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Programm KW12 Schilddrüse

Endokrine Chirurgie

In unserer Klinik für endokrine Chirurgie an den HSK Kliniken Wiesbaden behandeln wir Funktionsstörungen sowie gutartige und bösartige Tumore – und führen in unserem Fachbereich jährlich über 400 Operationen an Schilddrüse und Nebenschilddrüsen durch.

Leitung
Wir verbinden chirurgische Expertise mit persönlicher Betreuung - von der ersten Beratung bis zum Abschluss der Behandlung.
Thomas Burgstaller
Klinikdirektor der Endokrinen Chirurgie

Ihr Termin in unserer Klinik

Vereinbaren Sie Ihren Termin bequem über den Button "Termin buchen". Für weitere Fragen hilft Ihnen unser Team gerne telefonisch weiter.

 

Telefon: 0611 577-347

 

Unsere Sprechstunde findet in der DKD Helios Klinik Wiesbaden statt, die Operationen erfolgen in der Endokrinen Chirurgie der Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden.

Wo findet was statt?

Sprechstunde – DKD Helios Klinik Wiesbaden

In der DKD Klinik Wiesbaden findet Ihre ambulante Vorstellung statt: Befundsichtung, Diagnostik und gemeinsame Therapieplanung bei Erkrankungen der Schilddrüse und Nebenschilddrüsen.

Operative Versorgung – Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden (HSK)

Operationen erfolgen in der Endokrinen Chirurgie der HSK Kliniken. Hier finden stationäre Aufnahme, Eingriff und die unmittelbare postoperative Betreuung statt.

Unser Leistungsspektrum der Endokrinen Chirurgie

Wir bieten die Behandlung von Erkrankungen der Schilddrüse und Nebenschilddrüsen – von gutartigen Veränderungen bis zu bösartigen Tumoren. Dazu gehören eine moderne Diagnostik, nuklearmedizinische Abklärung und Therapie sowie – wenn sinnvoll – minimal‑invasive operative Verfahren. 

Die Schilddrüse beeinflusst viele wichtige Körperfunktionen. Erkrankungen dieses Organs können eine operative Therapie erforderlich machen.

 

Wir behandeln unter anderem:

 

  • Schilddrüsenknoten
  • Struma (Kropf)
  • Schilddrüsenüberfunktion und M. Basedow
  • Schilddrüsenkrebs
  • Rezidive nach Voroperationen

 

Unsere Eingriffe erfolgen nach aktuellen medizinischen Standards und geltenden Leitlinien. Zudem arbeiten wir interdisziplinär mit den Fachbereichen Nuklearmedizin und Hals- Nasen Ohrenheilkunde zusammen, um Ihnen einen bestmöglichen- und individuell angepassten Therapieplan zu gewährleisten.

Die Nebenschilddrüsen regulieren den Kalziumhaushalt des Körpers. Bei einer Überfunktion wird die erkrankte Drüse mittels spezieller Untersuchungen lokalisiert und im Anschluss, wenn möglich minimalinvasiv, entfernt.

 

Unsere Behandlungsschwerpunkte sind:

 

  • Primärer Hyperparathyreoidismus
  • Renaler (sekundärer) Hyperparathyreoidismus
  • Minimalinvasive Nebenschilddrüsenoperationen
  • Präoperative Lokalisation mittels moderner Bildgebung in Zusammenarbeit mit der Nuklearmedizin
  • Schonende und zielgerichtete chirurgische Verfahren

  • Intraoperatives Neuromonitoring der Stimmbandnervenfunktion
  • Minimalinvasive OP-Techniken
  • HNO-ärztliche Stimmbandkontrollen (vor- und nach der OP)
  • Interdisziplinäre Fallbesprechungen
  • Persönliche Betreuung & individuelle Therapie

 

Wir legen großen Wert auf Transparenz und patientenorientierte Behandlungen, weshalb bei uns 

 

  • Ausführliche Beratungsgespräche
  • Interdisziplinäre Therapieplanungen
  • Gemeinsame Entscheidungsfindungen

 

im Vordergrund stehen.

Schilddrüse – wann ist eine Operation erforderlich

  • Bestimmten Ultraschallkriterien von Knoten
  • Größenwachstum
  • Zytologische Befunde aus Feinnadelpunktion
  • Szintigraphie
  • Auffällige Lymphknoten

  • in Gewebeproben aus dem Knoten oder bei Metastasierung

  • durch einzelne Knoten und/oder eine Vergrößerung der Schilddrüse insgesamt

wenn eine medikamentöse Behandlung nicht ausreichend wirkt – z. B. bei

 
  • einzelne Knoten mit Überfunktion (autonome Adenome)
  • Morbus Basedow
    • mit nicht erfolgreicher medikamentöser Therapie/Rezidiv der Erkrankung
    • bei Frauen mit Kinderwunsch
    • mit endokriner Orbitopathie
    • falls eine Radiojodtherapie aufgrund der Schilddrüsengröße nicht möglich ist
    • bei zusätzlich bestehenden auffälligen Knoten

Nebenschilddrüsen – wann ist eine Operation erforderlich

  • Gutartiger Tumor (Adenom) einer einzelnen (selten mehrerer) Nebenschilddrüse(n)

  • Überfunktion aller vier Nebensschilddrüsen bei dialysepflichtigen Patienten

  • Überfunktion aller vier Nebensschilddrüsen durch nicht-tumoröse Gewebevermehrung (Hyperplasie)

Unsere Netzwerk-Expertise

Zum Wohle unserer Patient:innen arbeiten wir als interdisziplinäres Schilddrüsenzentrum eng mit der Nuklearmedizin und der Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde zusammen.

FAQ

Wir sind eine stationäre Krankenhausabteilung und dürfen keine ambulanten Untersuchungen durchführen. Deshalb benötigen Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung bereits für die Vorstellung in der Sprechstunde einen stationären Einweisungsschein vom Hausarzt. Die Ausstellung eines stationären Einweisungsscheins, „… um die Erforderlichkeit einer vollstationären Krankenhausbehandlung zu klären…“, ist in der Krankenhauseinweisungs-Richtlinie (§2, Abs. 5) des Gemeinsamen Bundesausschusses explizit vorgesehen.

Die Vorbereitung zur Operation erfolgt in der Regel im Rahmen eines ambulanten Termins wenige Tage vor der Operation. Nüchternheit ist dafür nicht erforderlich. Wesentliche Punkte sind hier das chirurgische Aufklärungsgespräch über die Operation mit den Ärzten der Endokrinen Chirurgie und das Narkosegespräch. Eine HNO-Untersuchung ist zur Beurteilung der Stimmbandfunktion vor der Operation notwendig. Falls im Einzelfall weitere Untersuchungen notwendig sind, klären wir dies bereits im Rahmen der Sprechstunde.

Am OP-Tag erfolgt morgens die stationäre Aufnahme. Danach werden die letzten Vorbereitungen für die Operation getroffen. Für ein optimales kosmetisches Ergebnis wird die Schnittführung im Verlauf der Hautspaltlinien markiert.

 

Bis kurz vor der Operation dürfen Sie noch schluckweise klare Flüssigkeiten zu sich nehmen.

 

Am Ende der Operation erfolgt unmittelbar die Ausleitung der Narkose und anschließend für drei Stunden eine Überwachung im Aufwachraum. Nach der Rückkehr auf die Normalstation sind Sie bereits wieder voll mobil. Die Nahrungsaufnahme ist uneingeschränkt möglich. Aufgrund der schonenden Operationstechnik ist meist ist eine bedarfsweise Einnahme von Schmerzmitteln ausreichend. Kühlkissen auf dem Wundverband werden als angenehm empfunden und beugen kleineren Schwellungen vor.

Am Folgetag nach der Operation können Sie bereits duschen und normale Kleidung tragen.

 

Die Kontrolle von Blutwerten beschränkt sich auf die Bestimmung der Werte von Kalzium und Parathormon im Blut, entweder nach vollständiger Entfernung der Schilddrüse oder nach Nebenschilddrüseneingriffen. Die HNO-ärztliche Kontrolluntersuchung erfolgt als unabhängige Qualitätskontrolle der Stimmbandnervenfunktion, ebenfalls am ersten Tag nach der Operation.

 

Nach einer Schilddrüsenoperation ist in der Regel die Einnahme von Schilddrüsenhormon erforderlich. Das synthetische L-Thyroxin ist chemisch identisch mit dem L-Thyroxin, das Ihre Schilddrüse produziert. Daher gibt es in der Regel keine Unverträglichkeiten bei der Einnahme des künstlichen Hormons.

 

Sobald der feingewebliche (histologische) Befund vorliegt, wird Ihnen dieser von uns mitgeteilt und erläutert.

Falls es nach einer beidseitigen Schilddrüsenoperation zu einer Unterfunktion der Nebenschilddrüsen kommt, erhalten Sie von uns die notwendige Substitution mit Kalziumpräparaten und aktivem Vitamin D.

 

Im Rahmen des Entlassmanagements stellen wir Rezepte für neu verordnete Medikamente aus und vereinbaren auf Wunsch eine kurzfristige Wiedervorstellung bei Ihrem zuweisenden Nuklearmediziner.

 

Aufgrund des meist unkomplizierten Heilungsverlaufs ist eine Entlassung routinemäßig am 2. postoperativen Tag möglich. Zu diesem Zeitpunkt besteht kein Risiko mehr für ein postoperative Nachblutung.

 

Nach Entlassung besteht normalerweise kein Bedarf mehr für die regelmäßige Einnahme von Schmerzmitteln.

Eine ambulante Kontrolluntersuchung durch uns ist bei normalem Verlauf nicht erforderlich. Das Nahtmaterial ist resorbierbar und muss nicht entfernt werden. Das Wundpflaster können Sie 5 Tage nach Entlassung selbst entfernen. Nach Schilddrüsenoperationen ist in 4 – 6 Wochen eine Kontrolle der Schilddrüsenparameter notwendig. Dies erfolgt in der Regel durch Ihre Hausarztpraxis bzw. die zuweisende Facharztpraxis.

 

Im Falle einer Unterfunktion der Nebenschilddrüsen (20-25% nach beidseitigen Schilddrüsenoperationen) erholt sich diese meist innerhalb von 4 - 6 Wochen. Unter wöchentlicher Kontrolle des Kalziumwertes kann entsprechend der Erholung der Nebenschilddrüsenfunktion die Substitution von Kalzium und aktivem Vitamin D ausgeschlichen werden. Abschließend wird die normalisierte Nebenschilddrüsenfunktion über den Parathormon-Wert im Blut dokumentiert.

 

Innerhalb von 2 Wochen nach Entlassung können diese Kontrollen auf Wunsch durch uns erfolgen. Wir stehen auch über diesen Zeitraum hinaus für Rückfragen jederzeit gerne zur Verfügung.

Bei papillären oder follikulären Schilddrüsenkarzinomen ist ab einer bestimmten Tumorgröße, multifokalem Befall oder bei bestimmten Risikokonstellationen (z.B. Lymphknotenbefall) eine Radiojodtherapie in Ergänzung zur Operation erforderlich. Diese kann in der entsprechenden Therapieeinheit im Haus durchgeführt werden. Die Behandlung ist sehr effektiv und gleichzeitig ohne relevante Nebenwirkungen sehr gut verträglich. Die Radiojodtherapiestation der DKD wird von der ansässigen nuklearmedizinischen Praxis Curanosticum betreut und ist die einzige Einrichtung dieser Art in Wiesbaden.

Nach Nebenschilddrüsenoperationen wegen eines primären Hyperparathyreoidismus (Nebenschilddrüsenadenom oder Mehrdrüsenerkrankung) empfehlen wir lediglich die Einnahme von 1 g Kalzium für den Zeitraum von 4 Wochen nach der Operation, um die Remineralisierung der Knochen zu unterstützen. Gelegentlich sollte der Kalziumwert überprüft werden, zunächst nach etwa 6 Monaten. Weitere Maßnahmen sind nicht erforderlich.

 

Nach der Operation einer sekundären Nebenschilddrüsenerkrankung bei Dialyse erfolgt die Betreuung in enger Abstimmung mit der behandelnden Dialyseabteilung.

Eine der modernsten Kliniken Deutschlands

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Unsere Station
Auf unserer Station sind Sie bestens versorgt.
A3 Endokrine Chirurgie
Gebäude A, 3. Stock
Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden
Ludwig-Erhard-Str. 90
65199 Wiesbaden
Kontakt
Tel: 0611 43-0
Fax: 0611 43-2952