In Deutschland gelten laut Robert Koch-Institut rund 53 Prozent der Erwachsenen als übergewichtig, knapp 20 Prozent sogar als adipös – Tendenz steigend. Die Folgen sind gravierend: Adipositas erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes Typ 2, bestimmte Krebsarten sowie orthopädische Beschwerden. Auch die psychischen Belastungen sind erheblich – viele Betroffene leiden unter Depressionen, sozialem Rückzug und Stigmatisierung.
Doch wie kann nachhaltige Gewichtsreduktion gelingen? Am 28. Mai um 18:30 Uhr lädt Markus Bauer, Chefarzt der Gastroenterologie und Diabetologe DDG an den Helios Kliniken Mittelweser in Nienburg, zu einem informativen Vortrag ein. Thema: „Wie bekomme ich mein Fett weg? – Abnehmspritze & Co.“
Im Fokus stehen die aktuellen medizinischen Möglichkeiten zur Behandlung von Adipositas. Chirurgische Eingriffe wie der Schlauchmagen oder der Magenbypass sind auch an den Helios Kliniken Mittelweser etablierte Methoden – werden jedoch meist erst bei starkem Übergewicht und nach Ausschöpfung konservativer Maßnahmen in Erwägung gezogen.
Ein besonderer Schwerpunkt des Vortrags ist die sogenannte „Abnehmspritze“– Medikamente auf Basis von GLP-1-Rezeptoragonisten, die den Appetit zügeln, die Insulinausschüttung verbessern und das Körpergewicht signifikant reduzieren können. Bauer erläutert die Wirkweise, Anwendung, Erfolgsaussichten und Risiken dieser vieldiskutierten Therapieform.
Zudem stellt er weitere Alternativen vor, darunter vor allem Ernährungs- und Bewegungsprogramme sowie die psychosomatische Betreuung zur Unterstützung bei emotionalem Essverhalten.
Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen und direkt mit dem Experten ins Gespräch zu kommen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Am 10. Mai, dem internationalen Tag gegen den Schlaganfall, feiert Hermann Ellerbusch aus Schweringen seinen 86. Geburtstag – ein Datum, das für ihn in diesem Jahr eine besondere Bedeutung hat. Denn nur wenige Tage zuvor erlebte er selbst einen Schlaganfall, bei dem das schnelle Eingreifen seiner Familie und die rasche medizinische Versorgung an den Helios Kliniken Mittelweser entscheidend waren. Ein Anlass, erneut zu betonen, wie wichtig es ist, Symptome früh zu erkennen und sofort zu handeln. Für Ellerbusch ist dieser Tag daher eng mit Dankbarkeit und Erleichterung verbunden.