Buchen Sie Ihren Termin bequem online über das Helios Patientenportal.
Bei weiteren Fragen steht Ihnen das Personal unseres Sekretariats gerne telefonisch zur Verfügung.
Telefon: 02051 982 381301
Mit Ihnen zusammen möchten wir umsetzbare Ziele für die Behandlung Ihrer chronischen Schmerzen finden. Bessere Mobilität, Schlafqualität und das Wissen um Bewältigungsstrategien führen zu einer höheren Lebensqualität. Wir stärken Ihre Kompetenz zur Bewältigung des Alltags durch ambulante und stationäre Konzepte.
So kann beispielsweise die Neuromodulation eine Therapieoption für Patienten mit chronischen Schmerzen sein, die zum Beispiel nach Wirbelsäulenoperationen oder aufgrund von Durchblutungsstörungen in den Beinen dauerhaft aufgetreten sind.
Die Neuromodulation ist ein bewährter, gut erforschter und sehr wirksamer Behandlungweg für Patienten mit chronischen Schmerzen, die sich auf einzelne Nervenstränge beschränken. Chronische Schmerzen am ganzen Körper, wie etwa bei Fibromyalgie, sind hierdurch nicht therapierbar.
So funktioniert die Neuromodulation:
Nach intensiver Überprüfung der Vorgeschichte und eingehender Aufklärung erhält der Patient in einer minimalinvasiven Operation eine Elektrode direkt an den gereizten Nerv oder an die hintere Rückenmarkhaut implantiert. Die Elektrode sendet schwache Stromimpulse aus und beeinflusst so die Reizübermittlung ins Gehirn, wodurch eine schnelle Schmerzreduktion erzielt werden kann.
Die Neuromodulation wird in enger Kooperation mit den Spezialisten unserer Neurochirurgie angeboten.
Einzelgespräche oder in der Austausch in der Gruppe gehören ebenso zum Spektrum wie ein Entspannungstraining oder hypnotische Techniken.
Die Patienten werden darin unterstützt, dem Schmerz eine andere Wertigkeit zu geben. Durch Erkennen und Weiterentwickeln eigener Ressourcen wird ermöglicht, die eigene Lebensqualität positiv zu gestalten. Der erste Schrutt besteht in einer individuellen realistischen Therapiezielbestimmung.
Wer lange unter einem wiederkehrenden Schmerz leidet, fängt an ihn zu erwarten. Psychologische Techniken helfen andere Verhaltensmuster zu entwickeln.
Langfristiges Ziel ist eine Umprogrammierung des sogenannten Schmerzgedächtnisses.
Während der stationären Therapie besteht jederzeit eine psychologische Unterstützung.
Neben persönlichen Gesprächen, dem Erlernen von Entspannungstechniken, Genußtraining, Aufmerksamkeitstraining bieten wir Biofeedback als Methode an.
Menschen mit chronischen Schmerzen brauchen mehr als einen Spezialisten oder eine Spezialistin. Das Krankheitsbild ist vielschichtig, die individuelle Erkrankungsgeschichte jeder Patientin und jedes Patienten ebenso. In der Diagnostik müssen ganz unterschiedliche Auslöser beleuchtet werden.
Da chronische Schmerzen sehr vielfältige Ursachen haben und die Erkrankung durch viele Faktoren aufrechterhalten werden kann, hat sich in der Therapie chronischer Schmerzen ein multimodales Behandlungskonzept etabliert. Therapieziel muss also neben der Linderung von Schmerzen auch die Verbesserung der eingeschränkten körperlichen, psychischen und sozialen Fähigkeiten sein.
Auf körperlicher Ebene sind dies die Steigerung von Fitness, Belastbarkeit, Koordination und Körperwahrnehmung. Hierzu gehören auch der Umgang mit Funktionseinschränkungen und der meist geringeren Belastbarkeit. Von Psychotherapeuten werden Einstellungen und Befürchtungen in Bezug auf die Alltagbewältigung und Arbeitsfähigkeit hinterfragt sowie die persönlichen Bewältigungsstrategien auf ihre Sinnhaftigkeit hin geprüft. Ziel ist damit zum einen, das häufig auf Schonung ausgerichtete Krankheitsverhalten positiv zu beeinflussen, aber auch, Überforderung unter dem Eindruck unangemessener Durchhaltestrategien zu identifizieren und die Patienten dahingehend zu entlasten.
Multimodale Schmerztherapie verlangt daher ein multidisziplinäres Team, welches eine realistische Wertung der unterschiedlichen Einflussfaktoren vornehmen kann, um eine gezielte und individuelle Behandlung der chronischen Schmerzerkrankung zu gewährleisten.
In die Therapie sind Ärzte und Therapeuten verschiedener Fachbereiche eingebunden, um das bestmögliche Behandlungsergebnis zu erreichen: Eine deutliche Schmerzreduktion und daraus folgend ein erfüllteres Leben mit einer spürbar höheren Lebensqualität. Auf diese Ziele arbeitet unser Team der Schmerzklinik gemeinsam mit den Patientinnen und Patienten hin.
Verfolgt wird ein multimodaler Ansatz, bei dem die Patienten stationär betreut werden. Nach einer detaillierten Diagnostik setzt das Konzept auf vier wesentliche Bausteine: Medikamentöse Schmerztherapie, Psychotherapie, Bewegungstherapie / Physiotherapie / physikalische Maßnahmen und gegebenenfalls die interventionelle Therapie sowie komplementäre Verfahren aus der westlichen Naturheilkunde sowie der traditionellen chinesischen Medizin.
Mit der Klinik für Schmerzmedizin am Helios Klinikum Niederberg entsteht eine der größten schmerzmedizinischen Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen. Wir behandeln an zwei Standorten - in Velbert (Niederberg) und am Helios Universitätsklinikum Wuppertal. In Wuppertal werden vor allem Patientinnen und Patienten mit schwereren Begleiterkrankungen betreut. Durch diese enge Vernetzung profitieren Sie von einer wohnortnahen Versorgung und einem breiten Experten-Netzwerk.
Das Team der Schmerzklinik setzt sich aus renommierten Experten zusammen, die sich weit über Wuppertal hinaus einen Namen in der Schmerzmedizin gemacht haben. Sie alle haben ein Ziel: weniger Schmerzen und mehr Lebensqualität für Patienten mit chronischen Schmerzerkrankungen, um die oftmals lange Leidenszeit zu beenden.
Gut informiert, bestens versorgt. Hier finden Sie weitere wichtige Informationen, die Ihnen den Aufenthalt und die Behandlung bei uns so angenehm wie möglich machen.
Aktuell finden keine Seminare für Patienten und Zugehörige statt. Für die Zukunft sind neue Termine geplant, die Sie zeitnah an dieser Stelle erfahren.
Aktuelle Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie ganz unten auf der Seite unter „Veranstaltungen“.
Das Helios Universitätsklinikum Wuppertal (HUKW) hat einen neuen Chefarzt: Prof. Dr. med. Stefan Krüger übernimmt die Leitung der Klinik für Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin.
Zehn Jahre ist es her, dass die Landesfrauenklinik des Helios Universitätsklinikums Wuppertal (HUKW) ein neues Kapitel aufgeschlagen hat. Mit dem Umzug an den Campus Barmen im Frühjahr 2016 rückte die Medizin näher zusammen.
Das Helios Universitätsklinikum Wuppertal (HUKW) setzt weiterhin Maßstäbe in der neurologischen Notfallversorgung. Die Schlaganfall-Spezialstation wurde erneut erfolgreich als „überregionale Stroke Unit“ qualitätsgeprüft und zertifiziert. Damit bestätigt die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) gemeinsam mit der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe das hohe medizinische Niveau und die lückenlose Versorgungsqualität am Standort.
Am 28. März 2026 von 09:00 bis 15.30 Uhr bietet das Helios Universitätsklinikum Wuppertal in Kooperation mit der Deutschen Krebshilfe, der Stadt Wuppertal und vielen weiteren Partnern ein großes Spektrum an Informationen für Gesundheitsinteressierte.
Die Klinik für Urologie und Kinderurologie am Helios Universitätsklinikum Wuppertal (HUKW) hat beim Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) gleich zwei der insgesamt sechs renommierten Vortragspreise gewonnen.
Für seine wissenschaftliche Fotografie wird Prof. Dr. Maximilian Ackermann, Pathologe am Helios Universitätsklinikum Wuppertal der Universität Witten/Herdecke, mit dem Lennart Nilsson-Preis des Karolinska Instituts in Stockholm geehrt.
Zum 01.05.2025 hat Sebastian Windmöller die Position des Chefarztes des Interdisziplinären Notfallzentrums (NFZ) am Helios Universitätsklinikum Wuppertal übernommen. Mit seiner langjährigen Erfahrung in der Notfallmedizin sowie im strategischen Auf- und Ausbau interdisziplinärer Strukturen bringt er umfassende klinische Expertise in die Leitung ein.
„Herzenssache“ – so heißt eine Helios Mitarbeitenden-Aktion, die seit dem Start vor zwei Jahren auf aktuell insgesamt über 60 bundesweit teilnehmende Helios-Kliniken sowie die Medizinischen Versorgungszentren ausgeweitet hat.
Neues Zentrum am Helios Universitätsklinikum bündelt die Behandlungsoptionen.
42283 Wuppertal