildlich vor Augen, etwa indem Sie es in einer Liste abhaken oder im Kalender markieren. Und auch kleine Rückschläge gehören dazu. Lassen Sie sich davon nicht entmutigen. Und was tun, wenn Sie Ihren Vorsatz doch nicht in die Tat umgesetzt haben? Auch dann ist es wichtig, Bilanz zu ziehen. Warum hat es nicht geklappt? War der Zeitpunkt unpassend oder das Ziel unerreichbar? War das Ziel richtig, aber der Weg falsch? Einen guten Vorsatz noch einmal  neu anzugehen, braucht es nicht zwingend einen Jahreswechsel.

Pressekontakt

Dr. phil. Isabel Schlote

Unternehmenskommunikation und Marketing

Telefon

(03693) 9021066

E-Mail

Das HELIOS Klinikum Meiningen ist ein Haus der Schwerpunktversorgung mit rund 560 Betten und Akademisches Lehrkrankenhaus des Universitätsklinikums Jena. Es bündelt die fachübergreifende Kompetenz von Ärzten und Teams aus 15 Fachbereichen und zehn Zentren. Im Jahr 2015 wurden im HELIOS Klinikum Meiningen über 50.000 stationäre und ambulante Patienten behandelt. Die einzelnen Fachbereiche des HELIOS Klinikum Meiningen gliedern sich in Anästhesiologie, Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Mammachirurgie/ Brustzentrum, Intensiv- und Notfallmedizin, Kinder- und Jugendheilkunde, Medizinische Klinik I und Medizinische Klinik II, Neurologie, Neurochirurgie, Orthopädie, Radiologie, Schmerz- und Palliativmedizin, Unfallchirurgie, Urologie und den Belegabteilungen Augenheilkunde, Dermatologie, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und Strahlenheilkunde.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören die Helios Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien. 15 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios.

In Deutschland verfügt Helios über 111 Akut- und Rehabilitationskliniken, 89 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 17 Präventionszentren und 12 Pflegeeinrichtungen. Jährlich werden in Deutschland rund 5,2 Millionen Patienten behandelt, davon 3,9 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland mehr als 73.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2016 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt in Spanien 43 Kliniken, 44 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für Betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden in Spanien über 9,7 Millionen Patienten behandelt, davon 9,4 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt mehr als 35.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2016 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro.

Helios und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.