Das Helios Klinikum trägt die Verantwortung für kritisch kranke Patient:innen, Notfallpatient:innen und Frühgeborene. Um diese Versorgung in allen Fachbereichen auch während der Bombenentschärfung zu gewährleisten, hat das Klinikteam folgende Maßnahmen ergriffen:
Heute Nachmittag wurden alle Mitarbeiter:innen über die anstehende Bombenentschärfung und die damit einhergehende Evakuierung informiert. Alle offenen Zufahrtswege wurden kommuniziert. Es ist sichergestellt, dass jeder Mitarbeiter, der am Sonntag im Dienst ist, mit einer Arbeitsbestätigung das Klinikum anfahren darf.
Für den Fall einer größeren Schadenslage wurden die Dienste in der Klinik vorsorglich durch weitere Mitarbeiter verstärkt. Ebenfalls wird ein speziell einberufener Krisenstab die Lage am Sonntag steuern.
Dank der engen Zusammenarbeit mit der Leitstelle ist eine Dauererreichbarkeit der Pädiatrie und Neurologie gewährleistet. Auch medizinisch notwendige Patiententransporte werden über die Leitstelle angemeldet und geregelt. Der luftgebundene Transport ist während der Entschärfung nicht möglich.
Wissenswertes für Angehörige
Auf Grund des Evakuierungsradius, der jederzeit aktuell auf der Webseite der Stadt Pforzheim einsehbar ist, ist das Helios Klinikum Pforzheim wie folgt erreichbar:
- über die St. Georgensteige, Calwerstraße und Holzgartenstraße
- über das Würm- und Nagoldtal sowie die Jahnstraße aus Westen kommend
- über den Autobahnzubringer Pforzheim West, von dort durch den Tunnel Richtung Brötzingen und den Turnplatz
Achtung: Die Berliner Straße ist voraussichtlich gesperrt, es besteht keine Wegeführung nach Osten über die B10. Zudem werden auch der Bus- und Bahnverkehr massiv eingeschränkt sein.
Unter Berücksichtigung der eingeschränkten Zufahrt zu unserem Klinikum erfolgen am Sonntag, den 17. Mai bis nach der Entschärfung und entsprechenden Entwarnung keine Patientenentlassungen. Wenn medizinisch möglich, werden Patienten am Samstag oder wieder ab Montag entlassen.