Im Übungsszenario entzündete sich im Keller der Schule ein E-Roller, wodurch Rauch ins Treppenhaus zog und eine unkoordinierte Evakuierung ausgelöst wurde. In der Folge wurden zahlreiche Verletzte simuliert, die von Feuerwehr und Rettungsdiensten gerettet und medizinisch versorgt wurden.
Großschadenslage mit vielen Verletzten
Aufgrund der hohen Zahl an Betroffenen wurde ein Massenanfall von Verletzten (MANV 25) ausgelöst. Zeitgleich lief ein umfangreicher Rettungsdiensteinsatz an, um die medizinische Versorgung sicherzustellen.
Verletzte wurden in das Klinikum Freital, in die Uniklinik Dresden und das Krankenhaus Freiberg transportiert.
Optimierung von Abläufen
Für die Klinik bot sich eine hervorragende Möglichkeit, alle Abläufe im Falle eines hohen Patientenaufkommens oder eines Katastrophenfalls zu simulieren und zu testen. Dazu gehörten die Einrichtung einer klinikinternen Stabsstruktur und Klinikeinsatzeinleitung, ein geändertes Wegesystem und Sichtungspunkt sowie die Alarmierungswege für Personal und Versorgungsstrukturen. Erstmals konnten die geänderten Abläufe nach der Großschadensübung 2019 („Schöna 2019“) umgesetzt werden, was eine positive Verbesserung zeigte. Gleichzeitig werden bei solchen Übungen immer Aspekte sichtbar, die in der praktischen Umsetzung optimiert werden können. Dies gibt Anlass, in den Auswertungen Veränderungen anzustoßen, um die Patientenversorgung im Katastrophenfall weiter zu verbessern.
Zusammenarbeit im Fokus
Ziel der Übung war es, die Abläufe im Großschadensfall zu verbessern, die Kooperation zwischen den Organisationen zu stärken und die Einsatzkräfte optimal auf reale Notfälle vorzubereiten.